ZU DEN FACTS & BEWERTUNG triangle

location Wien, 1. Bezirk

Salonplafond

Das MAK, das Österreichische Museum für angewandte Kunst, ist eines der bedeutendsten Museen seiner Art weltweit und jedes Mal wieder ein Highlight für uns. Die beeindruckenden, wunderschönen Hallen beherbergen immer tolle Ausstellungen und auch den MAK Design-Shop, mit interessanten Design-Objekten und Künstler-Editionen. Und auch für das kulinarische Wohl wird bestens gesorgt: Das ehemalige Österreicher im MAK wurde von Barbara und Peter Eichberger sowie der Hamburger Tellerrand Consulting rund um den deutschen TV-Koch Tim Mälzer im Dezember 2015 mit Chefkoch Aaron Waltl als Salonplafond wiedereröffnet.

Gleich wenn man das Salonplafond betritt, bekommt man einen kleinen Eindruck vom Frühstücksangebot, das Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.30 Uhr serviert wird. An der großen Marmor-Theke werden verschiedene Kuchen und Croissants präsentiert, die gleich Lust auf mehr machen. Aber der Fokus liegt hier klar auf den gerösteten Sauerteigbroten, wahlweise mit Avocado, Parmesan und Chili (€ 8,-), Beef Tartar, Kapern, getrocknete Tomaten und Ei (€ 9,-), Egg Benedikt mit Beinschinken, Sauce Hollandaise und Schnittlauch (€ 10,-), Egg Florentine mit Spinat, Sauce Hollandaise und Schnittlauch (€ 9,-), Eierspeis mit gerösteten Kürbiskernen und Schnittlauch (€ 7,-), Roten Rüben, Ziegenfrischkäse und Kren (€ 7,-), Kürbis, Büffelmozzarella und Vogerlsalat (€ 8,-) oder Beinschinken, Krautsalat und Kren (€ 8,-). Der Natursauerteig kommt aus dem Fichtenholzfass und wird von der Bäckerei Gragger im Holzofen gebacken.

Zusätzlich gibt es auch noch ein wechselndes Brot des Tages und verschiedene Specials – als Alternative zu den Broten -, wie zB. „Eh Wurscht!“ mit Thum Beinschinken, Pastrami und Parmaschinken (€ 7,-), „So ein Käs!“ mit verschiedenem Kuh- und Ziegenkäse (€ 7,-) oder „Was Lachst du?“ mit geräuchertem Lachs, Gurke, Feta und Petersilie (€ 8,-), jeweils serviert mit einem Brotsackerl.

Wer es zum Frühstück etwas leichter oder süß mag, kann auch noch mit Joghurt von Klaras Fruchtsennerei mit zwei Toppings des Tages (Frucht und Knusper) um € 4,50 oder mit einer frisch gebackenen Handsemmel oder Croissant mit Marmelade oder hausgemachtem Schokoladen-Haselnuss-Aufstrich (je € 4,-) in den Tag starten.

Der großartige Kaffee wird von Doris Karl aus Krems geliefert und wird stilvoll in Broste Copenhagen Tassen serviert, die heiße Schokolade wird in einer kleinen Schokomanufaktur in Hohenems produziert und die Teeauswahl kommt von Samova aus Hamburg.

Bei unserem ersten Besuch im letzten Jahr haben wir bereits einige Brote probiert, waren auch alle sehr gut – nur beim Egg Benedict war die Sauce Hollandaise etwas zu kalt für unseren Geschmack. Beim aktuellen Besuch haben wir uns für das Brot mit Roten Rüben, Ziegenfrischkäse & Kren und den Teller mit Lachs entschieden. Und weil der Hunger so groß war, haben wir auch gleich noch Handsemmel und Croissant mit Marmelade und Aufstrich bestellt – und dann eh nicht alles geschafft ;-).

Insgesamt hat uns alles gut geschmeckt, auch die Qualität der einzelnen Zutaten ist sehr gut (zB. Eier aus Bio-Freilandhaltung). Bei den Broten wäre etwas weniger Belag nicht schlecht – zumindest das Brot mit Roten Rüben war kaum zu schaffen. Auch Semmel und Croissant waren fein – obwohl die Semmel nicht mehr ganz taufrisch war, das ist an einem Sonntag aber zu verzeihen.

Mit dem Service waren wir auch sehr zufrieden, obwohl es schon ungewöhnlich ist, dass man von drei verschiedenen Mitarbeitern betreut wird. Mit dem uns anfangs zugewiesenen Platz waren wir allerdings nicht glücklich. Wir hatten reserviert und wurden, obwohl das Lokal noch fast leer war, zu einem Minitisch geführt, obwohl noch einige größere Tische verfügbar waren. Wir haben uns dann einfach einen freien, bequemen Randtisch ausgesucht und konnten unser Frühstück dann vollauf genießen :-).

Fazit

Salon mit schönem Plafond und tollen Frühstücksbroten!

Quick Facts

coffee

Dauer bis zur 1. Melange: 5 Minuten 05 Sekunden

info

Garten, Bücher & Kunstkataloge, Wickeltisch

Bewertung

Preis/Leistung: vollvollvollvollvollleer
Service: vollvollvollvollvollleer
Qualität: vollvollvollvollvollleer
Auswahl: vollvollvollvollleerleer
Ambiente: vollvollvollvollvollleer

Infos

Bargeldlos zahlen: Bankomat, Kreditkarte
Öffnungszeiten: Montag von 18.00 bis 0.00 Uhr, Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 0.00 Uhr
Erreichbarkeit: U1 Stubentor, U3 Wien Mitte (Fußweg)

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Alle Informationen wie Preise, Öffnungszeiten etc. sind ohne Gewähr. Änderungen durch die Lokale vorbehalten.

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6 Kommentare zu "Salonplafond"

Mickie sagt:

Also ich war heut zu Mittag und mir hat es sehr gut gefallen. Hatte das Brot des Tages, das mit €6,50 wirklich nicht überteuert war und ich war satt. Der Service war sehr flott und nett und das Lokal fand ich eigentlich sehr schön. Ich werde sicher wieder dorthin gehen.

Marcel sagt:

Also explizites Frühstück gibt’s nicht! Man sollte genug Kleingeld mitnehmen um satt zu werden ;) 20-30 Euro sollte man schon rechnen!

Barbara sagt:

Ach, die verschiedenen Brote, Joghurt mit Toppings, Croissants etc. gehen schon gut als Frühstück durch. Wir hatten mit einem Brot eigentlich genug, die kosten zwischen 6 und 9 Euro.

LG, Barbara

Lisa sagt:

Ich kann euren Eindruck leider auch nicht bestätigen. Waren sonntags dort. Trotz reserviertem Tisch für 4 wurden wir auf einen 3er Tisch gequetscht, inkl. patzigem Kommentar der Kellnerin („Da kann man aber schon zu viert sitzen.“). Service generell eher schlecht und überfordert. Am Nebentisch sind Leute wieder gegangen weil kein Kellner kam. Auf die Frage ob Walnüsse im Joghurt Topping sind, kam die Antwort „Weiß nicht. Glaub schon.“ Eggs Benedict waren eher unspektakulär (v.a. im Vergleich zum z.B. Guesthouse Vienna), Avocadobrot mit Parmesan auch eher lieblos. Speisen sind generell eher un-frühstückig. (Außer den Eggs Benedict kein einziges Eigericht) Bei dem Preis erwartet man sich mehr. Echt schade…

Ivan sagt:

Als Frühstückslokal wirklich nicht empfehlenswert.
Die Auswahl ist lächerlich klein und unverschämt teuer.

Aber wer Bahnhofsatmosphäre mag, wird sich wohlfühlen.

Dani sagt:

Preis ist sicherlich eine Frage der Zielgruppe im 1. Bezirk. Aber Bahnhofsatmosphäre kann man das wirklich nicht nennen.

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