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location Wien, 1. Bezirk

404 – Don’t ask why

Allen Wiener/innen, die noch nichts von Martin Ho’s neu eröffnetem 404 – Don’t Ask Why gehört haben, wird das Lokal spätestens beim Vorbeigehen auffallen. Das Szene-Lokal befindet sich im „Kleinen Haus der Kunst“ vis-à-vis der Secession und ist Dank der auffälligen Außenfassade und dem Parkplatz, auf dem oft Luxuskarossen zu bewundern sind, wirklich nicht zu übersehen. Passend zum Motto „Mediterrane Lebensfreude trifft auf Art Deco“ werden hier tagsüber und abends neapolitanische Pizzen, diverse fancy Speisen und Cocktails serviert. Auch die Auswahl an Frühstücks- und Brunch-Gerichten ist groß und macht Trüffel-Fans glücklich.

Frühstückszeiten & Angebot

Im 404 – Don’t Ask Why kann man von Montag bis Samstag zwischen 9.00 und 11.00 Uhr frühstücken. Außerdem gibt es jeden Sonntag zwischen 11.00 und 16.00 Uhr einen Disco Brunch, leider konnte ich auch nach mehrmaligem Anfragen über verschiedene Kanäle nicht herausfinden, was bei diesem Brunch angeboten wird. Die Auswahl an Frühstückskombinationen ist umfangreich, wobei der Fokus eindeutig auf Eiergerichten liegt.

Für den kleinen Hunger empfiehlt sich das „The Morning Glory“, bestehend aus einem Kipferl und einem Cappuccino (€ 4,90) oder das „Viennese Breakfast“ mit zwei Eiern im Glas, Schnittlauchbrot, Croissant, hausgemachter Marmelade und Butter (€ 8,90). Das reichhaltigere „The KHK Breakfast“ beinhaltet eine Auswahl an Schinken- und Käsesorten der Newman Manufaktur, ein weiches Ei, Butter, hausgemachte Marmelade, Handsemmel und Vollkornbrot (€ 12,90). Trüffel-Liebhaber/innen werden sich wahrscheinlich für die „Truffled Scrambled Eggs“ mit Vollkornbrot und Trüffelbutter (€ 9,90) oder das „Breakfast at Tiffany’s’“ mit einem Bagel belegt mit Lachs und Avocado, Trüffel-Eierspeise und frischen Früchten (€ 15,90) entscheiden. Weitere Frühstückskombinationen mit Ei sind die „Ham & Eggs“ aus drei Eiern mit Vollkornbrot (€ 8,90), das „Egg Egg Egg“ mit einem getoasteten Vollkornbrot belegt mit einem pochierten Ei, Avocado, Cottage Cheese und Kresse (€ 8,90) und das „Eggs Bene“, ein getoastetes Vollkornbrot belegt mit zwei pochierten Eiern, Schinken, Sauce Hollandaise und Kresse (€ 11,90). Außerdem werden noch zwei unterschiedliche Bowls angeboten: Die „Blue Magic“ Bowl mit Vanille Joghurt, frischen Feigen, Himbeeren und Heidelbeeren (€ 6,90) und die „Vegan Coconut Dream“ Bowl mit Soja-Kokosjoghurt, Granola, Heidelbeeren, Bananen und Ahornsirup (€ 7,90).

Wer sich sein Frühstück lieber individuell zusammenstellt, kann zwischen diversen Extras wie z.B. Eiern im Glas, Eggs Sunny Side Up, Schnittlauchbrot und Croissant wählen.

Neben den klassischen Kaffee-Varianten stehen diverse Teesorten, Matcha Latte, frisch gepresster Orangensaft und der proteinreiche „The Breakfast Shake“ auf der Getränkekarte.

Viele Frühstücksbestandteile (u.a. Schinken, Speck und Käse) stammen aus der Newman Manufaktur, die ebenfalls Martin Ho gehört. Der Kaffee der Marke „Marco Salvatori“ kommt aus der Wiener Rösterei Naber. Alle Heißgetränke werden auf Wunsch auch mit laktosefreier, Soja- oder Hafermilch serviert. Auf Nachfrage wurde uns versichert, dass für alle Eiergerichte ausschließlich Bio-Freilandeier verwendet werden.

Unsere Frühstückswahl

Ich habe mich für das „Breakfast at Tiffany’s“ entschieden. Da ich aber keinen Lachs esse, habe ich diesen abbestellt. Meine Begleitung hat das „Egg Egg Egg“ gewählt. Dazu haben wir einen Verlängerten und einen Cappuccino geordert.

Mein „Breakfast at Tiffany’s“ wurde mit zwei Scheiben Brioche statt dem in der Speisekarte angekündigten Bagel serviert. Da ich Brioche sehr gerne esse, hat mich das nicht weiter gestört. ;-) Die Mitarbeiterin hat auch meinen Sonderwunsch berücksichtigt und den Lachs auf den Brötchen weggelassen. Die zwei Scheiben Brioche waren liebevoll mit Frischkäse und fein geschnittener Avocado und Sprossen belegt. In einer kleiner Schale daneben lagen frische Beeren und Feigen. Die Trüffel-Eierspeise wurde mit reichlich frischem Trüffel serviert. Auch das „Egg Egg Egg“ Brot meiner Begleitung war sehr dekorativ belegt mit fein geschnittener Avocado, pochierten Eiern, Cottage Cheese, Sprossen und ebenfalls frischem Trüffel.

Das reife Obst und das ofenwarme buttrige Brioche mit der reifen Avocado haben wunderbar geschmeckt! Auch die flaumige Eierspeise mit reichlich Trüffelbutter und frisch geriebenem Trüffel war ein Traum. Meine Begleitung war ebenfalls sehr zufrieden mit ihrem Frühstück und würde daran nichts bemängeln – außer vielleicht, dass die Brote noch etwas größer sein könnten. ;-) Sowohl der Verlängerte als auch der Cappuccino haben ebenfalls sehr gut geschmeckt.

Service

Obwohl wir das 404 – Don’t Ask Why an einem Samstag Vormittag besucht haben, waren wir fast die einzigen Gäste im Lokal und hatten die freie Platzwahl. Also haben wir uns für einen Tisch auf der Terrasse mit Blick auf die Secession entschieden.

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten per QR-Code auf die virtuelle Speisekarte zu gelangen, haben wir anschließend auch ein paar Versuche gebraucht, um der Mitarbeiterin deutlich zu machen, dass wir bestellen wollten. Nachdem unsere Bestellung endlich aufgenommen wurde, haben wir aber nur wenige Minuten auf unseren ersten Kaffee gewartet. Kurze Zeit später wurde dann auch schon unser Frühstück serviert. Abgesehen von der etwas längeren Wartezeit beim Bestellen waren die Servicemitarbeiter/innen aufmerksam und sehr freundlich.

Ambiente

Nicht nur die Lage vom 404 – Don’t Ask Why ist auffällig und extravagant. Auch die Einrichtung des Lokales und auf der Terrasse ist alles andere als gewöhnlich! Den Innenbereich schmücken große Designer-Lampen, Vorhänge in rot-weiß-rot, Graffiti-ähnliche Wandmalereien und Spiegel an den Wänden. Durch eine große Küchenluke kann man den Pizzaioli beim Pizza backen zusehen.

Das eigentliche Highlight des Restaurants ist die große Terrasse. Hier stehen weiße Tische und unterschiedliche bunte Sessel U-förmig angeordnet. Verschiedene Blumen und Pflanzen sorgen für mediterranes Flair. Abends wird die Terrasse durch bunte Glühbirnen beleuchtet. Auch die farbenfrohen Pizza-Teller und das Geschirr insgesamt sind ein Hingucker.

Wenn man seinen Blick nicht gerade auf die Möbel, die einzigartigen Details oder das Geschirr richtet, genießt man auf der Terrasse einen wunderbaren Ausblick auf die Secession und den Wiener Naschmarkt.

Fazit

Das 404 – Don’t Ask Why bringt auf jeden Fall frischen Wind in die Wiener Frühstücks-Szene – mit einem extravaganten Ambiente und einer Vielzahl an kreativen Frühstücksgerichten.

Quick Facts

coffee

Dauer, bis der 1. Kaffee serviert wurde: 3 Minuten und 10 Sekunden

info

WLAN, Gastgarten, Zeitungen, Terrasse, Online-Reservierung, großer Parkplatz

allergie

Laktosefreie Milch, Sojamilch und Hafermilch; Vegane Frühstücksoption;

Bewertung

Preis/Leistung: vollvollvollvollvollvoll
Service: vollvollvollvollleerleer
Qualität: vollvollvollvollvollvoll
Auswahl: vollvollvollvollvollleer
Ambiente: vollvollvollvollvollvoll

Infos

Bargeldlos zahlen: Bankomat- und Kreditkarten
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 09.00 bis 01.00 Uhr, Sonntag von 11.00 bis 01.00 Uhr
Erreichbarkeit: U1/U2/U4 Karlsplatz

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Alle Informationen wie Preise, Öffnungszeiten etc. sind ohne Gewähr. Änderungen durch die Lokale vorbehalten.

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