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location Salzburg

Calouba (Thalgau)

Californian Lifestyle in der Salzburger Provinz … Genau das gibt es seit noch nicht allzu langer Zeit im verschlafenen Örtchen Thalgau, gut 20 km östlich der Stadt Salzburg gelegen und praktischerweise über die A1 wirklich schnell erreichbar. Palmen vor dem Lokal, weiß gestrichene Vintagemöbel wie in einer kalifornischen Strandbar, Kellner und Kellnerinnen im Hollister-/Surfer-/Lifeguard-Outfit und eine amerikanisch inspirierte Speisekarte – damit hebt sich das Californian Restaurant so ziemlich von allem ab, was die Salzburger Gastronomie sonst so im Repertoire hat. Glücklicherweise wird auch Frühstück angeboten: wochentags à la carte, sonntags als Brunchbuffet.

Montag bis Freitag erhält man zwischen 09.00 und 11.30 Uhr das „Basic Frühstück“ (Kaffee, Tee oder Schokolade und 1/8 l frisch gepresster Orangensaft, Croissant, Kornspitz oder Handsemmel, Butter und Marmeladen um € 5,90), das nach Belieben mit hausgemachtem Birchermüsli (€ 3,90), einer halben Grapefruit mit eigenem Ahornzucker (€ 2,50), Kräuterfrischkäse (€ 1,50), einem Surfer-Omelette aus 2 Eiern (mit Avocado, Kirschtomaten, Petersilie, Pilzen und Cheddar Cheese um € 5,- bzw. zusätzlich mit Hühnerfilet für einen Aufpreis von € 0,80), Ham and Eggs aus 2 Eiern (€ 4,-), einem weichen Ei (€ 1,-), frisch gepresstem Orangensaft (0,25 l um € 3,90), einer Schinken- oder Käsevariation (€ 3,40), zusätzlichem Gebäck (€ 1,-) oder einem Croissant (€ 1,20) gepimpt werden kann.

Nach mehrfachen Empfehlungen haben wir uns für den „Sunday Brunch“ in Buffetform entschieden, welcher von 09.00 bis 14.00 Uhr angeboten wird. Bereits als uns der nette Surfer-Dude a.k.a. Kellner erklärt hat, was im Buffetpreis von € 18,90 inbegriffen ist, waren wir vom Preis-Leistungs-Verhältnis begeistert: Getränketechnisch ist man mit Filterkaffee, verschiedenen Säften und Prosecco bestens versorgt – diese kann man sich dank typisch amerikanischem „free refill“ nämlich unbegrenzt nachholen. Ein Highlight im deftigen Bereich des Buffets könnte die „Eierstation“ sein, an der Eiergerichte nach Wahl (auf Wunsch mit Zwiebeln, Cocktailtomaten, Pilzen, Cheddar und/oder Speck) frisch zubereitet werden. Leider stammen die Eier aus Bodenhaltung, daher kamen Eierspeisen für uns nicht in Frage. Weiters gibt es knusprig-fluffige Semmeln und Sesamsemmeln, Toastbrot zum Selbertoasten, Kräuterfrischkäse, je eine Käse-, Schinken-, Wurst-, Gemüse- und Lachsplatte sowie gebratenen Bacon und Würstchen. Besonders begeistert hat mich der Feigensenf als hervorragende Ergänzung zum Weichkäse.

Naschkatzen kommen aber ebenfalls nicht zu kurz: Für Croissants und die – für mich immer noch etwas seltsam anmutenden – Brötchen in Ballform namens „Eat the Ball“ inklusive „Pimp the Ball“ (Schokoaufstrich) stehen außerdem Butter, Marmeladen, Nutella, Vanille-Akazienhonig und Erdnussbutter zur Auswahl. Noch amerikanischer wird es dank Donuts und Pancakes („plain“ oder „blueberry“) mit Ahornsirup. Wem das noch nicht süß genug ist, der bedient sich am Obstbuffet und steuert direkt auf den Schokobrunnen zu ;). Das schlechte Gewissen ließe sich bei Bedarf mit Cornflakes, Milch, Fruchtjoghurt und Birchermüsli, begleitet von frischem Obstsalat und Grapefruithälften, besänftigen :).

Die Auswahl hat uns wirklich überzeugt, einen Punkt Abzug gibt es aber dennoch, da das Brotsortiment (eventuell aus Authentizitätsgründen?!) lediglich aus Weißbrot bestand. Typisch kalifornisch hätte ich zudem ganz gern irgendwo eine Avocado gesehen ;). Die Eier werden zwar direkt bei einem Bauernhof im selben Ort gekauft, stammen wie bereits erwähnt jedoch leider aus Bodenhaltung.

Laut eigener Angaben werden auch Milch, Butter, Käse und Marmeladen regional bezogen, am Buffet selbst habe ich Marmeladen aber nur in Form von Darbogläschen entdecken können. Der Ahornsirup hingegen ließ sich zumindest als Bioprodukt identifizieren. Geschmacklich sind neben dem bereits erwähnten Feigensenf auch der Kräuterfrischkäse und das Birchermüsli hervorzuheben, wobei Letzteres (nicht nur optisch) sehr süß in kleinen Weck-Gläsern mit frischen Beeren angerichtet war.

Allgemein hat der Stylefaktor im Calouba einen besonderen Stellenwert: In diesem Ambiente mit weiß gestrichenen Tischen und Sesseln, tollen Lampen, coolen Möbeln, 50s-/60s-Bildern an den Wänden, Vintageblechschildern und anderen liebevollen Dekodetails lässt es sich wirklich entspannt frühstücken. Asymmetrisches Geschirr, Säfte und Milch in Glasfläschchen sowie riesige rote Pfeffermühlen auf den Tischen ziehen den Retrochic durch das gesamte Lokal. Das Calouba führt zudem eine eigene Gewürzlinie, wovon das „Rauchsalz Hickory“ und der „Sugarmix“ am Tisch zu verkosten waren. Diese sowie verschiedene Pfeffer- und BBQ-Mischungen kann man auch für zu Hause erstehen.

Fazit

Fazit: Ein ausgiebiges Sonntagsbrunchbuffet zu einem wirklich vernünftigen Preis, wobei das charmante Ambiente nicht nur USA-Fans gefallen dürfte!

Quick Facts

coffee

Dauer, bis der erste Tee serviert wurde: 5 Min. 20 Sekunden

info

Nichtraucherlokal, Gastgarten, Kinderhochstühle, freies WLAN

Bewertung

Preis/Leistung: vollvollvollvollvollleer
Service: vollvollvollvollvollvoll
Qualität: vollvollvollvollleerleer
Auswahl: vollvollvollvollvollleer
Ambiente: vollvollvollvollvollvoll

Infos

Bargeldlos zahlen: Bankomat- und Kreditkarte
Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag von 09.00 bis 24.00 Uhr, Freitag von 09.00 bis 01.00 Uhr, Samstag von 17.00 bis 01.00
Erreichbarkeit: Postbus-Linie 141 (Haltestelle Thalgau Ortsmitte)

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Alle Informationen wie Preise, Öffnungszeiten etc. sind ohne Gewähr. Änderungen durch die Lokale vorbehalten.

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2 Kommentare zu "Calouba (Thalgau)"

Eveline Weigand sagt:

Möchte noch anmerken zu meinem eben vesandten Kommentar , auch wir bezahlten für 2 Personen über 40.– Euro

Eveline Weigand sagt:

Von diesen Köstlichkeiten, die lt. Diana und Foto kredenzt wurden haben mein Mann und ich nur träumen können. Obwohl wir uns angemeldet heban und dazu noch erwähnte, dass dies unser Hochzeitstag ist und ich meinen Liebsten mit einem tollen Frühstück (Brunch) überaschen wollte. Filterkaffee und Bedienung war das einzige was Ok war. Es war nur eine kleine gemischte Platte mit Tomaten und Paprika sehr lieblos dekoriert da. Prosecco gabs einen kleinen Schluck (niemand erwähnte das man noch etwas nachbekommen konnte?) Eierspeis oder verschiedene varianten war nicht vorhanden, auf anfrage sagte ein Kellner der Koch hätte verschlafen und es wäre sonst niemand da um etwas herzurichten. Brot gab es nur Semmel aufgebacken. Sonst am Büffet noch etwas Käse( 2 Sorten auf Kleiner Platte) und gähnende Leere….Ich hatte für Sonntag im August 2015 reseviert ab 9.30 Uhr. um 10.30 Uhr waren wir wieder zuhause und mein Mann war ziemlich „angefressen“ wegen dieser Überraschung, die voll in die Hosen ging.NIE wieder Calouba!!!!

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