WIEN/// GRAZ/// LINZ/// SALZBURG

Café Français

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Die Stadt ist in Aufruhr, denn ein neues Café hat seine Pforten geöffnet: nämlich das Café Français in der Währingerstraße. Es gibt ja schon einige Frühstückslocations, in denen frankophile Frühstückerinnen ihr Baguette genießen können, aber kaum eines bietet soviel Unterhaltung beim Lesen der Frühstücksbezeichnungen. Das mag daran liegen, dass Mitbesitzer Axl Schreder früher Creative Director bei Red Bull war. Oder vielleicht ist der belgische Koch Johan Lemineur ein Spaßvogel. Wir hoffen jedenfalls, dass sich das Café ein wenig länger in der Location hält, als die Vorgängerlokale, denn es frühstückt sich nicht schlecht dort und eine Alternative zum Café Stein nebenan war dringend nötig!

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Naschsalon

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Beim Betreten des Naschsalons fällt der erste Blick gleich mal auf die wunderschön präsentierten Kuchen, Torten, Patisserie und pikanten Sandwiches – und der anfangs kleine Appetit wird so ganz schnell zum Riesenhunger, vor allem auf Süßes. Und da die Rohstoffe auch großteils regional, nachhaltig und Bio sind, meldet sich auch kein schlechtes Gewissen. Die Verarbeitung findet entsprechend der Fünf Elemente Lehre (TCM) statt und alle angebotenen süßen Versuchungen sind handgemacht. Aber wir waren ja vorrangig zum Frühstück hier.

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Blaustern

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Das Blaustern liegt zwar direkt am Döblinger Gürtel, die Terrasse ist aber trotzdem gemütlich und der Verkehrslärm nicht allzu störend. Die Tische sind auch draußen mit weißen Stofftischtüchern gedeckt und bieten damit im Gegensatz zur blitzblauen Markise einen frischen Kontrast. Das Frühstückspublikum ist großteils eine Mischung aus Beautiful & Trendy und Business & Laptop. Die einen möchten sehen und gesehen werden, die anderen verbinden einen geschäftlichen Termin gleich mit einem guten Frühstück oder einer Tasse hervorragenden Kaffee aus der hauseigenen Rösterei.

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Café Nuss

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Oft musste das ehemalige Segafredo in der Nussdorferstraße seinen Besitzer wechseln, bevor das Ecklokal mit der breiten Fensterfront seine Bestimmung im heutigen Café Nuss fand. Das Nuss hat, neben einem straßenseitigen Schanigarten, auch ein Herz für Raucher und bietet diesen einen ebenso geräumigen Sitzbereich wie den Nichtrauchern. Das gesamte Lokal hat einen chic-modernen Stil und zieht sein Farbthema (violett/grün) von der Speisekarte bis hin zur Sitzbank konsequent durch. Das Klientel im Nichtraucherbereich war – trotz der modernen Orientierung des Cafès – jedoch eher 50+. Der Raum war für meinen Geschmack etwas zu wenig beleuchtet, es gab nur ganz leise bzw. gar keine Musik und die Atmosphäre war genererell etwas fad.

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Ylk

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Hinweis: Das Ylk ist derzeit geschlossen! Nur ein paar Gehminuten von der Universität Wien entfernt befindet sich das Café Ylk, das laut Homepage „den Osten mit dem Westen wie die Bosphorus-Brücke“ verbindet. Denn hier kann man nicht nur türkische Backwaren, allen voran die Sesamringe namens Simits, sondern auch belgische Waffeln und französisches Schokofondue genießen. Und auch Frühstück wird im Ylk angeboten – Natürlich der Grund meines Besuchs.

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Weltcafé

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Im Weltcafé in der Nähe der Hauptuniversität lässt es sich in weltoffener Atmosphäre fabelhaft frühstücken. Das sympathische Café besticht nicht nur durch ungewöhnliche Frühstückskombinationen aus aller Welt, sondern punktet auch mit bequemer Einrichtung und angenehmem Publikum. Und das scheint ganz Wien zu wissen: Eine Reservierung ist empfehlenswert, sonst könnte man morgens vor voll besetzen bunten Sofas stehen. Möchte man nicht gemütlich auf einer Couch lungern, gibt es auch einen Bereich mit ganz normalen Tischen und Stühlen. Auch draußen stehen einige bunte Tische, die an Regentagen, wie ich einen erwischt habe, leider nicht genutzt werden können.

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Nascha’s

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Seit ein paar Monaten ist die Garnisongasse um ein süßes kleines Essgeschäft reicher, das nicht nur Studenten anzieht: das Nascha’s. Der Name (“Naschen” + das russische “unser”) ist Programm: beim Betreten des Lokals wird man von einer Vitrine voller Leckereien wie Eclairs, Makronen, Croissants, Muffins und Mini-Donuts begrüßt. Die Innenausstattung ist schon aufgrund des auffälligen Bodens und der Tapete ein Highlight – völlig zurecht ist das Lokal gerade für den “Restaurant & Bar Design Award” nominiert. Außerdem gibt es im Nascha’s super-kreatives, in Früchte verpacktes Eis, das man gesehen haben muss. Achja, Frühstück gibt es im Naschas natürlich auch.

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Porzellan Lounge

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Aufgrund der ansprechenden Website mit tollen Bildern und dem wirklich sehr freundlichen Herrn, der meine telefonische Reservierung entgegengenommen hat, war ich schon versucht, Vorschusslorbeeren zu verteilen. Leider konnte die Porzellan Lounge in der Servitengasse die großen Erwartungen nicht erfüllen. Das Lokal punktet zwar mit hellem, modernen Interieur und bietet auf jeden Fall das Ambiente für ein optimales Frühstückserlebnis, aber als wir bereits mit den Worten “Heute wird’s etwas länger dauern” empfangen wurden, hatten wir schon so ein Gefühl, dass dieser Besuch wohl nicht problemlos ablaufen würde icon wink Porzellan Lounge

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Café Berg

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Das Café Berg in der – ja genau – Berggasse im 9. Bezirk gehört auch schon seit einigen Jahren zu den Klassikern unter den Wiener Frühstückslokalen. Das Café ist u.a. auch als Treffpunkt für die Wiener Schwulen- und Lesbenszene bekannt (aber nicht nur!). Die angrenzende Buchhandlung Löwenherz hat dazu auch gleich die passende Literatur, Musik & Filme. Das Publikum ist bunt gemischt – trendy, unkompliziert und manchmal auch glamorous icon wink Café Berg Das Servicepersonal ist unaufdringlich und meist auch sehr nett anzuschaun – so bekommt man nicht nur kulinarisch sondern auch optisch etwas geboten. Und mit der groovigen (Party-)Musik im Hintergrund ist ein Frühstück im Café Berg wirklich ein sehr angenehmer Start in den Tag.

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The Roast

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Unser Frühstückshighlight von vergangener Woche: The Roast. Ein Studententreff direkt gegenüber der Wiener Wirtschaftsuni, der es geschafft hat, die Wiener Kaffeehaustradition mit modernem Ambiente zu kreuzen. Während unseres Besuchs wurde zwar nicht live geröstet, aber die Website verspricht, dass das normalerweise coram publico zelebriert wird. Zweites Highlight – neben unzähligen Kaffeevariationen – sind die Bagels, die in verschiedenen Geschmäckern und Varianten auch die Frühstückskarte bereichern. Ein – leider zur Gewohnheit werdender – Minuspunkt, der auch hier wieder einen Abzug in der Qualität bedeutet: die Eier stammen aus Bodenhaltung. Aber ansonsten war unser Besuch röstfrisch!

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