ZU DEN FACTS & BEWERTUNG triangle

location Wien, 7. Bezirk

Espresso

Das Espresso in der Burggasse existiert schon seit 2004 – davor war es die “Espresso Arabica Stube”, die von den jetzigen Besitzern mit viel Geduld und Liebe zum Detail renoviert und möglichst original auf “50ies” getrimmt wurde. Die Deckenmalereien, die dem Espresso besonderen Charme verleihen, reichen bis in die 1920er Jahre zurück und wurden unter einer Zwischendecke gesichtet und freigelegt. Und als ob soviel Coolness nicht genug wäre, gibt es auch noch einen Schanigarten mit interessanter Möblierung, die man als „Vintage“ bezeichnen könnte – wenn man einen guten Tag hat :-).

Nachdem wir oft in der Gegend sind, sind wir im Espresso fast schon Stammgäste, auch wenn das Service manchmal etwas speziell ist ;-). Wir fühlen uns trotzdem wohl und das Frühstück, das man täglich ab 9.00 Uhr genießen kann, schmeckt immer ausgezeichnet! Im Espresso hat man die Qual der Wahl: auf der Karte stehen das “Kleine Frühstück” (2 Semmeln, Butter, Staud’s Marmelade oder Honig, frisch gepresster Orangensaft, weiches Ei) um € 4,90, das „Große Frühstück“ (Kleines Frühstück plus Käse, Schinken und Vollkornbrot) um € 7,20, dem „Käsefrühstück“ um € 8,20, das „Espresso G’sunde“ mit Dinkelbrot, Kräutertopfen, Früchten und Joghurt, Gemüse und 1/8 frisch gepressten Apfel-Karottensaft um € 7,80, das „Orientalische Frühstück“ (Schafkäse, Oliven, Gemüse, Ezme, türkisches Ei, Hummus, Honig, Weißbrot) um € 8,20. Für Freunde des veganen Frühstücks bietet sich das „Espresso Vegan“ (Dinkel- und weißes Brot, Humus, Obst und Gemüse als Rohkost, Grillpaprika, Mandelmus und Staud’s Marmelade) um € 7,80 an.

Für den kleineren Hunger gibt es das „Katerfrühstück“ (Handsemmel mit Schinken, Käse und Spiegelei) um € 3,80, kleines oder großes Bircher Müsli (€ 2,80 / € 4,20), Ham and Eggs (€ 4,90), Omeletten mit Zutaten nach Wahl (€ 5,90 mit 4 Zutaten) und sehr schmackhaft klingende „Polenta sweet“ (mit Marillenröster, Kürbiskernkrokant und Ahornsirup um € 3,80), die leider nicht immer verfügbar sind. Auch weitere Kleinigkeiten wie Eier im Glas oder Schnittlauchbrot können bestellt werden.

Neben der großen Frühstückskarte und dem entzückenden Ambiente ist ein weiterer Pluspunkte fürs Espresso, dass Eier aus Bio-Freilandhaltung verwendet werden und auch sonst finden sich einige Bio-Produkte auf der Karte. Die Kaffeevarianten kann man auch mit Sojamilch und koffeinfrei bestellen.

Fotocredit: die Bilder (und kurze Textteile) stammen von unserer Praktikantin 2012 Stephanie.

Fazit

Qualitativ einwandfreies Frühstück in schönster Retro-Atmosphäre.

Quick Facts

coffee

Dauer, bis der 1. Caffé Latte serviert wurde: 5 Min. 20 Sekunden

info

Raucherbereich, kostenloses WLAN

allergie

Kaffee ist auch mit Sojamilch erhältlich.

Bewertung

Preis/Leistung: vollvollvollvollvollvoll
Service: vollvollvollleerleerleer
Qualität: vollvollvollvollvollvoll
Auswahl: vollvollvollvollvollleer
Ambiente: vollvollvollvollvollvoll

Infos

Bargeldlos zahlen: Bankomat und Kreditkarte (wenn der Automat funktioniert und ab € 10)
Öffnungszeiten: : Montag bis Freitag von 07.30 bis (mindestens) 01.00 Uhr, Samstag und Sonntag von 10.00 bis (mindestens) 01.00 Uhr, Sommeröffnungszeiten: im Juli und August Montag bis Freitag erst ab 9.00 Uhr
E-Mail: -
Erreichbarkeit: Bus 13 A, 48A Burggasse/Neubaugasse

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Alle Informationen wie Preise, Öffnungszeiten etc. sind ohne Gewähr. Änderungen durch die Lokale vorbehalten.

Lokale in der Nähe von Espresso:

14 Kommentare zu "Espresso"

tmo sagt:

Ihr habt das WIRR verlinkt
http://www.espresso-wien.at/ ;)

Dani sagt:

Ups, danke, schon geändert!

Paul sagt:

Ich kann die positiven Kommentare nur schwer nachvollziehen. Das Lokal ist mit zu sehr vintage, eng, unbequeme Stühle, echt nichts zum relaxen.
Was aber gar nicht geht ist der penetrante Zigarettenrauch, der im ganzen Lokal zu bemerken ist. Die Türe zum Raucherbereich steht immer offen, und nach nur wenigen Minuten im NICHTraucherbereich stinken Gewand und Haare nach Rauch. Ich dachte, diese Zeiten sind vorbei. Die Situation entspricht sicher nicht den gesetzlichen Bestimmungen.
Über die Qualität der Speisen kann ich nichts sagen, da wir nach wenigen Minuten ohne etwas zu bestellen wieder gegangen sind.

lala sagt:

war erst heute dort und man wird als gast nicht wirklich freundlich behandelt. es sind alle sehr lustlos ans werk gegangen und ich werde definitiv nicht mehr hingehen. kann ich keinesfalls empfehlen!!!!

Mia sagt:

Das Espresso ist berüchtigt für die extrem unfreundliche und lustlose Bedienungen.
Ich war seit Sommer 2012 ein paarmal mit Freunden dort und jedes Mal das gleiche: man möchte sich als Gast fast schon entschuldigen dafür, dass man die Bedienung gestört hat. Sowas geht einfach nicht.

Dana sagt:

Als wir vor ein paar Wochen zu fünft im Espresso gefrühstückt haben, hat uns unser Besuch leider nachhaltig enttäuscht und gilt seither als Maßstab im negativen Sinne.

Begonnen hat es mit der persönlichen Reservierung vor Ort am Vortag, von der – wie auch bei Jennifer – am nächsten Tag keiner Bescheid wusste. Nur der Flexibilität eines anderen Gastes und nicht auf Initiative des Personals konnten wir ausreichend Platz finden.

Als wir kamen war das Lokal zu max. einem Drittel besetzt – unsere Bestellungen wurden relativ rasch aufgenommen, Heißgetränke auch bald serviert. Der einzige Extra-Wunsch unserer Bestellungen bestand – aufgrund einer gesundheitlichen Notwendigkeit – in der Bitte das Ei des Orientalischen Frühstücks hart zuzubereiten. Nach 45 Minuten bekamen wir dann tröpfchenweise unsere Frühstücke, wobei das Ei des Orientalischen Frühstücks 2 mal retourniert wurde, weil es nicht möglich war, dieses hart zuzubereiten (nach dem dritten Mal als es immer noch weich war, gaben wir schlichtweg auf). Manche Elemente (z.B. Orangensaft) wurden vergessen und erst nach mehrmaliger Nachfrage nachgebracht. Nachbartische, die nach uns gekommen waren, waren zum Teil mit dem Frühstück bereits fertig, bevor wir unseres überhaupt bekommen hatten.

Der Höhepunkt war jedoch das Katerfrühstück (eine Semmel mit einem Spiegelei darin und einem Blatt Schinken) welches wir vier Mal urgierten und erst nach 90(!!!) Minuten, nachdem wir alle dem hungrigen Frühstücker solidarisch Teile (wie z.B das immer noch weiche Ei) abgegeben hatten, mit einer halbherzigen im vorbeigehen dahingenuschelten Entschuldigung auf den Tisch geknallt bekamen. Zwischenzeitlich hatte sich das Lokal wieder geleert und die Kellnerin – die konsequent an uns vorbeischaute – ignorierte den Versuch ein Soda-Zitron zu bestellen erfolgreich für 15 Minuten und brauchte weitere 25 um es an den Tisch zu bringen.

Zur Ehren-Rettung: die Qualität der Speisen / Getränke war in Ordnung – bekommen wir in anderen Lokalen mit charmanterem und funktionierendem Service aber auch.

Der andere Service-Mitarbeiter, der bis dato nicht die Notwendigkeit gesehen hatte einzugreifen, war zwar recht schnell bei uns, um zu kassieren, fand es aber nicht der Mühe wert nachzufragen, ob alles in Ordnung gewesen sei, nachdem niemand mehr gewillt war Trinkgeld zu geben – im Gegenteil, er wurde immer unfreundlicher.

Unser Erlebnis bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht als Kommentar gepostet zu haben, schrieben wir hauptsächlich einem überforderten und ungelerntem Service sowie mangelnder Organisation zu. Als wir jedoch vor ein paar Tagen über die fadenscheinige Rechtfertigung des Espresso-Teams gestolpert sind: „Wir waren ob des auftretenden Andrangs seit Anfang Juni in unserer Besetzung oft überfordert, unsere liebe Köchin wurde schwanger und konnte auch nimma so…..„platzte uns der Kragen:

Das Unvermögen über mehr als 2 Monate die Besetzung nicht adäquat einzuplanen / anzupassen und dies als ausreichende Rechtfertigung anzusehen und dann auch noch die Schwangerschaft der Köchin (die Qualität der Speisen war das einzige was an diesem Tag wirklich in Ordnung war) als Sündenbock vorzuschieben ist diskriminierend, nahezu frauenfeindlich, feig und schlichtweg indiskutabel.

Andere Gäste mögen dies als ausreichende Entschuldigung akzeptieren – uns jedoch hat das Espresso nach unserem Erlebnis und diesem Posting zum letzten Mal gesehen.

Barbara sagt:

Hallo Dana,

ohje, das klingt nicht gut :-( Wir haben mit dem Service ja auch schon so unsere Erfahrungen gemacht, aber nicht in dem Ausmaß wie bei eurem Besuch. Wirklich schade, denn Qualität und Ambiente verdienen ja die gute Bewertung.

LG, Barbara

Corinne sagt:

Hallo Dana,

ich kann Deine Einschätzung zum männlichen Personal nur stützen. Ich war am 28. September morgens kurz vor zehn im Espresso und wurde von einem männlichen Bedienung mit «wir haben erst ab zehn Uhr offen» abgeputzt. Ich liess mich aber nicht abwimmeln und setzte mich draussen hin. Eine weibliche Bedienung hat mir netterweise einen Espresso gebracht…

Die Unfreundlichkeit der männlichen Bedienung ist mir im Sommer schon aufgefallen…Doch ich wollte dem witzigen Platz nochmals eine Chance geben.

Ich finde die Speisen sind in Ordnung. Nicht herausragend, aber in Ordnung. Was mich ein wenig stört ist hingegen die Enge des Lokals, man sitzt hinten auf der Bank fast aufeinander und somit ist das Café nicht für ein ungestörtes Stelldichein geeignet….

Am Samstag habe ich auch mitbekommen, wie zwei junge Frauen, die anscheinend reserviert hatten, vom Fensterplatz weggeholt wurden…mit wenig charmanten Sprüchen von der männlichen Bedienung.

Der Mann mit dem Bart ist eine richtige Fehlbesetzung. Er ist grantig, vergisst was man bestellt hat und stösst dauernd an Tische und Stühle an…Ich würde ihn rausschmeissen.

Corinne

Espresso sagt:

Hier wollen wir uns mal entschuldigen für immer wieder vorkommende Anlässe zur Beschwerde! Wir waren ob des auftretenden Andrangs seit Anfang Juni in unserer Besetzung oft überfordert, unsere liebe Köchin wurde schwanger und konnte auch nimma so…..

In der Zwischenzeit haben wir „aufgerüstet“ und üben stetig, wir werden im Herbst die Frühstückskarte noch a bissl verändern und ausbauen!

Wir hoffen, die Enttäuschten geben uns noch ne Chance!

Danke den Frühstückerinnen für die tolle Kritik!

Jennifer sagt:

Leider muss ich mich Claudia anschließen, unser Besuch war auch eher enttäuschend.
Wir wollten zu acht Frühstücken gehen und haben uns das Espresso aufgrund der Empfehlung hier ausgesucht. Am Vortag hab ich telefonisch reserviert, wurde auch noch gefragt ob Raucher oder Nichtraucher, drinnen oder draußen, etc. So weit, so gut.
Als wir am nächsten Tag hinkamen, wusste niemand was von einer Reservierung und uns wurde auch gleich mitgeteilt, für acht Personen zu reservieren sei hier sowieso etwas umständlich. Zum Glück war in dem kleinen Gastgarten vor dem Lokal aber noch genug frei und wir nahmen dort Platz. Der Garten selbst ist wirklich schön zum Sitzen, mit bunt zusammengewürfeltem Mobiliar und netter Atmosphäre.
Ich weiß nicht, ob der Kellner nur einen schlechten Tag hatte, oder immer so unfreundlich ist, aber wir wurden von Anfang an sehr barsch behandelt – vorsichtig ausgedrückt. Konnten uns nicht erklären warum, man hätte meinen können wir hätten gerade einen Streit mit ihm gehabt.
Unsere Bestellung wurde zwar recht bald gebracht, aber es fehlte Etliches – vom Schnittlauchbrot bis zum eigentlich inkludierten Orangensaft – und als wir den Kellner (höflich!) darauf aufmerksam machten, bekamen wir nicht etwa eine Entschuldigung oder zumindest ein „bringe ich ihnen gleich nach“, sondern wieder ein unfreundliches „Hab ich nicht aufgenommen.“ bzw. „Hab ich nicht gehört.“
Das Frühstück selbst war, wie Claudia schon sagte, wirklich nichts Besonderes. Die Speisen waren recht hübsch und liebevoll angerichtet, aber im Großen und Ganzen eher fad – vor allem der Käse schmeckte nach absolut nichts.
Als wir zahlen wollten und etwa 10 Minuten vergeblich versuchten, den Kellner durch Winken auf uns aufmerksam zu machen, erlaubte ich mir „Entschuldigung“ zu rufen und wurde promt mit einem „Gleich!“ angeschnauzt, ohne dass er sich auch nur zu mir umdrehte.
Wäre die Bedienung nicht so unter aller Sau gewesen, hätten wir ja eventuell noch wegen dem schönen Garten auf den einen oder anderen Kaffee vorbei geschaut, aber so war das mit Sicherheit unser erster und letzter Besuch.

Das orientalische Frühstück klingt besonders verlockend. Danke für die Tipps!

Dani sagt:

Immer gerne :-)

Claudia sagt:

Leider habe ich eine ganz andere Erfahrung mit dem „Espresso“ gemacht. Wir waren vergangenen Samstag Vormittag aufgrund des hier angeführten Tipps dort.
Obwohl das Lokal anfangs ziemlich leer war, mußten wir nicht nur auf die Bedienung ewig warten, sondern auch auf das Essen. Wir haben 3 große Frühstücke bestellt, gebracht wurden im ersten Anlauf nur zwei – somit mußten wir erneut ordern (was wieder ewig gedauert hat). Bei allen „großen Frühstücken“ wurde der inkludierte Orangensaft vergessen, den wir erst nach einer Reklamation bekommen haben. Zusätzlich war es so kalt im Lokal, dass wir nach etwa einer Stunde komplett durchgefroren waren.
Auch die Hintergrundmusik war für diese Uhrzeit aus meiner Sicht nicht geeignet.

Das Frühstück war ok, aber überhaupt nichts besonderes. Ein Standardfrühstück wie man es in Wien in echt vielen Lokalen bekommt. Das Espresso unter die Top Ten der Frühstückslokale Wiens einzuordnen (gleichgestellt z.B. mit einem Salzberg) ist aus meiner Sicht ganz und gar nicht gerechtfertigt.

Bernadette sagt:

Heute dort gefrühstückt, alles frisch, Gebäck aussen knusprig innen flaumig und qualitativ hochwertigen Schinken verwendet. Die Eier im Glas liebevoll mit Schnittlauch angerichtet. Und der Orangensaft ist WIRKLICH frisch :-) muss mich eurer Meinung voll anschließen. Achja und Cafe latte war sehr sehr lecker!!!

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