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location Wien, 8. Bezirk

Café Namenlos

In den Räumlichkeiten, in denen im Jahr 1720 einst Johann Baptist Sailer das erste Kaffeehaus der Wiener Josefstadt eröffnete (damals unter dem Namen „Zum weißen Schwan“), befindet sich heute das Café Namenlos. Direkt bei Ecke Lange Gasse / Josefstädterstraße versorgt der aus Kärnten stammende Alexander Planasch in seinem Grätzelcafé den 8. Bezirk mit steirischem Premiumkaffee, Frühstück und Snacks. Dank der verkehrsberuhigten Begegnungszone kann man seinen Kaffee entspannt vor dem Café Namenlos genießen und das Treiben der Josefstadt beobachten. 

Gefrühstückt werden kann im Café Namenlos Montag bis Samstag von 08.00 bis 12.00 Uhr. Dazu steht eine Auswahl an simpel-gehaltenen Frühstücksvariationen bereit. Ein kleiner Kaffee oder Tee plus ein Glaserl frisch gepresster Orangensaft stellen die Grundlage dar – dazu kommt bei „Bonjour“ ein frisch aufgebackenes Croissant (€ 6,00), bei „Servus“ ein Fladenbrot-Sandwich (€ 9,00), bei „Namenlos“ ein Bagel mit Frischkäse (€ 8,00) und bei „Aloha“ ein Naturjoghurt mit Granola und saisonalen Früchten (€ 8,80). Wer mit einem Gläschen Schaumwein in den Tag starten möchte, kann das „Prost“ mit Prosecco, Croissant, Honig, Früchten und Orangensaft um € 10,00 wählen. Auf der Theke warten auch noch variierende hausgemachte Kuchen und Cookies.

Kaffee gibt es von der Rösterei „Javarei“ aus dem steirischen Bruck/Mur und wird nicht nur in den klassischen Kaffeevarianten serviert – wer möchte, kann beispielsweise einen Macchiato mit Karamell- oder Vanillesirup bestellen. Belgische Trinkschokolade, Chai Latte und verschiedene Tees ergänzen die Heißgetränkekarte. Im Sommer gibt es zudem Iced Epresso, Espresso Tonic oder Eiskaffee. Soja-, Hafer- und laktosefreie Milch sowie koffeinfreien Kaffee gibt es ohne Aufpreis.

Ich habe mich für die Frühstückskombi „Servus“ entschieden und durfte zwischen einem Fladenbrot mit Schinken, Mozzarella, Rucola und Tomaten und einem vegetarischen mit Gemüse und Humus wählen. Dazu Hafermilch-Cappuccino, frisch gepresster Saft und als Extra das Joghurt mit Granola und Früchten. Das Schinken-Sandwich wurde mir kurz getoastet und machte, so wie auch das liebevoll angerichtete Müsli, einen frischen Eindruck. Der Kaffee war schnell am Tisch und schmeckte schön mild.

Bei meinem Besuch wurde ich von Herrn Planasch höchst persönlich bedient – er ist sehr bemüht und sorgt für eine heimelige Atmosphäre. Er bringt seine persönliche Note in das Lokal ein, das mit vielen bunten Akzenten ausgestattet ist. Die einzige Anmerkung, die ich zu machen habe, ist, dass die Preise für den Umfang der Frühstückskombis (beziehungsweise die Größe von Müsli, Sandwich oder Croissant) verhältnismäßig hoch sind. Das Café Namenlos ist für ein kleines Frühstück „on the run“ geeignet, nicht jedoch für ausgiebiges Schlemmen. ;-)

Fazit

Das Café Namenlos ist ein netter Farbtupfer in der Wiener Josefstadt mit gutem Kaffee und originellem Ambiente.

Quick Facts

coffee

Dauer, bis der 1. Cappuccino serviert wurde: 3 Minuten 24 Sekunden

info

Schanigarten

allergie

Heißgetränke sind auch mit Soja-, Hafer- und laktosefreier Milch oder koffeinfrei erhältlich

Bewertung

Preis/Leistung: vollvollvollvollleerleer
Service: vollvollvollvollvollvoll
Qualität: vollvollvollvollvollleer
Auswahl: vollvollvollleerleerleer
Ambiente: vollvollvollvollleerleer

Infos

Bargeldlos zahlen: Bankomat- und Kreditkarten
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 08.00 bis 21.00 Uhr, Samstag von 09.00 bis 21.00 Uhr, Sonn- und Feiertag geschlossen
Erreichbarkeit: U2 Rathaus, Straßenbahn 2 (Lederergasse)

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Alle Informationen wie Preise, Öffnungszeiten etc. sind ohne Gewähr. Änderungen durch die Lokale vorbehalten.

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2 Kommentare zu "Café Namenlos"

Martin Gugerell sagt:

Den hausgemachten Kuchen hättet ihr ruhig mehr Aufmerksamkeit widmen können.
Die sind nämlich mehr als eine Randbemerkung wert.

Barbara sagt:

Werden wir beim nächsten Mal probieren – wenn wir nicht zum Frühstück dort sind. ;-)

LG, Barbara

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