WIEN/// GRAZ/// LINZ/// SALZBURG

Oktogon am Himmel

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Sonnenanbeter, Im-Grünen-Frühstücker und Lebensbaumkreis-Liebhaber kennen das Oktogon am Himmel schon lange. Wir natürlich auch, aber bisher haben wir dort eher unseren Saft oder Wein nach dem Nachmittagsspaziergang genossen. Oder sind eben um den Lebensbaumkreis gegangen. Oder haben die Sisi-Kapelle in unterschiedlichen Renovierungsstadien bewundert. Wer die mühselige Fahrt mit Öffis auf sich genommen hat oder mit dem PKW einen der raren Parkplätze ergattert hat, wird mit wunderbaren Blick über die halbe Stadt und einem gemütlichen Sitzplatz im Freien belohnt.

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Wirr

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Letzte Woche hat uns der Frühstückslokal-Entdeckerdrang ins Wirr geführt. Nachtschwärmern ist das sympathisch-studentische Beisl schon ewig ein Begriff, nicht zuletzt aufgrund legendärer Nächte im Club, der sich – wie alle guten Clubs – im Keller befindet. Seit November 2012 hat das Wirr nun neue Chefs, nämlich Manuel und Andreas. Ihnen ist wichtig, dass die “Wohnzimmeratmosphäre” erhalten bleibt – gepaart mit chilliger Musik und gesundem (Bio-)Essen sind das gute Voraussetzungen für unsere Lieblingsmahlzeit!

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Hollmann Salon

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Der Hollmann Salon mitten im barocken Heiligenkreuzerhof hat sich ein sympathisches Konzept einfallen lassen: jeder Gast soll sich so fühlen, als ob er bei Freunden zum Essen eingeladen ist und vom Gastgeber in einer Wohnküche bekocht wird. Die Gäste speisen gemeinsam – und kommunikativ – auf langen Tafeln mit jeweils 16 Plätzen. Wer seine Privatsphäre schätzt, kann auch an wenigen kleinen Tischen Platz nehmen. Besonders Bedacht wird auch auf die Qualität der Produkte und der Ausstattung gelegt. Angefangen vom besonders einladenden Interieur, der liebevollen Tischdekoration bis hin zu der einsehbaren Küche – hier fühlt man sich gleich willkommen und bekommt Appetit auf mehr.

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Café Nil

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Auch wenn im Café Nil nicht mehr geraucht werden darf, sind Assoziationen zur gleichnamigen Zigarettenmarke mit dem charakteristischen blauen Logo durchaus erwünscht und keinesfalls zufällig. Das inzwischen nicht mehr erhältliche Produkt der Austria Tabak spielte bei der Namensgebung des Cafes eine entscheidende Rolle – sowohl aus nostalgischen – die Edelmarke war in Österreich vor allem in Künstlerkreisen sehr beliebt – als auch aus traditionellen Gründen. Und natürlich: Kein Fluss der Welt ist derart eng mit seinem Land verknüpft, wie der Nil mit Ägypten. Der Nil ist die Wiege Ägyptens, Ägypten das Land am Nil. Und das Cafe Nil? Ein ägyptisches Kaffeehaus, ein Hauch von Orient mitten in Wien.

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Caffé Latte – Neubaugasse

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Das Caffé gehört seit Jahren zu den Klassikern der Wiener Frühstücksszene. Reichlich Auswahl, ein großzügiger Raucher- und Nichtraucherbereich, der schöne Gastgarten, gratis WLAN und die Top-Lage: Das Café in der Neubaugasse ist nahezu perfekt, um sich auf einen Einkaufsbummel in der nahen Mariahilferstraße oder den stylishen Läden der Umgebung einzustimmen. Der Vollständigkeit halber: Das Caffé Latte ist nicht nur ideal, um den Tag zu beginnen, sondern auch für die ein oder andere Stärkung dazwischen oder danach. Zusätzlich hofiert es seine Stammkunden mit Happy Hours, Prosecco Fridays und Geburtstagsgeschenken. Und das Konzept funktioniert, gibt es doch bereits eine Filiale am Hernalser Gürtel im 17.

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Café Nest

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Das Café Nest wurde uns von unserer aufmerksamen Frühstückscommunity schon öfter empfohlen, daher haben wir uns vergangenen Sonntag in die Höhen des 19. Bezirks geschwungen, um uns selbst ein Bild davon zu machen. Das Nest liegt fast ein bisschen idyllisch an der Sieveringerstraße und ist ein sehr netter Treffpunkt für Nachbarn, Freunde und Spaziergänger. Wir hatten das Glück, einen Live-Jazz-Vormittag zu erwischen. Da es drinnen mit Band und Frühstückern etwas eng wäre, wurden Tische und Stühle vor der Tür platziert und wir hatten einen sehr chilligen Frühstücksaufenthalt. Einziger Wermutstropfen: das Service, aber dazu später mehr.

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Fink

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ACHTUNG: WIRD GERADE NEU ÜBERNOMMEN – UPDATE FOLGT! (Stand 20.8.2012) Bereits vor meinem Auftrag, die Grazer Frühstückslokale auf Herz, Nieren und Eier zu testen, zählte das Fink zu meinen “lieberen Frühstücksorten” in Graz. Nun war ich sozusagen in offizieller Mission unterwegs, um das dortige Frühstück eines prüfenden Blicks (und Gaumens) zu unterziehen. Verstärkung gab’s natürlich auch und so wurde im Freien in geselliger Runde die Frühstückskarte studiert, und – das gleich vorweg – für sehr gut befunden. Tipp: am Wochenende reservieren!

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Mole West

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Eine Stunde Fahrt für ein Frühstück? Normalerweise würde ich mich darauf nicht einlassen, aber die Aussicht auf einen Kaffee mit Blick auf den Neusiedlersee machte mir die Entscheidung dann doch leicht. Großflächig verglaster Innenraum, Teakholz, Stahl und Eternit – die Mole West mit vorgelagerter Terrasse fügt sich perfekt in die herrliche Natur und die Landschaft ein. Das nach Süden ausgerichtete Café und Restaurant punktet mit einem wundervollen Ausblick auf den See und die Boote im Yachthafen – da kann es schon mal passieren, dass die Blicke länger schweifen, die Entspannung einsetzt, die Tagträume reisen – und das Frühstück dann doch länger dauert icon smile Mole West

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Marks

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Ein neues Lokal in der Neustiftgasse hat uns bei gemütlichen 32 Grad dazu verleitet, statt ins Schwimmbad zum Frühstücken zu gehen. Der Anlass: das Lokal Marks. Bis vorigen Sommer fand man an derselben Stelle noch das Rafati, das nun auseinander genommen und neu zusammengesetzt wurde. Das Ergebnis: ein stylishes Lokal, mit einem kleinen Schanigarten vor der Tür und einigen gemütlichen Sitzplätzen mit Schirmen um’s Eck. Eigentümer Mario Heralic und sein Team haben also ganze Arbeit geleistet und sorgen auch für ein sehr positives Frühstückserlebnis.

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Das Möbel

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Das Möbel in der Burggasse ist eine gelungene Mischung aus Kaffeehaus und Möbel-Shop. Obwohl es zwischenzeitlich für den Verkauf von Möbeln von verschiedensten Designern eine eigene Dependance (Gumpendorferstraße 11) gibt, sitzt (und schaut) es sich doch wunderbar zwischen den bunten Möbeln, Lampen, Sesseln und Wanddekorationen. Im Sommer 2010 haben wir diesem atmosphärischen Lokal bereits einen Besuch abgestattet, im Vergleich zu damals, kommt das Möbel aber nach meinem heutigen Besuch leider wesentlich schlechter davon.

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