Einraum

Der Sommer steht vor der Tür (endlich!), die Stadt erwacht langsam, aber sicher aus dem viel zu lange dauernden Winterschlaf und Wiens Märkte werden lebendig. Ein guter Zeitpunkt für uns den Yppenplatz am Ende des Brunnenmarkts wieder mal zu besuchen, um zu sehen was sich getan hat. Nicht wenig, wie wir festgestellt haben: das Dellago hat zugesperrt und wieder aufgesperrt, das Rasouli sieht frisch gestrichen aus und das An-Do ist voll wie immer. Und das Wichtigste: es gibt ein new kid on the block! Das ehemalige Muskat nennt sich jetzt Einraum und bietet Essen, das sich geschmacklich zwischen Österreich und Asien bewegt, wie die lieben Kek’s schon festgestellt haben. Und: Frühstück gibt es auch!
Filmcafé

Ein „Filmcafé“ nahe dem Ronacher? In dem es Frühstück gibt? Nie aufgefallen. Und das, obwohl ich nicht nur beim Wort Frühstück hellhörig werde, sondern in den letzten Jahren auch alle Produktionen der Vereinigten Bühnen Wien besucht habe. Höchste Zeit also, dem – laut Eigendefinition – beliebten Treffpunkt für Schauspieler, Produzenten und Schriftsteller einen Besuch abzustatten. Eröffnet wurde das an der Rückseite des Ronachers gelegene Lokal im Oktober 2011. Gäste wurden an der Ecke Himmelpfortgasse / Schellinggasse aber bereits vorher bewirtet, im „Cafe Altes Stadttheater“ und nach einem sanften Relaunch ab Mai 2010 im „Cafe Ursprung“.
Wirr

Letzte Woche hat uns der Frühstückslokal-Entdeckerdrang ins Wirr geführt. Nachtschwärmern ist das sympathisch-studentische Beisl schon ewig ein Begriff, nicht zuletzt aufgrund legendärer Nächte im Club, der sich – wie alle guten Clubs – im Keller befindet. Seit November 2012 hat das Wirr nun neue Chefs, nämlich Manuel und Andreas. Ihnen ist wichtig, dass die “Wohnzimmeratmosphäre” erhalten bleibt – gepaart mit chilliger Musik und gesundem (Bio-)Essen sind das gute Voraussetzungen für unsere Lieblingsmahlzeit!
Schrittesser am Tormarkt

In den letzten 2 Jahren hat sich der Naschmarkt kulinarisch nicht wirklich entwickelt. Lauter Lokale mit orientalischem oder asiatischem Angebot haben wenig Abwechslung in den Frühstücksalltag gebracht – Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel! Die morgendliche Hummus-Dominanz hat nun aber ein Ende: der Schrittesser am Tormarkt hat aufgesperrt und bietet wie schon im Hauptlokal in der Reichsratsstraße, Kärntner Speck- und Wurstsorten aus Familienproduktion, Butter und Käse vom Bauern oder auch Kärntner Nudel und ausgewählte Weine und Schnäpse an. Wer sich jetzt fragt, was der “Tormarkt” ist: der Naschmarkt war bis 1905 offiziell als “Kärntnertormarkt” bekannt.






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