ZU DEN FACTS & BEWERTUNG triangle

location Wien, 17. Bezirk

Schutzhaus am Predigtstuhl

Das Schutzhaus am Predigtstuhl gilt seit mehr als 85 Jahren als lauschiges Plätzchen abseits vom Trubel der Stadt. Anfang Mai 2012 wurde das Schutzhaus renoviert und mit moderner, heller Ausstattung wiedereröffnet. Nachdem uns das Frühstücksangebot schon mehrfach empfohlen wurde und auf der Website auch auf biologische, hochwertige Zutaten hingewiesen wird, haben wir uns am vergangenen sonnigen Fenstertag frohen Mutes und mit Bärenhunger auf den Weg in den 17. Bezirk gemacht – für uns noch fast unerforschtes Frühstücksgebiet! Wer so wie ich einen Blick über Wien erwartet, wird allerdings enttäuscht ;-).

Die Frühstückszeiten sind sehr gemütlich: die schönste Mahlzeit des Tages wird Dienstag bis Freitag von 11.00 bis 16.00 Uhr und Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10.00 bis 16.00 Uhr serviert. Die Basis ist das „Kleine Wiener Frühstück“ (1 Kaisersemmel, Butter, Marmelade & wahlweise Kaffee, Tee oder Schokolade) um € 5,20 und kann je nach Bedarf/Hunger noch erweitert werden: Weiches Ei (€ 1,20), Ei im Glas, Spiegelei (je € 1,30), Ham & Eggs oder Bacon & Eggs (€ 4,10), Eierspeise mit gerösteten Kürbiskernen & Kernöl (€ 4,90), Omelette mit Prosciutto, Ruccola & Cherrytomaten (€ 5,20), Schinken-Käse Omlette (€ 4,50), Birchermüsli mit frischen Früchten & Naturjoghurt (€ 4,90) und Naturjoghurt mit frischen Früchten (€ 3,90).

Prosciutto, Speck, Schinken, Gouda, Frischkäse mit Gartenkräutern, Butter und Marmelade können in kleinen Portionen als Extra bestellt werden (€ 1,- bis € 2,50). Auch auf weitere Gebäcksorten und frisch gepresste Säfte (Karotte, Orange) muss nicht verzichtet werden.

Für die Liebhaber der deftigen Frühstücksküche stehen auch eine Brettljause mit Wurzelspeck, Kaminwurzn, Schweinsbraten, Liptauer, Grammelschmalz, serviert mit Kren, Senf, Pfefferoni & Senfgurke dazu Schwarzbrot (auch für zwei Personen) um € 8,90 und verschiedene Brote (zB. Grammelschmalzbrot, Liptauerbrot) auf der Karte, jeweils € 3,90.

Der Kaffee stamt von der Triester Rösterei Hausbrandt, leider konnten wir ihn nicht verkosten, da die Kaffeemaschine gewartet wurde und es anscheinend nicht möglich war, sie wieder in Gang zu bringen. Wir mussten daher nach knapp 20 Minuten Wartezeit mit Kaffee aus der Gußeisenkanne vorliebnehmen, der aber ganz ok geschmeckt hat.

Die Qualität der Produkte war gut, leider werden aber Eier aus Bodenhaltung verwendet. Und wieder mussten wir auf das geliebte Frühstücksei verzichten :-(

Die Servicemitarbeiterin war anfangs sehr freundlich und gut gelaunt, als ich sie allerdings zur Herkunft der Eier befragt habe, sie mir keine zufriedenstellende Auskunft geben konnte und ich mir daher ein rohes Ei an den Tisch bringen ließ, wurde sie leider etwas unfreundlich.

 

Fazit

Das Schutzhaus am Predigtstuhl ist eine gute Wahl zum Frühstück, wenn man gerade in der Nähe ist – eine extra Fahrt dorthin lohnt sich allerdings nicht.

Quick Facts

coffee

Dauer, bis der 1. Caffé Latte serviert wurde: 19 Min. 12 Sekunden

info

Nichtraucherloklal, Schanigarten, separater Bereich für Veranstaltungen, Ausstellungsflächen für Kunst aller Art

allergie

Alle Heißgetränke sind auch mit Sojamilch erhältlich und es wird auch Sojajoghurt angeboten.

Bewertung

Preis/Leistung: vollvollvollvollleerleer
Service: vollvollvollleerleerleer
Qualität: vollvollvollvollleerleer
Auswahl: vollvollvollvollleerleer
Ambiente: vollvollvollvollleerleer

Infos

Bargeldlos zahlen: Bankomat und Kreditkarten
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 11.00 bis 23.00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag von 10.00 bis 23.00 Uhr, Montag Ruhetag
Tel.: 480 54 34
Erreichbarkeit: Autobus 146B Wilhelminenberg, Autobus 46B Wilhelminenberg

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Alle Informationen wie Preise, Öffnungszeiten etc. sind ohne Gewähr. Änderungen durch die Lokale vorbehalten.

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7 Kommentare zu "Schutzhaus am Predigtstuhl"

Magda sagt:

Hat vor einiger Zeit geschlossen!
LG

Barbara sagt:

Bist du sicher? Ich glaube, die haben sich nur in „Gasthaus am Predigtstuhl“ umbenannt.

LG, Barbara

Magda sagt:

Das Lokal war einige Zeit geschlossen, wurde neu eröffnet. Die Besitzer haben gewechselt, die jetzigen waren früher am Schottenhof. LG

Magda sagt:

Das neue Lokal hat Anfang April eröffnet. Nachlesen kann man beim Facebook Auftritt vom Restaurant schottenhof. Meine Eltern wohnen in der Nähe und wir waren einmal im Schutzhaus und fanden es furchtbar. Deswegen habe ich es etwas mitverfolgt und fand die Schließung wenig überraschend. LG :-)

Birgit sagt:

Ich folge eurem Blog schon lange und sehr gerne – bisher konnte ich euch auch immer zustimmen. Selten noch wurde ich enttäuscht, wenn ich einer eurer Empfehlungen gefolgt … bzw nicht gefolgt bin.
Beim Schutzhaus habe ich allerdings deutlich bessere Erfahrungen gemacht als ihr. Ich war letzten Montag mit einem Freund zu einem Brunch dort, da es mir bereits mehrmals empfohlen wurde.
Bei mir stand das Omelette mit Rucola und Paradeisern sowie ein Latte Macchiato am Programm – nicht nur, dass der Kaffee innerhalb von 3 Minuten am Tisch war … er hat auch fantastisch geschmeckt. Gott sei Dank wird die Kaffeemaschine offenbar regelmäßig gewartet, sonst wäre das Kaffeevergnügen wie so oft vermutlich nur halb so lustig. ;-)
Das Omelette war super g’schmackig und ebenfalls prompt serviert. Meine Begleitung hat sich spontan von Brunch auf Mittagessen umentschieden und bekam problemlos statt des Kalbsschnitzels ein Hühnerschnitzel.
Service war super freundlich und nett – die ganze Zeit über! ;-)
Als kleine Überraschung wurde uns zur Nachspeise ein Vanillegrießpudding mit Beerenkompott angeboten, der offenbar gerade ganz frisch gemacht wurde. Sehr liebevoll in einem kleinen Rexglas serviert und eine wunderbare Ergänzung zum Espresso und virgin Hugo.

Ok, man hat zwar keinen Rundumblick über Wien, aber dafür findet man im Schutzhaus am Predigtstuhl selbst bei 38° Hitze eine super nette kleine Oase, an der es sich wirklich fein entspannen lässt.
Vielleicht solltet ihr dem Schutzhaus und dem ambitionierten jungen Team nochmals eine Chance geben!? ;-)

Dani sagt:

Liebe Birgit, wir freuen uns immer, wenn jemand bessere Erfahrungen macht als wir :-) Vielleicht schaffen wir es ja wieder mal dorthin und machen uns nochmal ein Bild! Liebe Grüße, Dani

dominique widhalm sagt:

über das Frühstück am Predigtstuhl kann ich noch nichts sagen, aber zu Mittags und Abends ist das Lokal eindeutig den Weg auf den Berg wert. Ausgezeichnete Küche und ein hervorragendes Service sorgen dafür, dass man sich schon bald als Stammgast und Zu Hause fühlt und immer gerne wieder kommt…. und die Kaffeemaschine ist jetzt wieder in Betrieb und der Hausbrand schmeckt wie sonst nur in Italien.

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