Café Français

Die Stadt ist in Aufruhr, denn ein neues Café hat seine Pforten geöffnet: nämlich das Café Français in der Währingerstraße. Es gibt ja schon einige Frühstückslocations, in denen frankophile Frühstückerinnen ihr Baguette genießen können, aber kaum eines bietet soviel Unterhaltung beim Lesen der Frühstücksbezeichnungen. Das mag daran liegen, dass Mitbesitzer Axl Schreder früher Creative Director bei Red Bull war. Oder vielleicht ist der belgische Koch Johan Lemineur ein Spaßvogel. Wir hoffen jedenfalls, dass sich das Café ein wenig länger in der Location hält, als die Vorgängerlokale, denn es frühstückt sich nicht schlecht dort und eine Alternative zum Café Stein nebenan war dringend nötig!
Naschsalon

Beim Betreten des Naschsalons fällt der erste Blick gleich mal auf die wunderschön präsentierten Kuchen, Torten, Patisserie und pikanten Sandwiches – und der anfangs kleine Appetit wird so ganz schnell zum Riesenhunger, vor allem auf Süßes. Und da die Rohstoffe auch großteils regional, nachhaltig und Bio sind, meldet sich auch kein schlechtes Gewissen. Die Verarbeitung findet entsprechend der Fünf Elemente Lehre (TCM) statt und alle angebotenen süßen Versuchungen sind handgemacht. Aber wir waren ja vorrangig zum Frühstück hier.
Ylk

Hinweis: Das Ylk ist derzeit geschlossen! Nur ein paar Gehminuten von der Universität Wien entfernt befindet sich das Café Ylk, das laut Homepage „den Osten mit dem Westen wie die Bosphorus-Brücke“ verbindet. Denn hier kann man nicht nur türkische Backwaren, allen voran die Sesamringe namens Simits, sondern auch belgische Waffeln und französisches Schokofondue genießen. Und auch Frühstück wird im Ylk angeboten – Natürlich der Grund meines Besuchs.
Nascha’s

Seit ein paar Monaten ist die Garnisongasse um ein süßes kleines Essgeschäft reicher, das nicht nur Studenten anzieht: das Nascha’s. Der Name (“Naschen” + das russische “unser”) ist Programm: beim Betreten des Lokals wird man von einer Vitrine voller Leckereien wie Eclairs, Makronen, Croissants, Muffins und Mini-Donuts begrüßt. Die Innenausstattung ist schon aufgrund des auffälligen Bodens und der Tapete ein Highlight – völlig zurecht ist das Lokal gerade für den “Restaurant & Bar Design Award” nominiert. Außerdem gibt es im Nascha’s super-kreatives, in Früchte verpacktes Eis, das man gesehen haben muss. Achja, Frühstück gibt es im Naschas natürlich auch.






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