WIEN/// GRAZ/// LINZ/// SALZBURG

Orlando di Castello (ODC)

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Die Frühstückskarte, Eigentümer, Koch und Öffnungszeiten haben sich zwar geändert, aber das märchenhafte Interieur im Orlando di Castello ist uns auch nach der Neuübernahme im letzten Jahr erhalten geblieben. Und auch wenn die Einrichtung inzwischen schon etwas gelitten hat, das boudoireske Design von Stardesigner Denis Kosutic mit weißem Leder, Blümchentapete und Nieten sucht in Wien seinesgleichen. Das ODC teilt sich in Restaurant, Bar und Lounge – das Logo und die Blüten bleiben aber im gesamten Lokal das zentrale Thema.

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Café Bar Bloom

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In der Gegend rund um den Hohen Markt/Rotenturmstraße tut sich einiges: da werden zB neue stylishe Hotels (Topazz, Lamèe) und Gourmettempel (Merkur am Hohen Markt) eröffnet. Und was das Frühstückerinnen-Herz besonders freut: es gibt auch neue Frühstücksoptionen. Nach dem Joma haben wir die Café Bar Bloom besucht. Die hübsche Bar inkl. Hingucker-Barhocker haben wir schon beim Vorbeispazieren bewundert, da die Front komplett aus Glas ist (wohl um dem Motto des 1. Bezirks “sehen und gesehen werden” zu entsprechen). Die Lounge im 1. Stock kannten wir allerdings noch nicht. Konzept und Umsetzung stammen übrigens von den BEHF-Architekten, die auch schon das Motto am Fluss hübsch gemacht haben.

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Filmcafé

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Ein „Filmcafé“ nahe dem Ronacher? In dem es Frühstück gibt? Nie aufgefallen. Und das, obwohl ich nicht nur beim Wort Frühstück hellhörig werde, sondern in den letzten Jahren auch alle Produktionen der Vereinigten Bühnen Wien besucht habe. Höchste Zeit also, dem – laut Eigendefinition – beliebten Treffpunkt für Schauspieler, Produzenten und Schriftsteller einen Besuch abzustatten. Eröffnet wurde das an der Rückseite des Ronachers gelegene Lokal im Oktober 2011. Gäste wurden an der Ecke Himmelpfortgasse / Schellinggasse aber bereits vorher bewirtet, im „Cafe Altes Stadttheater“ und nach einem sanften Relaunch ab Mai 2010 im „Cafe Ursprung“.

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Joma

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Das ehemalige Limes am Hohen Markt erstrahlt in neuem, durchaus gelungenem, (Gregor Eichinger-)Glanz, wurde von der Familie Figlmüller (ja, die mit den Touristen-Schnitzel) übernommen und heißt jetzt Joma. Nach amerikanischem Vorbild als Café, Brasserie und Bar konzipiert, hat uns die auf den ersten Blick sehr ansprechende und umfangreiche Frühstückskarte Lust auf einen morgendlichen Besuch gemacht. Nachdem die Erfahrungen beim einem Abendessen vorab durchwachsen waren, waren wir auf das Frühstücksangebot doch sehr gespannt.

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Hidden Kitchen

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Catering, Private Cooking, Mittagsmenüs, Picknickkörbe – und seit Kurzem auch Frühstück: all das findet man in der Hidden Kitchen im 1. Bezirk. Die ehemalige Kunststudentin Julia Kutas hat sich in New York und London inspirieren lassen und eine gemütliche, shabby-chice Location mit Speisen ohne Konservierungsstoffe, Emulgatoren, Glutamat und Geschmacksverstärker geschaffen – hier findet man beste Qualität, natürlich und täglich frisch. Das große Buffet ist der zentrale Blickfang der Hidden Kitchen und der freie Blick auf das wirklich ansprechend drapierte Frühstücksangebot macht Lust auf ein ausgedehntes Mahl am Morgen.

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Fabios

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Das Fabios, bekannter Edel-Italiener im 1. Bezirk, bietet seit der Neueröffnung im September 2012, auch Frühstück an. Nicht, dass ich Schicki&Micki im Fabios 1.0 Gesellschaft geleistet hätte, aber ein Blogger-Abendessen zur Neueröffnung des Lokals hat gezeigt, dass sowohl Fabio himself als auch der Starkoch Joachim Gradwohl super-sympathisch sind, das Lokal toll aussieht (Gestaltung: BEHF) und wir unsere Erwartungshaltung zurecht hochschrauben dürfen. Es hätte also so schön sein können – hätte…

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Café Griensteidl

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Es ist eines der traditionsreichsten (und auch der letzten) alten Wiener Kaffeehäuser: das Café Griendsteidl am Michaelerplatz. 1847 von einem Apotheker eröffnet, wurde es im ausgehenden 19. Jhdt. schnell zu einem beliebten Künstlerlokal: Karl Kraus, Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler, Stefan Zweig, Theodor Herzl uvm. – sie alle hatten im „Cafe Größenwahn“, wie das Cafe gegenüber der Hofburg spöttisch genannt wurde, ihr zweites Wohnzimmer. 1897 aufgrund der Neugestaltung des Michaelerplatzes abgerissen, wurde das legendäre Café 1990 wieder eröffnet. Liebevoll renoviert und Gott sei Dank inklusive dem herrlichen Altwiener-Kaffeehaus-Flair.

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Freyung 4

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A new kid “in” the block hat vor kurzem seine (Frühstücks-)Tore geöffnet: das Freyung 4 im Innenhof des Palais Daun Kinsky inkl. Bar, Restaurant und Terrasse. Vor allem die Terrasse kommt in diesem hitzigen Sommer wie gerufen – sie liegt nämlich schön schattig und besticht durch coole Farben. Aber auch innen glänzt das Lokal durch aufgewecktes Design und interessante Lampenkonstruktionen. Man merkt, dass Profis am Werk sind – die Eigentümer haben sich ja schon äußert erfolgreich um das Café Engländer gekümmert. Kurzum: ein schöner Ort um die wichtigste Mahlzeit des Tages einzunehmen.

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Café Museum

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Das Café Museum war von jeher ein beliebter Treffpunkt für “Genies” wie Gustav Klimt, Egon Schiele und Otto Wagner – und ist daher sicher auch eine passende Location für die Frühstückerinnen icon wink Café Museum Wo sich früher bekannte Maler, Schriftsteller, Komponisten und Architekten die Klinke in die Hand gaben, lässt es sich nach Neuübernahme und gelungenem Umbau 2010 jetzt auch wieder gemütlich frühstücken. Bequeme Sofas, eine gut gefüllte Kuchenvitrine und eine große Auswahl an aktuellen Tageszeitungen – hier findet man alles, was man sich von einem traditionellen Wiener Kaffeehaus erwartet. Die sehr freundlichen und aufmerksamen Kellner sind allerdings eine erfreuliche Ausnahme in der Wiener Kaffeehausszene.

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Café Korb

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Kürzlich haben wir endlich eine der Kaffeehaus-Institutionen Wien’s (eröffnet 1904) zum Frühstück besucht: das Café Korb. Einfaches 1960er Flair, weiße Tischücher und internationale Zeitungen prägen das Flair des Cafés. Sehenswert: die Artlounge mit Kunstwerken von Gunter Brus, Peter Kogler und Peter Weibel im Keller, die außergewöhnlichen Toiletten und natürlich die Chefin, Schauspielerin und Performance-Künstlerin Susanne Widl. In ihrer Abwesenheit kann man mit der Fotowand vorlieb nehmen, die Szenen aus ihrem Leben zeigt. Oder man wirft ein Auge auf die (oft anwesenden) bekannten Gesichter unter den Gästen. Neben Berühmtheiten gibt es im Korb aber natürlich auch ein feines Frühstücksangebot.

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