WIEN/// GRAZ/// LINZ/// SALZBURG

Schutzhaus am Predigtstuhl

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Das Schutzhaus am Predigtstuhl gilt seit mehr als 85 Jahren als lauschiges Plätzchen abseits vom Trubel der Stadt. Anfang Mai 2012 wurde das Schutzhaus renoviert und mit moderner, heller Ausstattung wiedereröffnet. Nachdem uns das Frühstücksangebot schon mehrfach empfohlen wurde und auf der Website auch auf biologische, hochwertige Zutaten hingewiesen wird, haben wir uns am vergangenen sonnigen Fenstertag frohen Mutes und mit Bärenhunger auf den Weg in den 17. Bezirk gemacht – für uns noch fast unerforschtes Frühstücksgebiet! Wer so wie ich einen Blick über Wien erwartet, wird allerdings enttäuscht icon wink Schutzhaus am Predigtstuhl .

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ON Market

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“Silent Cook” Simon Xie Hong bastelt weiter an seinem Wiener Gastro-Imperium und hat neben dem ON im 5. Bezirk und der wunderbaren China Bar in der Burggasse vor Kurzem ein drittes Lokal am Naschmarkt eröffnet: das ON Market. Man mag sich vielleicht fragen, ob man hier wirklich noch ein (Frühstücks-)Lokal braucht, aber in dem Fall ist die Antwort klar: Ja! Wo sonst am Naschmarkt bekommt man endlich wieder mal außergewöhnliches, qualitativ hochwertiges Frühstück serviert? Das Lokal zwischen Sopherl und Café Savoy wurde nach großem Umbau jetzt einmal mit 300 m2 Fläche eröffnet, im Herbst folgt dann noch die Bar im Untergeschoß.

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Café Do-An

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Auch wenn der Karmelitermarkt oder der Brunnenmarkt den Naschmarkt in Sachen Frühstücksangebot und vor allem Vielfalt schon lange überholt haben, ist das Flair dort nach wie vor unvergleichlich. Das erste Frühstück in der Sonne fand heuer im Café Do-An statt: die Frühstückskarte bietet keine Highlights, aber der Ausblick auf den samstäglichen Trubel und das Markttreiben, die chillige Musik sowie die ersten Sonnenstrahlen im Gesicht haben die erste Mahlzeit des Tages trotzdem zum Vergnügen gemacht.

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Orlando di Castello (ODC)

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Die Frühstückskarte, Eigentümer, Koch und Öffnungszeiten haben sich zwar geändert, aber das märchenhafte Interieur im Orlando di Castello ist uns auch nach der Neuübernahme im letzten Jahr erhalten geblieben. Und auch wenn die Einrichtung inzwischen schon etwas gelitten hat, das boudoireske Design von Stardesigner Denis Kosutic mit weißem Leder, Blümchentapete und Nieten sucht in Wien seinesgleichen. Das ODC teilt sich in Restaurant, Bar und Lounge – das Logo und die Blüten bleiben aber im gesamten Lokal das zentrale Thema.

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Einraum

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Der Sommer steht vor der Tür (endlich!), die Stadt erwacht langsam, aber sicher aus dem viel zu lange dauernden Winterschlaf und Wiens Märkte werden lebendig. Ein guter Zeitpunkt für uns den Yppenplatz am Ende des Brunnenmarkts wieder mal zu besuchen, um zu sehen was sich getan hat. Nicht wenig, wie wir festgestellt haben: das Dellago hat zugesperrt und wieder aufgesperrt, das Rasouli sieht frisch gestrichen aus und das An-Do ist voll wie immer. Und das Wichtigste: es gibt ein new kid on the block! Das ehemalige Muskat nennt sich jetzt Einraum und bietet Essen, das sich geschmacklich zwischen Österreich und Asien bewegt, wie die lieben Kek’s schon festgestellt haben. Und: Frühstück gibt es auch!

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Liebling

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Trotz regelmäßiger Besuche in der Zollergasse (Sapa, Café Europa, Bizzo etc.), laufe ich am Liebling immer vorbei. Kein Wunder, es gibt nach wie vor kein Türschild icon wink Liebling Namensgeber ist übrigens ein Hutmacher Liebling, der in den 30er Jahren ein Geschäft in der Gasse betrieben hat. Das Lokal wurde im August letzten Jahres eröffnet und seit März werden die hippen Besucher auch mit Frühstück versorgt. Obwohl man glauben könnte, den Besitzern wäre bei der Renovierung das Geld ausgegangen, wurde jedes Detail geplant und soll genau so sein: Baustellenatmosphäre, wild zusammengewürfelte Möbel samt Baywatch Hochsitz, kurz gesagt – Wien trifft Berlin. Und was hat es wohl mit der Taube auf sich?

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rochus1090

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Eines muss man den Eigentümern von Rochus, Freiraum und Aumann lassen – sie haben ein goldenes Händchen für die Locations ihrer Lokale. Der neueste Familienzuwachs ist das rochus1090 in der Liechtensteinstraße, im wunderschönen Gebäude des ehemaligen – und auch legendären – Café Bauernfeld (auch bekannt als Schauplatz im Roman „Lasst die Bären los“ von John Irving). Und eines kann man jetzt schon sagen: wenn die Terrasse mit Blick auf den Bauernfeldplatz fertig ist, wird es im Sommer schwer werden, dort einen der begehrten Plätze zu ergattern. Doch abgesehen vom tollen Standort und dem wirklich gelungenen Interieur bleibt beim Frühstück alles wie gehabt: Basisbox und Extras nach Wahl. Gähn icon wink rochus1090 .

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Franz

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Ich gebe es offen und ehrlich zu: Ich bin ein Kaffee-Junkie. In der Früh komme ich erst nach drei Tassen richtig in die Gänge, kontinuierlicher Nachschub versteht sich von selbst. Aber – es kommt, wie es kommen muss: nehme ich die erste Mahlzeit nicht im trauten Heim zu mir, dann halten sich die Kosten für mein (festes) Frühstück zwar in Grenzen, die Getränke treiben den Preis für die erste Mahlzeit aber in ziemliche Höhen. Wie gut, dass mir eine Freundin vom „Franz“ erzählt hat. Das Beisl im vierten Wiener Gemeindebezirk bietet am Wochenende ein „All inclusive“ der etwas anderen Art: Erstens werden alle Speisen beim Personal bestellt und zweitens sind Heißgetränke inkludiert. Klingt hervorragend!

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Filmcafé

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Ein „Filmcafé“ nahe dem Ronacher? In dem es Frühstück gibt? Nie aufgefallen. Und das, obwohl ich nicht nur beim Wort Frühstück hellhörig werde, sondern in den letzten Jahren auch alle Produktionen der Vereinigten Bühnen Wien besucht habe. Höchste Zeit also, dem – laut Eigendefinition – beliebten Treffpunkt für Schauspieler, Produzenten und Schriftsteller einen Besuch abzustatten. Eröffnet wurde das an der Rückseite des Ronachers gelegene Lokal im Oktober 2011. Gäste wurden an der Ecke Himmelpfortgasse / Schellinggasse aber bereits vorher bewirtet, im „Cafe Altes Stadttheater“ und nach einem sanften Relaunch ab Mai 2010 im „Cafe Ursprung“.

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Bizzo

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Hinweis: Vorübergehend wird sonntags kein Brunch angeboten! In der Zollergasse 4, der ehemaligen Herberge von Lena und Laurenz, hat vor einigen Monaten das Bizzo eröffnet. Am Fenster im Eingangsbereich lässt es sich auf 60er Jahre Möbel ausgezeichnet plaudern und die Aussicht genießen, im hinteren Teil an kleinen Tischen oder an der großen Tafel bequem speisen. Vorrangig werden im Bizzo Pasta, Salate und Sandwiches serviert – und das Beste daran: alles frisch gekocht, mit regionalen Zutaten und zu 100% bio! Nachdem das Mittagessen (köstliche vegetarische Lasagne) schon ein voller kulinarischer Erfolg war, konnte das Frühstück eigentlich nicht enttäuschen – ich kann es auch schon verraten: es war wunderbar icon smile Bizzo

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