Diana Topf

diana-topf-diefruehstueckerinnenImmer auf der Suche nach dem gewissen Etwas

Essen finde ich eigentlich zu jeder Tageszeit toll, doch gerade am Morgen wohnt ihm ein ganz besonderer Stellenwert inne. Immerhin beschränkt sich ein ausgiebiges Frühstück arbeitsbedingt meistens auf das Wochenende – und dann wird es gerne auch mal richtig aufzelebriert, am besten mit lieben Menschen und viel Abwechslung!

„Abwechslung“ ist auch schon das beste Stichwort, um auf meine Ansprüche, die ich an ein perfektes Frühstück stelle, zu sprechen zu kommen: Die größte Freude kann man mir nämlich mit außergewöhnlichen Schmankerln und unbekannten Kreationen bereiten. Semmerl mit Schinken und Käse, Kipferl mit Butter, Marmelade und Honig, Joghurt mit Müsli und Früchten – all das mag eine gute Basis für ein ordentliches Frühstück darstellen, doch so richtig vom Hocker reißt es mich (oder die kritische Hobbyköchin in mir ;)) dabei meistens noch nicht. Große Augen bekomme ich dann, wenn in der Speisekarte von kreativen selbstgemachten Aufstrichen, süßem Couscous oder ausgefallen gefüllten Omeletts zu lesen ist. Noch höher schlägt mein Herz bei der Entdeckung guter vegetarischer oder gar veganer Frühstücksoptionen – und zwar abseits von Käseplatte und ein paar Gemüsesticks mit Topfen oder Hummus. Ist das alles dann auch noch bio, regional, öko und fair, gibt es für mich kein Halten mehr und ich werfe gerne mit sechs Semmeln in puncto „Qualität“ um mich ;)

Die Liebe zum (auswärts) Frühstücken wurde übrigens durch meine Mama geweckt. Sie hat mir diesen Genuss bereits in jungen Jahren nähergebracht, als die Salzburger Frühstücksszene (vor allem am Land) zugegebenermaßen noch nicht sehr groß und vielfältig war. Bis heute gehen wir oft und gerne gemeinsam frühstücken. Vor allem seit ich nicht mehr „daheim“ wohne, ist es ein willkommener Anlass für ein Mutter-Tochter-Date am Morgen. Zudem verdanke ich ihr einen Großteil der Frühstückstipps sowie die Angewohnheit, mir den Kaffee stets erst später – und zwar zum süßen Teil der Frühstückszeremonie – zu bestellen, was schon bei so mancher Kellnerin für etwas Verwirrung gesorgt hat ;)

Also, seid gespannt auf meine Berichte über die Frühstückshighlights in und um Salzburg – und nicht vergessen: „Den Kaffee bitte erst später!“