Rudolf Ölz – Backen wie früher

Vorarlberger Bäcker meets Wiener Bobo-Style. So könnte man “den Ölz” in der Landstraßer Hauptstraße kurz und pointiert klassifizieren. Der erste Eindruck: ein hübsches Lokal mit durchdachtem Konzept, das sichtlich aufgegangen ist. Neben der Bäckerei lädt ein gemütlicher Cafe-Bereich mit angrenzender Showbäckerei zum Verweilen ein. Im Freien kann man je nach Lust und Laune zwischen Sonnengärtchen und einem Platz im eher schattigen Gartenbereich wählen. Der Andrang auf den „Gast“ aus dem Ländle ist in Wien daher entsprechend groß, denn: „A z’Nünä, dänn focht d’Tag scho guat a – Ein Frühstück, dann fängt der Tag gut an.“
Zimmer 37

Wer Marktfrühstück liebt und dem allzu hektischen Treiben am Naschmarkt entfliehen möchte, dem können wir wieder mal den Karmelitermarkt ans Herz legen. Der Markt liegt zwar nicht direkt an einer U-Bahn, ist aber über einen kurzen Fußweg ganz gut erreichbar. Das Zimmer 37 – direkt gegenüber vom Madiani – ist mit dem Marktachterl und der Einfahrt nun schon das vierte Lokal am Karmelitermarkt in dem wir unser Frühstück genießen. Hier wird auf Genuss und Wohlbefinden auf Kenntnis der energetischen Wirkungen des Yin und Yang und der Fünf Elemente Wert gelegt. Erfreulich: Es werden hauptsächlich Bio-Produkte verwendet und auf Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker wird komplett verzichtet.








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