WIEN/// GRAZ/// LINZ/// SALZBURG

Zweitbester

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Erstbester kann ja jeder sein, haben sich die Betreiber des Lokales wohl gedacht und den Raum, in dem sich früher eine Konditorei befand, renoviert und cool gestyled. Unser erster Besuch ist schon wieder länger her und seit Kurzem steht statt “Frühstück” nun “Brunch” auf der Menükarte – ein zweiter Besuch im Zweitbester war die logische Konsequenz. Den Besucher begrüßt ein einfacher Estrich-Boden, eine Theke aus Sichtbeton und einige Wandteppiche, die sich gut als Ergänzung zum kargen Interieur machen. Im Zweitbester gibt es aber trotzdem viel zu sehen: von Klo-Sessions (= Konzerte) über unterschiedliche Köche (Musiker, Großmütter etc.) und auch das Brunchangebot kann sich sehen lassen!

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Einraum

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Der Sommer steht vor der Tür (endlich!), die Stadt erwacht langsam, aber sicher aus dem viel zu lange dauernden Winterschlaf und Wiens Märkte werden lebendig. Ein guter Zeitpunkt für uns den Yppenplatz am Ende des Brunnenmarkts wieder mal zu besuchen, um zu sehen was sich getan hat. Nicht wenig, wie wir festgestellt haben: das Dellago hat zugesperrt und wieder aufgesperrt, das Rasouli sieht frisch gestrichen aus und das An-Do ist voll wie immer. Und das Wichtigste: es gibt ein new kid on the block! Das ehemalige Muskat nennt sich jetzt Einraum und bietet Essen, das sich geschmacklich zwischen Österreich und Asien bewegt, wie die lieben Kek’s schon festgestellt haben. Und: Frühstück gibt es auch!

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Pure Living Bakery

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Lässiges und gemütliches Coffeehouse-Feeling wie in Californien, New York, Washington und Montreal – das war die Idee hinter der Pure Living Bakery. Kirsten Pevny hat sich bei der Einrichtung und beim Speisenangebot in kleinen Cafés und Einrichtungsläden in Los Angeles und Umgebung inspirieren lassen – und das merkt man auch! Sachertorte und Guglhupf sucht man hier vergebens, dafür kann man sich nicht entscheiden, ob man zuerst einen Brownie, Cookie, Pancake oder einen der wunderbaren Kuchen und Torten probieren soll icon wink Pure Living Bakery

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Wellmann

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Der neue Hotspot in Wien ist die Theobaldgasse im 6. Bezirk. Neben den stylischen We Bandits, dem genussvollen Feinkoch und dem kleinen Stehcafé Acrap, hat letztes Jahr auch das Café Wellmann seine Pforten geöffnet. Still und leise – so kommt es mir zumindest vor. Ein Besuch dort zahlt sich aber auf jeden Fall aus, denn netterweise hat das Wellmann-Team nun auch einen Wochenendbrunch (Samstag und Sonntag) eingeführt. Das war für uns Anlass für gleich 2 Besuche innerhalb kurzer Zeit!

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Filmcafé

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Ein „Filmcafé“ nahe dem Ronacher? In dem es Frühstück gibt? Nie aufgefallen. Und das, obwohl ich nicht nur beim Wort Frühstück hellhörig werde, sondern in den letzten Jahren auch alle Produktionen der Vereinigten Bühnen Wien besucht habe. Höchste Zeit also, dem – laut Eigendefinition – beliebten Treffpunkt für Schauspieler, Produzenten und Schriftsteller einen Besuch abzustatten. Eröffnet wurde das an der Rückseite des Ronachers gelegene Lokal im Oktober 2011. Gäste wurden an der Ecke Himmelpfortgasse / Schellinggasse aber bereits vorher bewirtet, im „Cafe Altes Stadttheater“ und nach einem sanften Relaunch ab Mai 2010 im „Cafe Ursprung“.

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Wirr

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Letzte Woche hat uns der Frühstückslokal-Entdeckerdrang ins Wirr geführt. Nachtschwärmern ist das sympathisch-studentische Beisl schon ewig ein Begriff, nicht zuletzt aufgrund legendärer Nächte im Club, der sich – wie alle guten Clubs – im Keller befindet. Seit November 2012 hat das Wirr nun neue Chefs, nämlich Manuel und Andreas. Ihnen ist wichtig, dass die “Wohnzimmeratmosphäre” erhalten bleibt – gepaart mit chilliger Musik und gesundem (Bio-)Essen sind das gute Voraussetzungen für unsere Lieblingsmahlzeit!

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Café Amacord

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Das Amacord liegt direkt neben dem Wiener Naschmarkt an der Ecke zur Schleifmühlgasse und ist mittlerweile eine Institution. Wenn man das Lokal betritt, möchte man seine Zigaretten, das Schreibheft und den Füller auspacken und inspiriert am nächsten Roman arbeiten. Ein Wiener Kaffeehaus, das aber atmosphärisch doch mehr an ein Café in Paris erinnert. Das Lokal besteht aus zwei Räumen: dem Hauptraum mit der Bar und ein kleiner Nebenraum, in dem man an weiß gedeckten Tischen Platz nehmen kann. Das Amacord bietet natürlich nicht nur Frühstück, sondern auch Mittagessen und sehr feines Abendessen inkl. guter Weine an und ist damit zu jeder Tageszeit einen Besuch wert.

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Schrittesser am Tormarkt

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In den letzten 2 Jahren hat sich der Naschmarkt kulinarisch nicht wirklich entwickelt. Lauter Lokale mit orientalischem oder asiatischem Angebot haben wenig Abwechslung in den Frühstücksalltag gebracht – Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel! Die morgendliche Hummus-Dominanz hat nun aber ein Ende: der Schrittesser am Tormarkt hat aufgesperrt und bietet wie schon im Hauptlokal in der Reichsratsstraße, Kärntner Speck- und Wurstsorten aus Familienproduktion, Butter und Käse vom Bauern oder auch Kärntner Nudel und ausgewählte Weine und Schnäpse an. Wer sich jetzt fragt, was der “Tormarkt” ist: der Naschmarkt war bis 1905 offiziell als “Kärntnertormarkt” bekannt.

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Mayerei im Türkenschanzpark

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Die Meierei im Türkenschanzpark ist eine Mayerei. Der Besitzer heisst nämlich seit 2003 Herr Mayer. Lange davor – in der Zwischenkriegszeit – war am selben Platz eine Milchtrinkhalle, die irgendwann in ein Café Restaurant umgewandelt wurde. Mütter, die in der Nähe wohnen, werden das Lokal mit dem tollen, großen Gastgarten im wunderschönen historisch wertvollen Park in Währing kennen und schätzen. Rundherum findet man Spazierwege, Teiche, Spielplätze, Wiesen zum Herumliegen und in den Tag leben. Und Frühstück gibt es natürlich auch – sogar ganztags.

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phil

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Vom phil in der Gumpendorferstraße hatte ich schon viel (Positives) gehört und obwohl ich auch in der Nähe wohne, war ich vor unserem heutigen Frühstücksbesuch noch nie dort. Schade eigentlich – der Mix aus Café, Möbelgeschäft, Buchladen und Plattengeschäft ist nämlich wirklich gut gelungen und man fühlt sich dort gleich wohl – fast wie im eigenen Wohnzimmer. Ach ja, und DVDs gibt’s dort ja auch noch – die meisten davon UK-Importe. Zum Frühstücken stehen ein paar Tische bereit, die man allerdings nicht reservieren kann. Der frühe Vogel fängt den Tisch – es ist also kein Fehler, wenn man schon etwas früher dort ist, um auch sicher einen Platz zu finden. Die Möbel im Retro-Style können auch käuflich erworben werden.

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Frühstückskarte Wien