WIEN/// GRAZ/// LINZ/// SALZBURG

Café Wernbacher

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Frisch renoviert präsentiert sich eine wahre Institution der Salzburger Kaffeehausszene: das Cafe Wernbacher. 1952 gegründet, vermittelt es heute durch seine fast im Original erhaltene Einrichtung immer noch das Flair dieses Jahrzehnts und steht wie kaum ein anderes Café für Altwiener Kaffeehauskultur in Salzburg. Frühstückstechnisch ist das Wernbacher besonders bekannt für sein sonntägliches Brunchbuffet, aber auch wochentags lohnt ein morgendlicher Besuch für ein Frühstück à la carte.

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Zweitbester

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Erstbester kann ja jeder sein, haben sich die Betreiber des Lokales wohl gedacht und den Raum, in dem sich früher eine Konditorei befand, renoviert und cool gestyled. Unser erster Besuch ist schon wieder länger her und seit Kurzem steht statt “Frühstück” nun “Brunch” auf der Menükarte – ein zweiter Besuch im Zweitbester war die logische Konsequenz. Den Besucher begrüßt ein einfacher Estrich-Boden, eine Theke aus Sichtbeton und einige Wandteppiche, die sich gut als Ergänzung zum kargen Interieur machen. Im Zweitbester gibt es aber trotzdem viel zu sehen: von Klo-Sessions (= Konzerte) über unterschiedliche Köche (Musiker, Großmütter etc.) und auch das Brunchangebot kann sich sehen lassen!

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Oktogon am Himmel

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Sonnenanbeter, Im-Grünen-Frühstücker und Lebensbaumkreis-Liebhaber kennen das Oktogon am Himmel schon lange. Wir natürlich auch, aber bisher haben wir dort eher unseren Saft oder Wein nach dem Nachmittagsspaziergang genossen. Oder sind eben um den Lebensbaumkreis gegangen. Oder haben die Sisi-Kapelle in unterschiedlichen Renovierungsstadien bewundert. Wer die mühselige Fahrt mit Öffis auf sich genommen hat oder mit dem PKW einen der raren Parkplätze ergattert hat, wird mit wunderbaren Blick über die halbe Stadt und einem gemütlichen Sitzplatz im Freien belohnt.

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blounge

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Irgendwie schon recht zentral gelegen, aber dann trotzdem ein wenig ab vom Schuss liegt das blounge. Wäre ich nur schon früher auf dieses Lokal aufmerksam geworden – aber siehe da, selbst in Graz gibt es noch scheinbar Unentdecktes zu entdecken icon smile blounge In diesem Fall den samstäglichen Frühstücksbrunch, immer von 9:00 bis 14:00 Uhr: Großteils bio, weitgehend regional & saisonal und wirklich köstlich. Aber nun gut, ich hole doch noch ein wenig aus icon smile blounge

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Franz

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Ich gebe es offen und ehrlich zu: Ich bin ein Kaffee-Junkie. In der Früh komme ich erst nach drei Tassen richtig in die Gänge, kontinuierlicher Nachschub versteht sich von selbst. Aber – es kommt, wie es kommen muss: nehme ich die erste Mahlzeit nicht im trauten Heim zu mir, dann halten sich die Kosten für mein (festes) Frühstück zwar in Grenzen, die Getränke treiben den Preis für die erste Mahlzeit aber in ziemliche Höhen. Wie gut, dass mir eine Freundin vom „Franz“ erzählt hat. Das Beisl im vierten Wiener Gemeindebezirk bietet am Wochenende ein „All inclusive“ der etwas anderen Art: Erstens werden alle Speisen beim Personal bestellt und zweitens sind Heißgetränke inkludiert. Klingt hervorragend!

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Café Schopenhauer

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Unser heutiges Frühstück führt uns nach Währing, genauer gesagt in die Staudgasse 1. Schon vor 100 Jahren soll hier ein Kaffeehaus gestanden haben, mit Zeitungen, Kartenspiel- und Caramboltischen. Ein Bild aus dem Jahr 1925 zeigt das Café Zoglmann, ein typisches Wiener Vorstadt-Café. Nach einigen Besitzerwechseln und Schließungen wurde das inzwischen in Café Schopenhauer – erst 2.0, dann 3.0 – umbenannte Kaffeehaus liebevoll renoviert und Anfang 2012 von Robert und Lisa Hackner sowie Barbara Jäger übernommen. Der Alt-Wiener Kaffeehauskultur fühlt sich das Traditionscafé unweit des Allgemeinen Krankenhauses aber weiterhin verpflichtet.

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Latte Grande

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Das Latte Grande liegt direkt am Döblinger Gürtel, gegenüber der Stadtbahnbögen. Das Café besticht durch seine charakteristische Fensterfront, kombiniert mit klassischen Architekturelementen und im Sommer gibt’s direkt vorm Lokal auch einen kleinen Gastgarten, um die raren Sonnenstrahlen zu genießen. Beim Interieur im Innenraum trifft Lifestyle auf Klassik. Das Latte Grande ist, am großen Andrang der SonntagsfrühstückerInnen erkennbar, längst kein Geheimtipp mehr und wahrlich eine Brunch- und Frühstücksoase!

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Amerling Beisl

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Den Spittelberg kann man auch außerhalb der Christkindlmarktzeit aufsuchen – ja, wirklich;-) Hier sorgt das, nach dem österreichischen Maler Friedrich von Amerling benannte, Kultur- und Kommunikationszentrum Amerlinghaus von jeher für einen Austausch zwischen den Kulturen und Künsten. Das grüne Herz dieses Kulturjuwels, das neben zahlreichen anderen Institutionen auch den österreichischen Verlag „Edition Exil“ beherbergt, bildet das Amerling Beisl. Die Speisekarte ist, wie der Rest des Hauses, ein Ort der Begegnung der Kulturen. Ein weiterer Grund, nicht nur für den winterlichen Glühwein an diesen Ort zu pilgern, ist der von wildem Wein überwucherte, einmalige Gastgarten des Amerling Beisl.

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Das Möbel

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Das Möbel in der Burggasse ist eine gelungene Mischung aus Kaffeehaus und Möbel-Shop. Obwohl es zwischenzeitlich für den Verkauf von Möbeln von verschiedensten Designern eine eigene Dependance (Gumpendorferstraße 11) gibt, sitzt (und schaut) es sich doch wunderbar zwischen den bunten Möbeln, Lampen, Sesseln und Wanddekorationen. Im Sommer 2010 haben wir diesem atmosphärischen Lokal bereits einen Besuch abgestattet, im Vergleich zu damals, kommt das Möbel aber nach meinem heutigen Besuch leider wesentlich schlechter davon.

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Décor

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Das Décor im Augarten ist eine gastronomische Bereicherung für den 50 ha großen Barockgarten, in dem seit einigen Jahren wieder Leben eingekehrt ist und sich Eltern mit Kindern, Hund & Herrchen/Frauchen, Picknicker und Sportler gerne die Zeit vertreiben. Das Décor wurde 2011 eröffnet und ist im linken Flügel des Schlosses zu finden, gleich neben der Neuen Wiener Porzellanmanufaktur. Das architektonisch sehr facettenreiche Lokal offeriert außer Frühstück auch noch Mittagsmenüs und Abendessen – im Schanigarten unter hübschen Sonnensegeln oder im stylisch geschmackvollen Innenraum.

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