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location Wien, 7. Bezirk

Café in der Burggasse 24

Im Vintage-Store Burggasse 24 kann man nicht nur coole Second-Hand-Kleidung in stylischem Ambiente kaufen, auch die eigenen Lieblingsstücke finden hier eine neue Heimat und können gegen Gutscheine oder Bares eingetauscht werden. Dass Einkaufen hungrig macht, können wir aus eigener Erfahrung bestätigen, daher ist es ganz praktisch, dass im integrierten Café nicht nur Erfrischungen und Snacks, sondern auch Frühstück serviert wird.

Frühstücken kann man im Café inzwischen täglich von 10.00 bis 14.00 Uhr. Zur morgendlichen Stärkung stehen sechs Kombis zur Wahl: „Kraftwerk“ (Ofen-Süßkartoffel mit Joghurt, gerösteten Nüssen und Honig – vegan oder vegetarisch) um € 5,90, „Süden“ (Avocado-Salsa, Pico di Gallo, toskanisches Ofengemüse, hausgemachte Baked Beans, Hummus, Bulgur-Porridge, Bio-Roggenbrot oder Semmel – vegan oder vegetarisch) um € 8,90, „Neubau“ (weiches Bio-Ei, Schinken, Brie, Butter, Marmelade, Bio-Roggenbrot oder Semmel) um € 5,40, „Kaffeehaus“ (2 Bio-Eier im Glas, Bio-Roggenbrot oder Semmel, Butter) um € 4,90, „Müsli“ (Joghurt oder Milch, Cereals, Früchte – vegan oder vegetarisch) um € 4,90 oder „Guten Tag“ (Obstsalat der Saison, geröstete Nüsse, Beeren) um € 4,20. Fast alle Bestandteile der Frühstückskombinationen sind auch extra erhältlich, dazu können „süße“ FrühstückerInnen auch noch verschiedene hausgemachte Kuchen verspeisen.

Neben der klassischen Kaffeeauswahl werden auch verschiedene Teesorten, heiße Schokolade, Chai Latte und diverse Erfrischungen angeboten – auch Orangensaft, aber leider nicht frisch gepresst. Aufpreis für Sojamilch € 0,30.

Beim ersten Besuch mussten wir unbedingt das Kraftwerk mit Ofen-Süßkartoffel probieren, denn dieses Gericht haben wir bisher noch auf keiner Frühstückskarte entdeckt. Es mag zwar etwas eigenartig klingen, hat aber durchaus gut geschmeckt. Beim klassischen Neubau gab es nichts auszusetzen, das weiche Bio-Ei war vielleicht etwas zu hart gekocht und 2 kleine Scheiben Brot auf jeden Fall zu wenig – mehr wurde aber ohne Aufpreis gleich nachgebracht. Beim aktuellen Besuch haben wir uns das Süden schmecken lassen und waren begeistert: alle Komponenten des bunten Tellers waren hervorragend und ruckzuck verputzt. Ein extra Bonus war noch das warme Brot, hmmmm. Auch der Kaffee hat im Vergleich zum letzten Mal gemundet und wir haben uns gleich noch eine zweite Tasse bestellt.

Passend zum Second Hand Store sind auch die Möbel im Café eine wilde, aber sehr charmante Mischung aus verschiedenen Vintage-Möbeln und -Accessoires. Auch der Kamin mit wärmendem Feuer sorgt in der kalten Jahreszeit für ein extra gemütliches Ambiente. Der Servicemitarbeiter war freundlich und unaufdringlich, gerne wären wir noch etwas länger geblieben und hätten unseren gemütlichen Plausch noch weitergeführt – wären da nicht immer diese störenden Termine ;-).

Fazit

Feines Vintage-Café mit interessantem Frühstücksangebot, hier lassen sich gemütliche Morgenstunden verbringen.

Quick Facts

coffee

Dauer, bis die 1. Melange serviert wurde: 5 Minuten 37 Sekunden

info

WLAN mit Code, Kamin, Schanigarten im Sommer

allergie

Sojajoghurt, Kaffee wird auch mit Sojamilch serviert, Aufpreis € 0,30.

Bewertung

Preis/Leistung: vollvollvollvollvollleer
Service: vollvollvollvollvollleer
Qualität: vollvollvollvollvollvoll
Auswahl: vollvollvollvollleerleer
Ambiente: vollvollvollvollvollleer

Infos

Bargeldlos zahlen: Nur Bargeld
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 10.00 bis 22.00 Uhr, Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr
Erreichbarkeit: U2/U3 Volkstheater (plus Gehzeit), Bus 13A (Siebensterngasse), Bus 48A (Neubaugasse/Burggasse)

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Alle Informationen wie Preise, Öffnungszeiten etc. sind ohne Gewähr. Änderungen durch die Lokale vorbehalten.

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4 Kommentare zu "Café in der Burggasse 24"

Katharina sagt:

Das kann ich leider bestätigen: als ich das erste Mal dort war, hat sich ein Mann (der Besitzer/Chef?) um uns gekümmert und uns sehr herzlich willkommen geheißen. Die 2-3 Male danach waren andere „Kellnerinnen“ da, die immer den Eindruck vermittelt haben, dass man sie in ihren privaten Räumen stört. Sie haben ewig telefoniert oder untereinander gequatscht, bevor mal wer zum Bedienen kam und wir hatten immer das Gefühl, sie sind genervt, wenn man etwas möchte.
Ich war daher sehr lange nicht mehr dort, denn ich habe mich trotz des wunderschönen Raumes einfach unwohl gefühlt. War jemand in den letzten Monaten dort und kann mir sagen, ob sich da was geändert hat?
Liebe Grüße

Isabelle sagt:

ich finde grundsätzlich, dass ein cafe, das frühstück anbietet, nicht erst um 10h aufsperren sollte

Barbara sagt:

Neugierig geworden durch euren Beitrag, habe ich heute gleich das Cafe in der Burggasse 24 ausprobiert – und ich wurde nicht enttäuscht. Die beiden Frühstücksangebote, die wir bestellten („Süden“ und „Neubau“ in einer vegetarischen Variante), waren geschmacklich hervorragend. Das Vintage-Mobiliar plus der Kamin haben Berliner Chic und wirklich heimelig. Und: Das männliche Personal war großartig, freundlich, aufmerksam, ohne aufdringlich zu sein. Man hat sich eure Kritik anscheinend wirklich zu Herzen genommen, die Dame, von der ihr berichtet, arbeitet inzwischen nicht mehr dort. Ich kann das Lokal wirklich nur wärmstens empfehlen!

Betti sagt:

Danke für diese authentische, ehrliche Bewertung! Ich finde das Geschäft ja toll, bin aber jedes Mal, wenn ich es (durch das Café) betrete, richtig abgeschreckt, weil man nie gegrüßt wird und alle MitarbeiterInnen (vom Café) entweder genervt dreinschauen oder gar wegschauen. Ich kann es sehr gut nachvollziehen, dass ihr euch wie Eindringlinge gefühlt habt, mir geht es auch immer so – leider!

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