ZU DEN FACTS & BEWERTUNG triangle

location Wien, 2. Bezirk

Babula

Das Hotel Babula am Augarten vereint gleich mehrere Dinge unter seinem Dach: minimalistische Hotelzimmer, ein buntes Frühstücksangebot (nicht nur für Hotelgäste) und frisch gebackene neapolitanische Pizza. Was natürlich sofort unsere Aufmerksamkeit erregt hat ist, dass abgesehen von der Pizzeria Randale eine Frühstücks-Dependance des Ramasuri-Drechsler-Teams seinen Weg in das hippe Hotel gefunden hat. Und wer die beiden Lokale und ihr Frühstück kennt, hat selbstverständlich direkt gewisse Erwartungen an das Angebot im Babula. ;-) Wie der Einzug ins Hotel gelungen ist, haben wir bei einem gemütlichen Sunday Breakfast überprüft.

Frühstückszeiten & Angebot

Täglich zwischen 08.00 und 13.00 Uhr kann aus vier Frühstückskategorien gewählt werden: „Sweet and Healthy“, „Breadies“, „Breakie Mix“ und Eigerichte. Das Konzept ähnelt – wie schon vermutet – stark dem von Drechsler und Ramasuri. Brot von der Dampfbäckerei Öfferl wird serviert und es werden auch ausschließlich Bio-Freilandeier verwendet. Genau so habe ich‘s mir erhofft! ;-)

Aber jetzt zu den Details: In der süßen Kategorie gibt’s zum Beispiel den veganen „Lady in Red Porridge“ mit Roter Rübe, Ingwer, Pistazien und Mandelmilch oder den ebenfalls veganen „Chai-Chia Pudding“ mit Birnen Chutney und Mandeln (beide € 6,50). Aber auch die dekadenten „Chunkey Monkey Pancakes“ mit Chocolate Chips und Banane sowie der French Toast mit Öfferl Brioche, Vanillesauce und Kirschröster schummeln sich in die „healthy“ Abteilung (beide € 7,20).

Die Auswahl an „Breadies“ deckt gleichermaßen Altbekanntes wie „Eggs Florentine“ (€ 9,50) und Neues ab: darunter „The Ben“, ein Croissant mit Feige, Ziegenkäse, Honig und Rucola (€ 6,20) oder „Lil Royal“ mit pochiertem Ei, Avocado-Tomaten Tartar, Räucherlachs, Cottage Cheese und Schnittlauch auf Madame Crousto (€ 9,50). Auch das „Vegans don’t bite“ mit Rote Beete Hummus, Salat und Avocado um € 7,90 oder das „Babula Sandwich“ mit Kräuter-Gemüse-Omelette, Cheddar und Salat (€ 8,90) stehen für die hungrigen Gäste bereit.

Bei den Bio-Eigerichten finden sich Klassiker wie Rührei, Spiegelei und Omelette. Das „Open Omelet“ wird mit verschiedenstem Gemüse, Salat, Feta und Avocado angerichtet (€ 8,90). Dazu Roggenbrot, beispielsweise mit Schnittlauch und Radieschen (€ 4,50).

Möchte man „von allem ein bisschen“, bietet sich ein „Breakie Mix“ an. Zum Beispiel das „Babula“ mit Schinken und Salami aus der Fleischerei Hödl, Käse, einem kleinen Skyr mit Granola, Aufstrich, Rührei und Gebäck um € 11,50.

Kaffee gibt’s von der Rösterei Alt Wien und Bio-Tee von J. Hornig. Auch eine hausgemachte „White Hot Raspberry Chocolate“ und Chai Latte sowie hausgemachte Erfrischungsgetränke wie die „Babula Lemonade“ mit Sauerkirsche und Basilikum sind Teil des Getränkeangebotes. Frisch gepresste Säfte dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen: darunter zB. „Red Rabbit“ mit Roter Rübe, Ingwer und Karotte.

Unsere Frühstücksauswahl

Wir kamen hungrig und waren bereit, uns zu dritt durch die Karte zu probieren. Es wurde schließlich folgendes bestellt: aus der „Eiersektion“ die Spiegeleier mit Schnittlauch und von den „Breadies“ das „Babula Sandwich“ sowie „Eggs Benedict“. Dazu noch als Extra das Radieschen-Schnittlauchbrot, Cappuccino durfte auf unserem Tisch auch nicht fehlen.

Durch die Bank war alles richtig gut, die Zutaten sind merklich frisch und die Speisen ansprechend angerichtet. Besonders mag ich auch die verschiedenen Kräuter und Farbakzente, die für gute Laune sorgen. Die schwarze „Streu-Deko“ wertet die recht minimalistischen Teller nicht unbedingt auf – aber das ist wohl Geschmackssache.

Den süßen Abschluss machten wir mit den „Chunky Monkey Pancakes“ und dem oh-so-famous French Toast. Ich kann nur sagen: eine ausgezeichnete Wahl! Wir waren im 7. Zucker-Himmel und insbesondere der French Toast mit seinem flaumigen Brioche, dickflüssiger Vanillesauce und den knusprigen Haselnüssen war ein Traum an Texturen. Yummy!

Service & Ambiente

Das Lokal befindet sich im Erdgeschoss des Hotels, Seite an Seite mit der Pizzeria (eine verspiegelte Tür trennt die Bereiche). Bei unserem Besuch im Jänner war alles noch großzügig mit kitschiger Weihnachtsdeko bestückt, aber abgesehen davon gefiel uns das Ambiente und durch die hohen Fenster kommt viel Licht in den länglichen Frühstücksraum.

Die telefonische Reservierung hat unkompliziert geklappt, auch den Tisch kurzfristig um eine Stunde zu verschieben war kein Problem. Die Mitarbeiter waren freundlich, ein optimales Servicesystem scheint es aber noch nicht zu geben. Wir wurden mehrfach gefragt, ob wir schon Getränke / Essen bestellt haben und die Wartezeiten waren – trotz der nur vereinzelt besetzten Tische – zu lang. Erst nach fast vierzig Minuten bekamen wir die Eigerichte, die süßen Speisen dauerten dann noch einmal gute zwanzig Minuten.

Fazit

Im Babula gibt’s all die trendigen Frühstücks-Must-Haves in etwas chaotischem Ambiente. Ein anschließender Verdauungsspaziergang im Augarten ist zu empfehlen!

Quick Facts

coffee

Dauer, bis der 1. Cappuccino serviert wurden: 6 Minuten 48 Sekunden

info

WLAN, Frühstück im Hotel

allergie

Heißgetränke auch mit Hafer- oder Mandelmilch

Bewertung

Preis/Leistung: vollvollvollvollvollleer
Service: vollvollvollvollleerleer
Qualität: vollvollvollvollvollvoll
Auswahl: vollvollvollvollvollleer
Ambiente: vollvollvollvollleerleer

Infos

Bargeldlos zahlen: Bankomat- und Kreditkarten
Öffnungszeiten: Das Hotel ist rund um die Uhr geöffnet. Frühstück von 08.00 bis 13.00 Uhr.
Erreichbarkeit: U2 Taborstraße, U1 + U2 Praterstern

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Alle Informationen wie Preise, Öffnungszeiten etc. sind ohne Gewähr. Änderungen durch die Lokale vorbehalten.

Lokale in der Nähe von Babula:

Frühstück im Das Campus in Wien
Frühstück im Ramasuri in Wien
Frühstück im Ansari in Wien

1 Kommentar zu "Babula"

Christoph sagt:

Wir waren heute spontan, aufgrund eures Berichts, im Babula. Das Erlebnis war durchwachsen. Wir saßen im hinteren Teil, ich nenn es mal den „Pizzeria Teil“ des Lokals. Der Kellner kam rasch und nahm sehr freundlich unsere Bestellung entgegen. Dann begann das warten. Für das gesamte Lokal waren offenbar nur 2 Kellner im Einsatz, welche jedoch auch die Heißgetränke zubereiteten. Unsere Heißgetränke wurden nach 15 bis 20 Minuten serviert, allerdings an den Nachbartisch. Wir konnten die Verwechslung rasch klären. Nach ca. 40 Minuten kam unser Frühstück. Die Gerichte selbst und der Kaffee waren ausgezeichnet. Wer das Ramasuri kennt und liebt wird sich hier bei den Produkten sehr wohl fühlen. Allerdings wurde unser Frühstück erneut an den falschen Tisch geliefert. Das Servicepersonal war sehr freundlich aber eindeutig völlig überfordert. Am Nebentisch saßen mehrere Personen welche offenbar über eine Stunde auf irgendein Frühstücksgericht warteten. Die laute Musik stört meiner Meinung nach auch das Frühstücksambiente. Eine Unterhaltung lässt sich fast nur schreiend führen. Fazit: Gerichte super, Service chaotisch, Ambiente mittelmäßig bis ungemütlich. Wenn ich ein Ramasuri Frühstück will, geh ich künftig einfach wieder ins Ramasuri :-)

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