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location Wien, 2. Bezirk

Die Au

Ist ein Museum bzw. die Ausstellung nicht extrem populär, hat es meist auch das dazugehörige Café nicht einfach. Realistisch betrachtet muss man daher festhalten: Die „Thyssen-Bornemisza Art Contemporary“, kurz TBA21, ist interessant, jedoch zu wenig bekannt. Auch der Augarten ist eigentlich gut besucht, aber nicht überall. Und just in eine verschlafene Ecke übersiedelte im Mai 2012 die TBA21. Kein Wunder, dass das Café mit Anlaufschwierigkeiten kämpfte – und Gründerin Francesca Habsburg mit wechselnden Gastronomen. Zumindest, bis sie im letzten Herbst das Ruder selbst in die Hand nahm und aus dem Café „Die Au“ wurde: Restaurant und Bar, Museumscafe und Veranstaltungsort.

Eine weise Entscheidung, wie auch die Verpflichtung von Valentin Siglreithmaier, den Wiener Gourmets noch vom Bloom bzw. seiner längeren Wirkungsstätte, dem Hollmann Salon, kennen könnten. Seitdem weht (endlich) frischer Wind durch die wunderschönen, von mischer’traxler und Hans Schabus gestalteten Räumlichkeiten, die im Winter allerdings recht kühl bleiben können. Auf der Karte dominieren klassisch bodenständige, allerdings mit viel Kreativität und Raffinesse verfeinerte, Gerichte. Gekocht wird mit regionalen, nachhaltigen und saisonalen Bio-Zutaten. Und last but not least: Auch auf Allergikerinnen und Allergiker wird Rücksicht genommen.

Die Öffnungszeiten (Details siehe unten) sind recht spärlich, im Jänner und Februar noch einmal eingeschränkter. Generell gilt: Montag und Dienstag bleibt „Die Au“ zu. Möglichkeiten zum Frühstücken sind daher rar: Brunch und à la carte wird samstags und sonntags bis 14 Uhr angeboten, sowie an Feiertagen, falls diese nicht auf die Ruhetage fallen. Ab März kann man auch am Freitag bis 14.00 Uhr aus der Frühstückskarte wählen. Die Auswahl reicht von „Klein“ um € 3,50 (1 Gebäck, 1 Croissant, Marmelade, Honig und Butter), über „Vegetarisch“ um € 6,50 (2 Gebäck, Humus, mariniertes Gemüse, Schafskäse und Oliven) bis hin zu „Groß“ um € 7,50 (2 Gebäck, Schinken, Käse, Schnittlauch, Butter und Frischkäse). Dazu stehen verschiedenste Eiergerichte, Bagels (mit Eierspeise, Frischkäse und knusprigem Speck um € 6,90; mit Lachs, Hüttenkäse, Avocado und Ingwer um € 8,50), süße (Waffeln mit Ahornsirup, Schlagobers und frischen Früchten € 4,50; Knuspermüsli mit Joghurt und frischen Früchten € 4,50) und deftige Gerichte (Erdäpfelgulasch mit Brot € 5,50; Rostbratwürstel mit Bohnenragout und Senfgurke € 5,50) sowie diverse Extras zur Wahl.

Das absolute Highlight ist jedoch der Wochenendbruch. Ein Genuss für alle Sinne, ist doch allein die Präsentation der Speisen bereits ein Fest fürs Auge: Kleine feine blaue Schüsselchen stehen in Reih und Glied, sauber und immer wieder neu befüllt. Jedes Schüsselchen ist mit einem Löffelchen versehen, wahrlich keine Selbstverständlichkeit. Es wirkt einladend und wir greifen gerne zu. Unsere Genusstour beginnt klassisch mit Brot, Schinken und Käse. Bereits hier lässt sich feststellen, wohin die Reise geht. Brot (unbedingt das Walnussbrot probieren!) kommt von Erich Kasses, Slowbakery, aus Taya, Bio-Butter (gekühlt auf Eis) und Bio-Käse aus dem Bregenzerwald. Alle drei Käsesorten – inklusive Heumilchkäse – sind ausgezeichnet, ebenso die drei Schinkensorten. Honig und Marmelade stehen in kleinen, feinen Gläsern bereit. Weiters im Angebot: Natur-Joghurt und Bio-Milch mit Müsli, Smacks, Schokoflakes und frischen Beeren, sowie Croissants, Apfelstrudel, Topfenkuchen, und Schoko-Brownies, mal mit und mal ohne Nüsse. Hier bewährt sich das Frühstück in einer größeren Gruppe. So kommt man in den Genuss, alle Kuchen und Torten zu probieren. Und sie schmecken durch die Bank himmlisch.

Unsere wahren Favoriten sind allerdings die Aufstriche und Salate. Vom grünen Bohnenaufstrich über Hummus, Speckaufstrich und Hüttenkäse mit Gurken und frischen Kräutern bis hin zu Kichererbsen-, Linsen-, Kürbis- und Fischsalat: Frisch, knackig und ein Schlaraffenland an Kräutern und Gewürzen. Selbst ein in meiner Vorstellung bis zu diesem Zeitpunkt eher „einfacher“ Kürbissalat löst derart raffiniert zubereitet eine kleine Geschmacksexplosion aus. Abgerundet wird das Angebot durch vier warme Speisen, bei unserem Besuch Leberkäse, ein Bohneneintopf mit Rostbratwürsteln, weiche Bio-Eier und eine Eierspeise. Hier wäre vielleicht eine kleine Verbesserung möglich, denn die Präsentation der warmen Speisen wirkt im Gegensatz zum restlichen Angebot ein wenig dürftig. Ein kleiner Kritikpunkt, denn alles in allem bleibt der Brunch ein Fest für alle Sinne. Wir sind am Ende froh, dass der Augarten doch recht groß ist und unser Verdauungsspaziergang entsprechend lang ausfällt ;-).

Kaffee stammt übrigens von der Rösterei Naber. Besonders freuen dürften sich jedoch Teefreunde, da auch zahlreiche offene Tees zur Wahl stehen. Dass diese auch schön präsentiert werden, versteht sich von selbst. Passend zur Qualität der Küche überzeugte uns auch das Service: schnell und freundlich, auf Zack und dabei Gäste und Buffet immer im Auge. Besonders erfreulich: Alle Nachfragen wurden kompetent beantwortet. Am Ende mailte man mir sogar die Liste der angebotenen Köstlichkeiten – samt der gesamten Küchen- und Kräutergeheimnisse :-).

Angeboten wird der Brunch um € 19,-, inklusive einem Glas Prosecco. In diesem Zusammenhang nicht unerheblich: „Die Au“ bringt nicht nur Cocktail- sondern auch Bierfans ins Schwärmen. Gibt es doch mehr als 20 verschiedene Biersorten, inklusive einiger Kultbiere aus Italien. Dazu ein schönes Plätzchen auf einer der zwei Terrassen … Sommer wo bist Du?

Fazit

Ein optisch und kulinarisch ansprechender Brunch mit vielen Raffinessen und ganz, ganz viel Geschmack!

Quick Facts

coffee

Dauer, bis der 1. Caffé Latte serviert wurde: 6 Min.

info

Nichtraucher, Gastgarten, WLAN, Rollstuhlgerecht, Zeitungen, Kindermenüs, Kinderstühle

allergie

Laktose: Laktosefreie Milch

Nachfragen lohnt sich! „Falls Sie einer Diätvorschrift folgen, oder gegen etwas allergisch sind, lassen Sie es uns bitte wissen, und wir werden uns sehr gerne bemühen, Ihren Wünschen zu entsprechen.“, lautet es in der Speisekarte. Und dies glaubt man gern. Laut Küchenchef sollen künftig übrigens auch glutenfreie Kuchen angeboten werden. Wir bleiben dran ;-).

Bewertung

Preis/Leistung: vollvollvollvollvollvoll
Service: vollvollvollvollvollvoll
Qualität: vollvollvollvollvollvoll
Auswahl: vollvollvollvollvollleer
Ambiente: vollvollvollvollvollleer

Infos

Bargeldlos zahlen: Bankomat und Kreditkarten
Öffnungszeiten: Mo/Di geschlossen, Mi/Do von 12.00 bis 24.00 Uhr, Fr bis So von 10.00 bis 24.00 Uhr. Im Jänner/Feber schließt „Die Au“ um 19.00 Uhr.
Erreichbarkeit: U2 Taborstraße, Straßenbahn 2 bis Am Tabor

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Alle Informationen wie Preise, Öffnungszeiten etc. sind ohne Gewähr. Änderungen durch die Lokale vorbehalten.

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23 Kommentare zu "Die Au"

Hugo Gold sagt:

vor 2 Monaten wurde, u.a. im Falstaff, noch ein Relaunch unter Nathalie Gerer, Ehefrau von Starkoch Reinhard Gerer angekündigt. Geblieben ist davon nichts. Homepage und Facebookseite sind verwaist und das Essen, vor allem der einstmals gute Brunch unterdurchgschnittlich. Allerding kann man ums hier verlangte Geld woanders sehr gut essen bzw. frühstücken, das Preisniveau entspräche zum Beispiel dem der Meierei im Stadtpark ohne die Qualität und das Ambiente auch nur annähernd zu erreichen.
Schade, auch unter neuer Führung, so es die wirklich gibt zum Vergessen

Marion sagt:

„Die Au“ ist wohl nicht mehr das, was sie einmal war!

Nachdem ich mit meinem Partner das Lokal innerhalb von drei Jahren immer wieder besucht habe, waren wir letzten Sonntag – nach längerer Pause – zum Frühstücken/Brunchen in der „Au“. Hier konnten wir einiges Ernüchterndes feststellen:

1. À la carte-Essensbestellungen scheinen neben dem Sonntagsbrunch nicht mehr möglich zu sein.
2. Die Präsentation in den blauen Schälchen ist passé; überhaupt kann nicht unbedingt von einem „Augenschmaus“ gesprochen werden.
3. Die Auswahl war alles andere als stimmig. Die angebotenen Speisen waren allesamt deftig und schwer (mächtige Käsesorten, fleischlastiges Angebot); frisches Gemüse stand beispielsweise nicht zur Verfügung. Darauf angesprochen, meinte der Kellner, es würde vom Koch gerade eben noch etwas zubereitet; was, das wüsste er allerdings nicht. Außer einer Schüssel mit „faden“ grünen Salatblättern fand sich auch kein vegetarischer Salat im Angebot. Stattdessen gab es einen Salatmix mit Tomaten und Hühnerstückchen (die Kellnerin meinte zunächst es wäre Thunfisch). Vegetarier steigen überhaupt sehr schlecht aus; von Veganern gar nicht zu sprechen. Einzig die leckeren Falafelbällchen mit verschiedensten Saucen können hier wirklich positiv erwähnt werden. Dass nach dem eh schon „mächtigen“ (im negativen Sinne) fleischlastigen „Vorspeisen“angebot auch noch eine Hauptspeise aus gebackenen Hühnerstücken und Erdäpfeln aufgetischt wurde, machte es nicht besser.
4. Eine Beschilderung wäre wünschenswert gewesen (v.a. dann, wenn die Kellnerin selbst nicht weiß ob z.B. der Salat nun Thunfisch oder Hühnchen enthält).
5. Das vielfältige Kuchenangebot ist wohl auch Geschichte; es gab eine Roulade, auf der sich die lästigen Fliegen austobten. [Letzteres war überhaupt ein Problem, wobei man sagen muss, dass sich das wohl nie ganz verhindern lassen wird (gerade bei den Temperaturen welche am Wochenende herrschten). Die Speisen hätten jedoch besser „geschützt“ werden können.].

Alles in allem war unser diesmaliger Besuch in der „Au“ – wenngleich die grundsätzliche Qualität der Speisen nach wie vor gut war – eher eine Enttäuschung. Schade, denn das Lokal war einmal richtig gut!

Barbara sagt:

Ich habe den Brunch am Sonntag probiert und war sehr begeistert! Die Auswahl am Buffet ist überschaubar, aber das was sie anbieten ist TOP. Man konnte zwischen gebeizten, geräuchertem Lachs wählen, Roastbeef, verschiedenen Käse, selbstgemachte Humusvariationen, Müsli, Eierspeise, Würstel, Kuchen und vieles mehr. Getränke muss man extra bestellen und sind nicht im Buffetpreis inbegriffen. Vor allem habe ich die selbstgemachten Säfte sehr interessant und kreativ gefunden. Angefangen von einer Gurken- Mandel Limonade bis zum Lemongrass- Kaffir Saft. Pro Person haben wir ungefähr 30€ gezahlt (Buffet, 1 Kaffee, 1 Limonade)

Hugo Gold sagt:

Ich weiß nicht wie der brunch am wochenende derzeit ist, unter der Woche ist es keine Empfehlung wert. leer(offenbar zurecht), angebot mickrig und dass es in einem solchen lokal keine semmeln gibt, sondern ausschließlich eher banales brot, kann ich nur als schlechten scherz empfinden.
positiv: der ausgesprochen freundliche kellner

Barbara sagt:

unser fazit vorweg: TOP-QUALITÄT WAR EINMAL, JETZT LEIDER NICHT MAL MEHR 08/15 QUALITÄT :-( nach 3 besuchen im zeitraum 12/2014 bis 03/2015 hatten wir uns sehr auf ein weiteres genusserlebnis gefreut, wurden jedoch jäh enttäuscht: das brot entsprach nicht mal jenem, das supermärkte selbst aufbacken (göttliches kasses-brot, wo bist du geblieben???), das spärlich angebotene gebäck schmeckte ebenso fad und leer wie das brot, der gekochte schinken schmeckte säuerlich, die eine sorte rohschinken und der geräucherte lachs waren ok, entsprachen jedoch bei weitem nicht der bis dato von dieser location gewohnten bio-qualität, dafür schmeckten die 3 käse-sorten hervorragend, die eierspeis war etwas zu glibbrig, die weiteren warmen gerichte (hörnchennudeln mit käse überbacken, gebackene hendlhaxerln, potatoe wedges, gedämpfter brokkoli und karfiol, gelber reis. zweierlei miniwürstel) waren wirklich nur warm, von zweifelhafter qualität und völlig unspektakulär im geschmack, diese wurden auch kaum von gästen ausgewählt – obwohl das lokal gut besucht war. neben dem schlechten brot und gebäck hat uns das veränderte austrichangebot am meisten enttäuscht: es gab zwar mehrere aufstriche in unterschiedlichen farben, bei der verkostung stellte sich jedoch heraus, dass alle die gleiche basis hatten – kichererbsenpüree – und dass diese lediglich eingefärbt wurden, die einstigen highlights (ei- und kürbiskernaufstrich, sowie die gurken- und erdäpfelsalate, die fluffig-leicht und überaus geschmackvoll daherkamen) waren verschwunden, stattdessen wurden nun nicht nur die eingefärbte kichererbsenaufstriche sondern auch blattsalate ohne dressing und weiters müsliarten in riesenschüsseln aufgewartet – als würde man sich mitten in einem hotelfrühstück und/oder -lunch befinden :-( an kuchen gab es minimuffins, die da sie nach supermarktware aussahen, von uns nicht gekostet wurden :-(
liebes frühstückerinnen-team: bitte überzeugt euch bald selbst von der beschriebenen qualität im cafe die au und schreibt ein update zu eurem veröffentlichten beitrag – dieses cafe ist (bis auf die angenehme, schöne atmosphäre des lokals selbst) leider alles andere als empfehlenswert, wenn man wert legt auf genuss und qualität! urschade… :-(

Barbara sagt:

Liebe Barbara,

danke für die Info, wir werden bei nächster Gelegenheit wieder mal vorbeischaun.

LG, Barbara

Grabi sagt:

Wir (meine Frau, meine 2 Töchter 8 J u. 11 J und ich) waren begeistert. Super Ambiente, sehr freundliche Leute und Bedienung, schneller Service, sehr guter Brunch mit groser Abwechslung. Wir hatten viel Spass und es hat allen geschmeckt. Die Kinder sprechen jetzt noch davon. Wir kommen sicher wieder.

hugo gold sagt:

der brunch ist wirklich gut, der kaffee auch
besonders gut die aufstriche und die wirklich gute eierspeis
auch der service sehr gut
mir gefällts

martina sagt:

Wir (16 Personen) waren heute im Cafe Die Au brunchen und waren sowohl mit dem Ambiente, der Auswahl der kalten Speisen als auch mit dem Service sehr zufrieden. Der einzige Kritikpunkt den ich habe ist das warme Buffet dass mit Würstchen, Leberkäse, Spätzle und einem ziemlich fettigen Fleisch in einer Suppe, nicht so ganz meins war. Aber alles in allem war es ein gelungener Frühstücksbrunch bei dem alle von eineinhalb bis neundundachzig Jahren sehr zufrieden heim gegangen sind!

p.p sagt:

geht gar nicht!
BEDIENUNG BRAUCHT EWIG, SERVIERT DANN DAS FALSCHE UND BRAUCHT EWIG BIS ES WIEDER ZUR BEZAHLUNG VORBEISCHAUT.
vom verbrannten essen will ich erst gar nicht mal mehr schreiben….grauslich….

Helga Becka sagt:

Am 14.11.2014 war meine Familie, 5 Erwachsene und ein zweijähriges Kind um 10 Uhr im „Die Au“. Meine Schwiegereltern, 93 Jahre und 89 Jahre alt, wollten das zweijährige Urenkelkind wieder einmal sehen und da die Schwiegermutter nur mehr mit Rollstuhl transportierbar ist, kamen wir auf die Idee im „Die Au“ das Treffen zu veranstalten. Wir hatten vorher gefragt, ob dies möglich wäre und haben äußerst freundlich die Zusage bekommen. Mit sehr viel Feingefühl für die spezielle Situation (schwerhörige Oma und manchmal lautes Kleinkind), hat man uns quasi ein „Wohnzimmer“ für ca. zwei Stunden überlassen und uns sehr zuvorkommend und höflich bedient. Als die betagte Schwiegermutter um 1oh30 bereits Mittagstisch wollte, hat man dies nach Rücksprache mit der Küche, auch ausnahmsweise ermöglicht. Wir waren wirklich überwältigt von diesem Service. Das Essen hat allen sehr gut geschmeckt und Alt und Jung waren sehr zufrieden. Vielen Dank für diese Möglichkeit der Familienzusammenführung.

Andrea und Werner sagt:

Ein wunderschöner Ort – vor allem vor der bunten Herbstlaubkulisse – wenn da nicht die etwas vernachlässigte Sauberkeit wäre. An den Lampen hingen Spinnweben, die Wände sind nicht gerade sehr ansprechend gemalt :( Ein bisschen mehr Sorgfalt und Achtsamkeit für diese Dinge und das Au erhöht seine Chancen auf ein Wiedersehen mit uns.

Nina sagt:

Ich war vergangenen Sonntag spontan im Lokal „die Au“ – leider waren wir total enttäuscht.
Wir haben uns sehr gefreut als wir eine Kreidetafel vor dem Lokal mit dem Slogan „Homemade is our happiness“ stehen gesehen haben & wir dann nicht einmal einen frisch gepressten Orangensaft bekommen konnten.

Das Essen war leider total lieblos serviert & warten mussten wir leider auch relativ lange (was ich sonntags generell jetzt nicht so schlimm finde) – aber das ganze drum herum war leider weniger schön.
Vorallem stand der Frühstücksteller in keiner Relation mit dem Preis.
Wenn ich überlege, das man wo anders um 10€ echt tolle Frühstückskombis (sogar oft mit Ei & Heißgetränk inkludiert) bekommt & hier nur ein paar echt unappetitliche Schinkenstücke mit bisschen Cottagecheese (wo allerdings Frischkäse in der Karte stand) mit einer Minimarmelade (die übrigens auf nachfrage auch nicht „homemade“ war) und 2 Blättern Käse aufgetischt bekommen hab, frag ich mich wirklich wie sie das mit dem Preis rechtfertigen können.
Echt Schade :(

Wie erwähnt gab‘s statt frisch gepressten O-Saft einen Biosaft aus der Flasche der wie ein normaler Rauchsaft schmeckte. :(

Um nicht nur die Nachteile aufzuzählen, muss ich sagen das die Location & der Schanigarten echt sehr nett sind & auch die Einrichtung sehr hübsch war, deswegen hat es mich eigentlich auch spontan in dieses Restaurant „gezogen“ :)
Würde man das mit dem Frühstückskombis & dem Preis etwas verändern würde ich auch bestimmt wieder kommen.

Das Service war ganz ok, der Kellner war zwar etwas verunsichert als wir ihn auf die „homemade is our happiness“-Sache angesprochen haben, aber gut
er kann bestimmt am wenigsten dafür.

Die Sonne schien & alles war nur halb so wild, trotzdem werde ich in Zukunft nicht so schnell wieder hingehen ;)

James sagt:

This is not even close to a top 10 spot. Great garden BUT… Besides that, this is not a good place for breakfast or brunch. Short, simple menus require exquisit curation. The Au has Billla quality bread, croissants, and jam paired with overcooked eggs and mediocre coffee. There is nothing special about the food here.

9.8.2014 / 10:15h … 1 sorge weniger.
nachdem wir einen tisch für 6 personen bestellt hatten – noch x kurz bei den frühstückerinnen reingeschaut und dann noch x die gute kritik überflogen. und dann noch die gäste-kommentare gelesen >> autsch, ’s war wohl ein fehler, und die skepsis wurde größer …
ABER: von der 1. minute an erlebten wir zuvorkommenden service (man hätte uns sogar einen 6er-tisch an einen schattigeren platz getragen) und prompte bedienung.
eigentlich wollten wir frühstücken, aber ein blick auf das angerichtete brunch-buffet ließ uns sofort umschwenken. und die gute optik wurde durch die qualität bestätigt.
mehrfach wurden wir gefragt, ob alles ok ist – und das durchaus zurückhaltend sympatisch und trotz guter auslastung des lokals.
einzig: die hintergrundmusik hätte einen tick leiser sein können – andererseits: wir hätten dbzgl. ja auch ‚was sagen können.
resümee: ich will nicht daran zweifeln, dass diverse enttäuschte kommentarschreiber das nicht so erlebt haben – wir genossen jedenfalls einen perfekten vormittag und können den top-10-platz der frühstückerinnen durchaus nachvollziehen.

Dani sagt:

Das freut uns – wir waren mittlerweile schon 4x dort und immer zufrieden. Manchmal sind die Wartezeiten etwas länger, aber alles andere passt immer perfekt.

petra sagt:

Es ist wirklich schön dort, wenn man draußen sitzt. Das ist aber auch schon alles. Das Essen war extrem scheußlich! Habe ein Risotto gegessen, das vor Fett nur so getrieft hat und nach gar nichts geschmeckt hat. Während ich den ersten Bissen gegessen habe, wurde abkassiert. Der Kellner hat sich zwar entschuldigt, dass gerade Schichtwechsel ist, aber das Timing war trotzdem schlecht. Obwohl ich gegenüber wohne, werde ich wohl nicht mehr hingehen.

Tao sagt:

Ich bin immer wieder im „Au Café“; alleine, zu zweit, mit und ohne Kinder und bin begeistert: Lage, Ambiente, Service, Essen und Trinken – alles einfach topp *****

Tanja sagt:

Das Ambiente ist wunderschön und die Terrasse ein Traum. Den vorigen Postern kann ich mich bezüglich des Service nicht anschließen: Unsere Kellnerin war äußerst bemüht und sehr freundlich. Leider hat dann beim Frühstück (a la Carte) einiges nicht gepasst. Beim ausgewählten „Vegetarischen“ fehlte das Hummus – also umentschieden und das kleine Frühstück und ein Müsli bestellt. Ist ja kein Problem. Beim Kleinen fehlte dann allerdings das Croissant (es wurden keine geliefert an dem Tag), also bekam ich einen Bagel. Macht ja auch nichts. Als dann beim Müsli kein Obst dabei, hab ich mich etwas gewundert. Nachfrage bei der Kellnerin: Sie muss in der Küche nachfragen. Laut dem Koch ist kein Obst dabei – ich bekam als „Entschuldigung“ trotzdem einen Teller mit verschiedenen Beeren. Als ich beim Verlassen des Lokals noch einmal in die Karte geschaut habe, stand definitiv „Müsli mit frischen Früchten“. Das ist dann schon etwas komisch – die eigene Karte sollte man wohl kennen…

David sagt:

Der Service war gar nicht so schlimm, denn er war überhaupt nicht präsent. Von Platz eins an der Sonne wurden wir verjagt, „Hier wird nicht bedient“. Da waren die Gäste später schon glücklicher, da war das alles vergessen. Gleiches Spiel natürlich auf der Terrasse, aber hier haben wir einen wunderschönen Sitzplatz genossen. Der Service brauchte natürlich solange, dass unsere dreißig Minuten verspätete Bestellung (dank des Services) dazu führte, dass kein Frühstück mehr serviert werden konnte, nur noch Mittagessen. Von einem Kellner wurden wir sogar beschuldigt, eine Bestellung nicht getätigt zu haben, die höfliche Bitte nachzuschauen wurde ignoriert. Essen war gut, das Brot sehr gut, das man sich glücklicherweise aufgrund des nichtexistenten Services am Buffet selbst nachholen konnte. Eine Rückkehr nach einer Professionalisierung des Servicepersonals wäre ein schöner Horizont!

Daniela sagt:

Das Essen ist lecker, das Personal völlig überfordert! Ich bin heute fast verdurstet! Wenn man beim Buffet einen Kellner um ein Getränk bittet, ist der/die nicht zuständig, nicht befugt, Bestellungen aufzunehmen oder (mein Lieblingssatz!): „es kommt gleich wer zu Euch!“
19€ für den Brunch ohne Getränk (preislich gemeint ;-)!!) ist eigentlich doch recht deftig!

P. sagt:

Ich kann die Aussagen von lisa nur bestätigen. Wir waren heute Vormittag dort – das Essen und die Getränke waren echt top, aber das Personal war leider total überfordert. Es war schon sehr viel los, aber das Service war echt grottenschlecht. Wir haben mal 15 Minuten auf den Kaffee gewartet, dann noch mal so lange aufs Frühstück. Ein Teil unserer Bestellung wurde einfach vergessen. Als wir dann gezahlt haben, hat sich der Kellner nicht einmal dafür entschuldigt. Das Lokal ist echt empfehlenswert, die Location ist der Hammer. Aber das Service ist definitiv noch verbesserungswürdig!!!!!!!

lisa sagt:

Ein sehr schöner Ort mit leider furchtbarem Service. Wir waren sehr enttäuscht von Die Au: überfordertes (unprofessionelles) Personal, Kinderfeindlichkeit (ein Kellner meinte genervt, als mein Sohn kurz in Weg stand ‚Ach, überall Kinder‘), lange Wartezeiten, aber am schlimmsten ist die Unfreundlichkeit, die einem die Sprache verschlägt. Tische und Sitzplätze werden willkürlich vergeben, manch Kundschaft trotz freier Plätze abgewimmelt.

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