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location Wien, 3. Bezirk

Joseph Bistro

Josef Weghaupt hat – gemeinsam mit Helmut Gragger – die Brotkultur zurück in die Stadt gebracht. Um so größer war die Freude, als zusätzlich zur Joseph Brot Filiale in der Naglergasse 9 ein „richtiges“ Lokal in der Landstraßer Hauptstraße 4 eröffnet hat, in dem man  biologische Produkte, hergestellt in traditioneller Handwerkskunst, genießen kann. Die Freude währte nur kurz, da eine von vielen Genehmigungen fehlte, aber nun ist es endlich soweit: Joseph Genuss ist wieder offen. Wir waren schon vor der kurzen „Pause“  zu Besuch, haben uns umgesehen und das Frühstück für euch getestet und sicherheitshalber waren wir vergangene Woche auch noch 2x dort ;-).

Wer sich eine gemütliche Brotbackstube erwartet, hat sich getäuscht. Der Bistro-Teil des Ladens, in dem man natürlich auch „to go“ einkaufen kann, versprüht den Flair einer Bahnhofshalle. Wenn man Pech hat, sitzen wenig Gruppen im Lokal, dann sind die Tische (für 2 Personen) sehr eng gestellt und man kann alles verfolgen, was der/die Nachbar/in so erzählt). Bei den ersten beiden Besuchen waren die Service-Mitarbeiter zwar freundlich, aber noch sehr unkoordiniert – beim letzten Besuch war das schon besser und wir fühlten uns gut betreut. Mein persönliches Highlight: wenn man sich an einen Tisch setzt, der eigentlich reserviert ist und das Servicepersonal dafür sorgt, dass man trotzdem sitzen bleiben kann. I like!

Frühstücken kann man im Joseph Genuss wochentags bis 11.00 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen bis 15.00 Uhr. Hunger mitbringen ist wichtig, denn es stehen jede Menge Köstlichkeiten auf dem Programm. Die ganze Auswahl hier wiederzugeben würde den Rahmen sprengen, aber wir haben zumindest die wichtigsten Frühstücksitems zusammengefasst (und probiert).

Bei den Frühstückskombis wählt man zwischen „Wiener Frühstück“ (Wiener Handsemmel und Mürbkipferl, Sauerrahmbutter von Christoph Höfer, Wachauer Marillenmarmelade von Doris Loidl und Blütencremehonig von Gernot Gangl um € 5,70), dem „Landstrasser Frühstück“ (Wiener Handsemmel und eine Scheibe Urlaib Vollkornbrot, Sauerrahmbutter von Christoph Höfer, Wachauer Marillenmarmelade von Doris Loidl, Blütencremehonig von Gernot Gangl, ein weiches Freiland-Ei aus der Arche Lammbert mit Brotsticks, saisonales Gemüse und Cottage-Cheese mit Kräuterpesto um € 9,50) und dem äußerst empfehlenswerten „Joseph Frühstück“ (Wiener Handsemmel, eine Scheibe Roggen-Honig-Lavendelbrot und ein Buttercroissant, Sauerrahmbutter von Christoph Höfer, Wachauer Marillenmarmelade von Doris Loidl, Tannen-Waldhonig von Roland Berger, ein weiches Freiland-Ei aus der Arche Lammbert mit Brotsticks, saisonales Gemüse und Cottage-Cheese mit Kräuterpesto, Beinschinken von Roman Thum, Büffelbutterkäse von Robert Paget und Camembert mit Bockshornkleesamen von Christoph Höfer um € 15,20).

Dem Ei wird ein eigener Abschnitt auf der Karte zuteil, was wir natürlich sehr begrüßen, denn „Frühstücksei ist nicht gleich Frühstücksei“. Darum bestimmt man bei Joseph Genuss nicht nur die Ei-Sorte, sondern auch die Zubereitungsart selbst. Zur Auswahl stehen drei Sorten Eier alter Hühnerrassen von der Arche Lammbert, die artspezifisch gefüttert und im Freiland gehalten werden: 1. Altsteirer Freiland-Ei mit weißer Schale und marillengelbem Dotter, 2. Maraner Freiland-Ei mit brauner Schale und sonnengelbem Dotter, 3. Arauchana Freiland-Ei mit grünlicher Schale und bernsteingelbem Dotter (Preise zwischen € 1,80 und € 2,30 je nach Zubereitungsart).

Wir haben bei unseren Besuchen das „Joseph Frühstück“ (mmh!!), das Ofen-Omlette (1x mit Räucherspeck & Ziegenkäse, 1x mit Kürbis & Ricotta – beides ausgezeichnet) probiert. Außerdem „Brot, Ei & Käse“ (Buttergebratenes Joseph Brot mit Maruler 14 Monate gereiftem Bergkäse und 2 Spiegeleiern mit Junglauch um € 7,20 – sehr fein) und „Brot, Ei und cremiger Kräuterspinat (Buttergebratenes Joseph Brot mit cremigem Kräuterspinat und 2 Stunden-Eiern – wie pochiert – um € 6,80 – leider gar nicht meins, da zu fett und mit scharfen Zusätzen versehen, die mir für ein Frühstück zu heftig waren). Und zu guter letzt den Schinken-Käse-Teller, der ein bisschen zu weichkäselastig, aber trotzdem ausgezeichnet ist.

Extra bestellen kann man auch so Einiges: so zB Joghurts von Christoph Höfer in unterschiedlichen Ausführungen, Kästeteller, Schinkenteller, gemischte Teller, Brotkörbe, Marmelade, Butter, Cottage Cheese, Fisch (Berg-, Lachsforelle und Thumfisch). Und die volle Vitrine der Bäckerei haben wir noch gar nicht erwähnt – am besten ihr schaut selbst vorbei und lässt euch vom Angebot überzeugen.

Fazit

Noch immer gutes Frühstück – leider wird bei Joseph nicht mehr soviel Wert auf biologische Zutaten gelegt. (Update September 2015)

Quick Facts

coffee

Dauer, bis der 1. Caffé Latte serviert wurde: 6 Min. 45 Sekunden

info

Nichtraucherlokal, großes To Go-Angebot, Schau-Patisserie, kleiner Schanigarten im Sommer, Reservierung nicht mehr möglich (Stand Sept 2015)

allergie

Laktose: Kaffee ist mit laktosefreier (auf Nachfrage!) Milch oder Sojamilch erhältlich. Leider ist (noch) kein laktosefreies Jogurt im Angebot.
Gluten: Das angebotene Buchweizen-Amaranth-Hirse-Granola ist glutenfrei.
Vegan: viele vegane Alternativen, u.a. auch vegane Cookies bzw. Muffins

Positiv: Ausgehend von Naturjogurt (wahlweise auch mit Vanille oder Holunder) kann man sich sein Müsli/Frühstücksjogurt je nach Verträglichkeiten (und Gusto) verfeinern, u.a. mit Nüssen, Honig, Erdbeermus oder verschiedensten – auch glutenfreien – Getreideflocken bzw. Müslimischungen.

Bewertung

Preis/Leistung: vollvollvollvollvollleer
Service: vollvollvollvollleerleer
Qualität: vollvollvollvollleerleer
Auswahl: vollvollvollvollvollvoll
Ambiente: vollvollvollleerleerleer

Infos

Bargeldlos zahlen: Bankomat und Kreditkarten
Öffnungszeiten: Patisserie: Montag bis Samstag 06.30 bis 22.00 Uhr, Sonn- und Feiertag 07.30 bis 21.00 Uhr, Bistro: Montag bis Samstag 07.00 bis 22.00 Uhr, Sonn- und Feiertag 07.30 bis 21.00 Uhr
E-Mail: -
Erreichbarkeit: U3/U4 Landstraße

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Alle Informationen wie Preise, Öffnungszeiten etc. sind ohne Gewähr. Änderungen durch die Lokale vorbehalten.

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20 Kommentare zu "Joseph Bistro"

Silvia Walleczek sagt:

Liebe Frühstückerinnen,
das Wort Bristo – es gibt davon ja unzählige in Frankreich, Amerika, UK etc. ist auch nicht als Wiener Kaffeehaus zu verstehen. In jedem dieser aufgezählten Ländern ist die Sitzanordnung wie hier im 3. Bezirk bei Joseph-Brot. Man geht dorthin auf ein schnelles Frühstück – und das Angebot finde ich großartig sowie das Angebot an anderen Leckereien, die auch wunderbar schmecken. Wenn man es gemütlich und wienerisch will, dann sollte man lieber in ein Kaffeehaus gehen, obwohl es in den bestbekannten Kaffehäusern auch nicht mehr sooo gemütlich zugeht. Ich nehme nur Demel, Dommeyer, Gerstner und noch etliche mehr. Also verstehe ich Eure Kritik wirklich nicht. Und noch eines sei erwähnt – ich bin eine 58-jährige Frau die Ahnung vom Unterschied zwischen Bistro und Kaffehaus hat, denn ich war schon in sehr vielen anderen Ländern frühstücken!
LG Silvia

Barbara sagt:

Liebe Silvia,

wir haben auch schon in verschiedenen Ländern in Bistros gefrühstückt – und haben auch vielfach gemütlichere Locations vorgefunden ;-).

LG, Barbara

Silvia Walleczek sagt:

Liebe Barbara,
danke für deine schnelle Rückmeldung.
Da hätte ich einen Vorschlag. Wie wäre es sich mit Joseph-Bistro in Kontakt zu setzen und denen das mitteilen. Würden bestimmt dankbar sein ein Feedback zu bekommen, dass Veränderungsvorschläge zu überdenken wären.
LG Silvia ;)

Barbara sagt:

Liebe Silvia,

das Joseph Bistro kennt unseren Bericht – ich denke nicht, dass unser Feedback Grund genug ist, sofort das Lokal umzubauen ;-).

LG, Barbara

[…] Hauptstraße entwickelt sich langsam zum neuen Bäckerei-Hotspot in Wien. Das nächste Lokal wird Joseph sein – wir sind schon […]

Elisabeth sagt:

Diese Woche konnte ich endlich mal das Frühstück dort ausprobieren.
Die Bedienung war freundlich und kompetent.
Das Ofenomeltte mit Ziegenkäse und Speck sehr lecker. Dazu wurde ein Stück Brot serviert, was sehr gut war aber jetzt nicht so dass ich in ah und oh ausbrechen würde. Ich wurde höflich gefragt ob ich Butter dazu wolle, für ein Mini Stückerl 1,30 fand ich nicht so gut. Aber in hübscher Blümchenform. Der Latte Macchiato war so schwach dass er kaum nach Kaffee schmeckte, ich dachte ich hätte mich auf der Karte verschaut und würde Carob oder Ähnliches trinken. Auf meine Nachfrage hiess es dass es Tribeka Kaffee wäre, das stünde für TrinkbestenKaffee, naja…
Werde sicher wieder kommen um die grünschaligen Eier und den Kräutertee zu testen der am Nebentisch getrunken wurde und auch eine andere Brotsorte.
Preis – Leistung hielt sich gerade mal so die Waae.

Stefanie sagt:

War vor ca. 2 Wochen im Bistro frühstücken. Waren um ca. 10 Uhr Sonntags dort und haben noch locker Platz gefunden. 1,5h später hätte das schon anders ausgesehen ;-)

Kellner sehr aufmerksam, jedoch kann ich das Lob für die vielen veganen Alternativen leider nicht nachvollziehen. Als ich mich bei unserer Kellnerin erkundigt habe, ob es denn etwas veganes gäbe, war die Antwort: „Das bedeutet ohne Weizen oder?“ Nach meiner kurzes Aufklärung was vegan bedeutet, hat sie sich informiert und auch immer wieder sehr aufmerksam nachgefragt. Ob die Marmeladen vegan seien, konnten wir jedoch bis zum Schluss nicht klären.
Preislich und auch qualitativ war das Frühstück – auch das nicht vegane ;-) – wirklich top! Beim Verlassen des Bistros haben wir noch kurz Gebäck für abends und 3 Muffins gekauft – und fast so viel bezahlt wie für 2 Leute fürs frühstücken… Naja Qualität hat scheinbar ihren großen Preis.

Dennoch – wir kommen wieder :)

Steffi sagt:

Als begeisterte Frühstückerin und Joseph-Fan habe ich mich wirklich schon sehr auf die Eröffnung der neuen Filiale im 3.Bezirk mit Frühstücksmöglichkeit gefreut und muss leider sagen, dass ich bitter enttäuscht wurde. Wie hier schon in vielen Kommentaren erwähnt wurde, ist es chaotisch, laut, kalt, eng – mit einem Wort: Die Atmosphäre ist eine Katastrophe! Und natürlich steht für mich beim Frühstück normalerweise das Essen im Vordergrund, aber wenn man so ungemütlich sitzt, dann kann einen nicht einmal das meiner Meinung nach beste Brot von Wien dort halten.

Gerne schildere ich meinen Besuch im Detail, um meine schlechte Erfahrung ein wenig genauer zu begründen: Es fing damit an, dass es keine Möglichkeit gab, die Mäntel aufzuhängen – im Winter äußerst unpraktisch, wenn man die schweren Mäntel über die dürftigen Stühle hängen muss, die ohnehin schon sehr knapp zu den Nachbartischen stehen. Auf die Bedienung musste man sehr lange warten. Ich entschied mich schließlich für etwas ganz Simples: Ein weiches Ei und einen Gebäckkorb mit Joseph-Brot. Leider musste ich nicht nur ewig auf die Bestellung warten, sondern auch sonst ging einiges damit schief. Der Kellner brachte mir das weiche Ei und den Brotkorb, jedoch weder Löffel noch Salz – eigentlich sollte einem ja schon der Hausverstand sagen, dass man für ein weiches Ei Löffel und Salz braucht, doch hier zeigte sich leider, dass die Kellner weder mitdenken noch besonders geschult sind. Das weiche Ei war leider alles andere als optimal – es war so flüssig, dass man es beim besten Willen nicht essen konnte, die einzige Option wäre ausschlürfen gewesen ;) Da ich für diesen Preis aber doch gerne ein ordentlich zubereitetes weiches Ei serviert bekommen möchte, ließ ich mir vom Kellner ein neues bringen – leider ohne Erfolg – das zweite war ebenso flüssig! Als ich dem Kellner dies mitteilte, meinte er nur: „Ja, das kommt auf die Größe der Eier an, manche brauchen länger und manche kürzer“ – Hallo??? WELCH ÜBERRASCHUNG! Das weiß ich auch, aber das braucht er nicht mir zu erklären, sondern sollte es lieber mal dem Koch sagen! Unfassbar! Und da hilft es auch nicht, wenn man in der Karte 3(!) Arten von weichen Eiern inklusive genauer Beschreibung der Farbe von Schale und Dotter zur Auswahl anbietet, wenn man es dann nicht richtig hinbekommt! Sehr peinlich! Habe dann einfach nur das Brot gegessen und das war – wie erwartet – köstlich.

Insofern hat sich meine Vermutung bestätigt: Das „Kerngebiet“ von Joseph ist einfach das ausgezeichnete Brot, alles andere ist aus Größenwahn entstanden und das finde ich sehr schade. Statt sich auf seine ursprüngliche Philosophie zu besinnen – nämlich gutes Brot abseits der Massenware zu produzieren und dies in kleinem Rahmen (Geschäft in der Naglergasse) zu verkaufen, konnte Joseph angesichts des steigenden Erfolgs den Hals wohl nicht voll kriegen und wollte plötzlich immer mehr – was schließlich zur Eröffnung dieses Bistros führte. Dabei wurde aber völlig missachtet, dass viel mehr dazugehört, einen guten Betrieb zu führen, nämlich geschultes Personal, Atmosphäre im Lokal etc. – all das, was dem Bistro fehlt. Man kann nur hoffen, dass hier einiges verbessert wird, denn die Produkte von Joseph sind sicherlich qualitativ hochwertig und somit hätte das Bistro hohes Potenzial.

Die Atmosphäre ist wie schon erwähnt eine Katastrophe – es ist extrem laut, es zieht und ist eiskalt (im Winter), man sitzt sehr eng aneinander und äußerst ungemütlich. Kurz gesagt: Es hat eher etwas von Bahnhofshalle/Schnellimbiss und man möchte einfach schnell wieder weg anstatt länger zu verweilen – was bei einem guten Frühstückslokal eigentlich nicht der Fall sein sollte.

FAZIT: Mein Brot werde ich weiterhin bei Joseph kaufen – das Bistro kann ich als Frühstückslokal leider nicht empfehlen – dazu müsste sich schon sehr vieles grundlegend ändern. Da ich aber jedem eine zweite Chance geben möchte, werde ich das Bistro bei Gelegenheit nochmal besuchen und hoffe, dass bis dahin einige Besserungen ersichtlich sein werden.

Katja sagt:

Vom Joseph bin ich sehr enttäuscht.

Ich war gleich nach der Eröffnung mal dort, mein Frühstück wurde vergessen und nach mehrmaligem Nachfragen (doch 1,5 Stunden später) habe ich den Versuch (mehr war es leider nicht)

Zweite Chance gestern:

Ewige Wartezeit
Kaltes Lokal
Enormer Lärmpegel
Extrem eng
Wirklich ungemütlich
Service überfordert

Brot ist ausgezeichnet. Werde ich weiterhin kaufen, aber frühstücken werde ich dort sicher nicht mehr!

Ulrike sagt:

Hallo,

finde ich sehr schade, dass ihr es als Highlight anseht reservierte Plätze zu besetzten. Ist in Wien anscheinend schon salonfähig geworden =(

Dani sagt:

?? wir haben niemanden den platz weggenommen – es wurde natürlich ein anderer tisch reserviert. für uns war nur der vorteil, dass wir den tisch nicht wechseln mussten mit sack und pack!

Herbert sagt:

Und warum habt ihr euch dann nicht gleich an den freien tisch gesetzt??

Dani sagt:

Lieber Herbert, logischerweise war keiner frei. Erst nach 15 Minuten und der wurde dann für die Reservierung verwendet. Der aufmerksame Kellner hat dafür gesorgt, dass a) wir keinen Stress mit umsetzen haben und b) (natürlich) die Reservierung für die anderen erhalten bleibt.

Lydia sagt:

Erstmal vielen Dank für diese Website, auf der ich mir schon viele Anregungen für kulinarische Ausflüge nach Wien geholt habe. :-)

Heute war ich mit meinem Mann bei Joseph Frühstücken. Ja, die Tische stehen sehr eng, ja, man hat Mühe, seine Garderobe glücklich zu verstauen, ja, man hat kaum Platz für mehr als eine Handtasche, aber JA, das Essen ist fantastisch gut. :-)

Das Personal war sehr freundlich und schnell, was vielleicht auch daran lag, das der Chef persönlich mitgearbeitet hat.

Beim Gehen habe ich mir noch Brot und Marmelade für daheim gekauft.

Mein einziger Kritikpunkt: Es ist kalt im Lokal, die Heizung müht sich umsonst ab. Wirklich gemütlich fand ich es leider nicht.

chefbabe.at sagt:

Ah, es hat endlich wieder offen? Freu mich! Dann werde ich es auch mal ausprobieren :)

Barbara sagt:

Liebe Feühstückerinnen!

Wir waren heute dort frühstücken. Aber es war wirklich chaotisch. Das Personal war vollkommen überfordert und teilweise auch hochnäsig. Außerdem wurden wir nach ca. 1,5h darauf hingewiesen zu bezahlen. Ok, das steht schon beim reservieren auf der hp aber ich möchte meinen Kaffee schon noch in Ruhe austrinken können, schließlich bezahle ich dafür.

Aber Produkte und Frühstück wirklich Top. Nur am Personal und der Koordination müssen sie noch massiv arbeiten.

LG
Barbara

Dani sagt:

Liebe Barbara,
bei 2 von 3 Besuchen war auch bei uns das Service freundlich, aber ein bisschen hilflos. Keinesfalls jedoch hochnäsig – im Gegenteil. Wir hoffen, dass sich die Servicesituation bald bessert, denn es wär ja schade um das tolle Frühstück :-)

Barbara sagt:

Liebes Frühstückerinnen Team!

Ich war heute im Joseph Bistro und kann Eure Bewertung ganz ehrlich nicht nachvollziehen. Wir haben ganze 11 Minuten auf einen Caffe latte und ein Mineralwasser gewartet. Die Tische sind viel zu nahe beieinander (super, wenn man sich an den Gesprächen der Nachbartische beteiligen will…), man sitzt besonders unangenehm, zudem ist eine Unterhaltung kaum möglich (ausser mit den Nebentischen), da der Lärmpegel enorm ist. Es ist wirklich schade, dass das „Rundherum“ nicht passt, da das Essen vorzüglich war, und die Karte auch kaum Wünsche offen lässt. Dennoch werde ich nicht mehr in das Bistro gehen, da die Atmosphäre und Geschwindigkeit des Service nicht passt.
Ich verstehe Eure Top Ten Bewertung fürwahr nicht, da es denkbar gemütlichere Plätze gibt.
Danke jedoch für Euren Super Blog und Eure Mühe,
Barbara

Barbara sagt:

Liebe Barbara,

deine Kritikpunkte haben wir auch so gesehen und auch so im Artikel vermerkt. Wir haben das Ambiente daher auch nur mit 3 von 6 Semmeln bewertet. Für uns steht die Qualität der Produkte im Vordergrund und daher hat sich das Joseph Genuss auch einen Platz in den Top 10 verdient.

LG, Barbara

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