WIEN/// GRAZ/// LINZ/// SALZBURG

Orlando di Castello (ODC)

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Die Frühstückskarte, Eigentümer, Koch und Öffnungszeiten haben sich zwar geändert, aber das märchenhafte Interieur im Orlando di Castello ist uns auch nach der Neuübernahme im letzten Jahr erhalten geblieben. Und auch wenn die Einrichtung inzwischen schon etwas gelitten hat, das boudoireske Design von Stardesigner Denis Kosutic mit weißem Leder, Blümchentapete und Nieten sucht in Wien seinesgleichen. Das ODC teilt sich in Restaurant, Bar und Lounge – das Logo und die Blüten bleiben aber im gesamten Lokal das zentrale Thema.

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Blaustern

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Das Blaustern liegt zwar direkt am Döblinger Gürtel, die Terrasse ist aber trotzdem gemütlich und der Verkehrslärm nicht allzu störend. Die Tische sind auch draußen mit weißen Stofftischtüchern gedeckt und bieten damit im Gegensatz zur blitzblauen Markise einen frischen Kontrast. Das Frühstückspublikum ist großteils eine Mischung aus Beautiful & Trendy und Business & Laptop. Die einen möchten sehen und gesehen werden, die anderen verbinden einen geschäftlichen Termin gleich mit einem guten Frühstück oder einer Tasse hervorragenden Kaffee aus der hauseigenen Rösterei.

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Schnabelweide

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Eine liebe Blogleserin hat mir die Schnabelweide in Graz als Frühstücksort ans Herz gelegt. Da ich selbst oft auf dem Bauernmarkt am Kaiser-Josef-Platz einkaufe und auch schon einige Male um das Standl der Schnabelweide herumgeschlichen bin, war es jetzt an der Zeit dort auch einmal einzukehren. Wobei einkehren wohl der falsche Ausdruck ist – die Plätze im kleinen Standl sind eher rar. Das wahre Marktleben spielt sich aber sowieso direkt vor Tür ab. Dort kann man es sich an Stehtischen oder auf einer schönen Bank direkt hinter den anderen Marktstandln bequem machen und dem bunten Treiben zuschauen.

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Caffé Latte – Neubaugasse

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Das Caffé gehört seit Jahren zu den Klassikern der Wiener Frühstücksszene. Reichlich Auswahl, ein großzügiger Raucher- und Nichtraucherbereich, der schöne Gastgarten, gratis WLAN und die Top-Lage: Das Café in der Neubaugasse ist nahezu perfekt, um sich auf einen Einkaufsbummel in der nahen Mariahilferstraße oder den stylishen Läden der Umgebung einzustimmen. Der Vollständigkeit halber: Das Caffé Latte ist nicht nur ideal, um den Tag zu beginnen, sondern auch für die ein oder andere Stärkung dazwischen oder danach. Zusätzlich hofiert es seine Stammkunden mit Happy Hours, Prosecco Fridays und Geburtstagsgeschenken. Und das Konzept funktioniert, gibt es doch bereits eine Filiale am Hernalser Gürtel im 17.

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POS – The Point of Sale

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“Unkompliziert und lecker“ lautete das Resümee des ersten Beitrages über das POS hier im Blog vor zwei Jahren. Genau das erklärt auch, warum das „Point of Sale“ in der Schleifmühlgasse eines meiner bevorzugten „Frühstückslokale“ hier in Wien war. Das Publikum angenehm bunt, Preis-Leistung stimmt und die Auswahl ist sehr umfangreich: Von Kombinationen über zahlreiche Extras, selbst Menschen mit diversen Unverträglichkeiten können mehr als die obligatorische Eierspeise bestellen icon smile POS – The Point of Sale . Kurzum: Ich bin Fan von. Oder eigentlich war. Und daher ist es Zeit für einen neuen Check.

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Cafe Dommayer

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Das legendäre Altwiener Kaffeehaus in Alt-Hietzing konnte bis heute – trotz Übernahme durch die Kurkonditorei Oberlaa 2006 – seinen traditionellen Charme bewahren. Im Innenraum mit typischem Biedermeier Interieur hat man das Gefühl, dass die Zeit stehen geblieben ist – der perfekte Ort zum Lesen (große Auswahl an Tageszeitungen) und Plaudern. Im Sommer gibt es sogar 2 Möglichkeiten zum Frischluft-Genießen: Sowohl im Schanigarten beim Haupteingang als auch im großen Gastgarten auf der Rückseite des Lokals gibt es schattige Plätze im Freien.

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Espresso

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Das Espresso in der Burggasse ist der kleine Bruder vom Wirr (ebenfalls Burggasse) und existiert in dieser Form schon seit 2004. Davor war es die “Espresso Arabica Stube”, die von den jetzigen Besitzern mit viel Geduld und Liebe zum Detail renoviert und möglichst original auf “50ies” getrimmt wurde. Die Deckenmalereien, die dem Espresso besonderen Charme verleihen, reichen bis in die 1920er Jahre zurück und wurden unter einer Zwischendecke gesichtet und freigelegt. Und als ob soviel Coolness nicht genug wäre, gibt es auch noch einen Schanigarten mit entzückender Ausstattung und eine Veranstaltungsreihe, die sich “Twee* Vienna’s Indie Breakfast” nennt.

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Der Mann

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Der 23. Bezirk war für uns frühstücksmäßig bisher unerschlossenes Gebiet. Ein spontaner Ausflug in die Perfektastraße hat das nun glücklicherweise geändert. Denkt man an eine Bäckerei, stellt man sich zumeist eine kleine Filiale vor, aber Der Mann im 23. hat andere Dimensionen als die übrigen 75 Filialen: große Räumlichkeiten (Firmenzentrale angeschlossen), super viele Sitzplätze, eigener Raucherbereich und eine Terrasse gibt es noch dazu. Zugegeben: die Perfektastraße ist jetzt nicht die charmanteste Umgebung, aber wenn man in der Nähe ist, sollte man ein Frühstück beim Mann einplanen!

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Rudolf Ölz – Backen wie früher

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Vorarlberger Bäcker meets Wiener Bobo-Style. So könnte man “den Ölz” in der Landstraßer Hauptstraße kurz und pointiert klassifizieren. Der erste Eindruck: ein hübsches Lokal mit durchdachtem Konzept, das sichtlich aufgegangen ist. Neben der Bäckerei lädt ein gemütlicher Cafe-Bereich mit angrenzender Showbäckerei zum Verweilen ein. Im Freien kann man je nach Lust und Laune zwischen Sonnengärtchen und einem Platz im eher schattigen Gartenbereich wählen. Der Andrang auf den „Gast“ aus dem Ländle ist in Wien daher entsprechend groß, denn: „A z’Nünä, dänn focht d’Tag scho guat a – Ein Frühstück, dann fängt der Tag gut an.“

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The Breakfast Club

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Nachdem wir im Juni 2010 den Breakfast Club als eines der ersten Lokale für unser Blog getestet haben, stand im Februar 2012 ein neuerlicher Besuch auf dem Programm. Es war wieder ein early-morning-breakfast in der Schleifmühlgasse. Diesmal wurde ich leider nicht von Johnny Cash mit einem leisen “I’m leaving now” begrüßt, dennoch war der Besuch auch diesmal erfolgreich! Circa 25 Frühstücksvarianten, die mitten im Lokal hinter der kleinen Kochtheke zubereitet werden, laden zum Genießen ein und lassen einen die eher spärliche Einrichtung (und gegebenenfalls den traurigen Johnny) schnell vergessen.

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