WIEN/// GRAZ/// LINZ/// SALZBURG

Author Archives: Dani

Zweitbester

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Erstbester kann ja jeder sein, haben sich die Betreiber des Lokales wohl gedacht und den Raum, in dem sich früher eine Konditorei befand, renoviert und cool gestyled. Unser erster Besuch ist schon wieder länger her und seit Kurzem steht statt “Frühstück” nun “Brunch” auf der Menükarte – ein zweiter Besuch im Zweitbester war die logische Konsequenz. Den Besucher begrüßt ein einfacher Estrich-Boden, eine Theke aus Sichtbeton und einige Wandteppiche, die sich gut als Ergänzung zum kargen Interieur machen. Im Zweitbester gibt es aber trotzdem viel zu sehen: von Klo-Sessions (= Konzerte) über unterschiedliche Köche (Musiker, Großmütter etc.) und auch das Brunchangebot kann sich sehen lassen!

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Oktogon am Himmel

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Sonnenanbeter, Im-Grünen-Frühstücker und Lebensbaumkreis-Liebhaber kennen das Oktogon am Himmel schon lange. Wir natürlich auch, aber bisher haben wir dort eher unseren Saft oder Wein nach dem Nachmittagsspaziergang genossen. Oder sind eben um den Lebensbaumkreis gegangen. Oder haben die Sisi-Kapelle in unterschiedlichen Renovierungsstadien bewundert. Wer die mühselige Fahrt mit Öffis auf sich genommen hat oder mit dem PKW einen der raren Parkplätze ergattert hat, wird mit wunderbaren Blick über die halbe Stadt und einem gemütlichen Sitzplatz im Freien belohnt.

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Einraum

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Der Sommer steht vor der Tür (endlich!), die Stadt erwacht langsam, aber sicher aus dem viel zu lange dauernden Winterschlaf und Wiens Märkte werden lebendig. Ein guter Zeitpunkt für uns den Yppenplatz am Ende des Brunnenmarkts wieder mal zu besuchen, um zu sehen was sich getan hat. Nicht wenig, wie wir festgestellt haben: das Dellago hat zugesperrt und wieder aufgesperrt, das Rasouli sieht frisch gestrichen aus und das An-Do ist voll wie immer. Und das Wichtigste: es gibt ein new kid on the block! Das ehemalige Muskat nennt sich jetzt Einraum und bietet Essen, das sich geschmacklich zwischen Österreich und Asien bewegt, wie die lieben Kek’s schon festgestellt haben. Und: Frühstück gibt es auch!

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Café Bar Bloom

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In der Gegend rund um den Hohen Markt/Rotenturmstraße tut sich einiges: da werden zB neue stylishe Hotels (Topazz, Lamèe) und Gourmettempel (Merkur am Hohen Markt) eröffnet. Und was das Frühstückerinnen-Herz besonders freut: es gibt auch neue Frühstücksoptionen. Nach dem Joma haben wir die Café Bar Bloom besucht. Die hübsche Bar inkl. Hingucker-Barhocker haben wir schon beim Vorbeispazieren bewundert, da die Front komplett aus Glas ist (wohl um dem Motto des 1. Bezirks “sehen und gesehen werden” zu entsprechen). Die Lounge im 1. Stock kannten wir allerdings noch nicht. Konzept und Umsetzung stammen übrigens von den BEHF-Architekten, die auch schon das Motto am Fluss hübsch gemacht haben.

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Wellmann

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Der neue Hotspot in Wien ist die Theobaldgasse im 6. Bezirk. Neben den stylischen We Bandits, dem genussvollen Feinkoch und dem kleinen Stehcafé Acrap, hat letztes Jahr auch das Café Wellmann seine Pforten geöffnet. Still und leise – so kommt es mir zumindest vor. Ein Besuch dort zahlt sich aber auf jeden Fall aus, denn netterweise hat das Wellmann-Team nun auch einen Wochenendbrunch (Samstag und Sonntag) eingeführt. Das war für uns Anlass für gleich 2 Besuche innerhalb kurzer Zeit!

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Café Français

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Die Stadt ist in Aufruhr, denn ein neues Café hat seine Pforten geöffnet: nämlich das Café Français in der Währingerstraße. Es gibt ja schon einige Frühstückslocations, in denen frankophile Frühstückerinnen ihr Baguette genießen können, aber kaum eines bietet soviel Unterhaltung beim Lesen der Frühstücksbezeichnungen. Das mag daran liegen, dass Mitbesitzer Axl Schreder früher Creative Director bei Red Bull war. Oder vielleicht ist der belgische Koch Johan Lemineur ein Spaßvogel. Wir hoffen jedenfalls, dass sich das Café ein wenig länger in der Location hält, als die Vorgängerlokale, denn es frühstückt sich nicht schlecht dort und eine Alternative zum Café Stein nebenan war dringend nötig!

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Wirr

 1/5 

Letzte Woche hat uns der Frühstückslokal-Entdeckerdrang ins Wirr geführt. Nachtschwärmern ist das sympathisch-studentische Beisl schon ewig ein Begriff, nicht zuletzt aufgrund legendärer Nächte im Club, der sich – wie alle guten Clubs – im Keller befindet. Seit November 2012 hat das Wirr nun neue Chefs, nämlich Manuel und Andreas. Ihnen ist wichtig, dass die “Wohnzimmeratmosphäre” erhalten bleibt – gepaart mit chilliger Musik und gesundem (Bio-)Essen sind das gute Voraussetzungen für unsere Lieblingsmahlzeit!

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Café Amacord

 1/5 

Das Amacord liegt direkt neben dem Wiener Naschmarkt an der Ecke zur Schleifmühlgasse und ist mittlerweile eine Institution. Wenn man das Lokal betritt, möchte man seine Zigaretten, das Schreibheft und den Füller auspacken und inspiriert am nächsten Roman arbeiten. Ein Wiener Kaffeehaus, das aber atmosphärisch doch mehr an ein Café in Paris erinnert. Das Lokal besteht aus zwei Räumen: dem Hauptraum mit der Bar und ein kleiner Nebenraum, in dem man an weiß gedeckten Tischen Platz nehmen kann. Das Amacord bietet natürlich nicht nur Frühstück, sondern auch Mittagessen und sehr feines Abendessen inkl. guter Weine an und ist damit zu jeder Tageszeit einen Besuch wert.

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Schrittesser am Tormarkt

 1/6 

In den letzten 2 Jahren hat sich der Naschmarkt kulinarisch nicht wirklich entwickelt. Lauter Lokale mit orientalischem oder asiatischem Angebot haben wenig Abwechslung in den Frühstücksalltag gebracht – Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel! Die morgendliche Hummus-Dominanz hat nun aber ein Ende: der Schrittesser am Tormarkt hat aufgesperrt und bietet wie schon im Hauptlokal in der Reichsratsstraße, Kärntner Speck- und Wurstsorten aus Familienproduktion, Butter und Käse vom Bauern oder auch Kärntner Nudel und ausgewählte Weine und Schnäpse an. Wer sich jetzt fragt, was der “Tormarkt” ist: der Naschmarkt war bis 1905 offiziell als “Kärntnertormarkt” bekannt.

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Mayerei im Türkenschanzpark

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Die Meierei im Türkenschanzpark ist eine Mayerei. Der Besitzer heisst nämlich seit 2003 Herr Mayer. Lange davor – in der Zwischenkriegszeit – war am selben Platz eine Milchtrinkhalle, die irgendwann in ein Café Restaurant umgewandelt wurde. Mütter, die in der Nähe wohnen, werden das Lokal mit dem tollen, großen Gastgarten im wunderschönen historisch wertvollen Park in Währing kennen und schätzen. Rundherum findet man Spazierwege, Teiche, Spielplätze, Wiesen zum Herumliegen und in den Tag leben. Und Frühstück gibt es natürlich auch – sogar ganztags.

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