WIEN/// GRAZ/// LINZ

yamm!

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„Eine spannende kulinarische Entdeckungsreise quer über den Globus.“ – So die Homepage des 2011 eröffneten „yamm!“. Unser Test letzten Sommer fiel recht positiv aus. Kann das vegetarische Lokal diesen Ansprüchen immer noch gerecht werden? Der erste Eindruck ist ambivalent: Frische, bunte Farben, ein weitläufiger Innenraum, in der Mitte eine große Buffetinsel und eine Kinderecke im hinteren Teil. Soweit so gut. Aber: Selbstbedienungstheke, ein Speisentablett und Besteck, das in eine weiße Papierserviette gewickelt ist? Irgendwie verströmt das „yamm!“ Mensa-Flair. Naja, die Uni liegt ja auch gegenüber! Dafür ist der Küchenchef Walter Schulz mit zwei Hauben gekrönt.

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Beaulieu

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Wunderschöne schwarz-weiße Fliesen (Jugendstilreplikate), färbiges Lilienporzellan, eine Spezialitätentheke zum Verlieben – das sind die ersten Beobachtungen, die ich heute beim Frühstück im Beaulieu gemacht habe. Auch die folgenden Eindrücke enttäuschen das verwöhnte Frühstückerinnen-Auge (und den Gaumen) nicht: wunderbare Käseteller, saftiger Beinschinken, traumhaftes Baguette, ausgezeichneter Kaffee und – ganz und gar nicht französisch – freundliches Service. Und nein, ich war nicht in Paris, sondern in der Passage des Palais Ferstl, in der das großartige kleine Bistro auf zwei Etagen seit September 2011 frischen Wind in die staubigen Hallen bringt.

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blueorange

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Bagels, Muffins, Ben & Jerry’s – Amerika lässt grüßen. Unweigerlich suchen mich Erinnerungen an meine New York-Trips heim. Die heutige Frühstückslokalität ist daher genau richtig, um dem grauen Wiener Alltag zu entfliehen: das blueorange. Gleich zwei Standorte gibt es in Wien. Wir besuchen das Lokal in der Margaretenstraße, Nähe Naschmarkt. Von außen wirkt das Lokal unscheinbar. Wer nicht genau hinsieht, wird vermutlich vorbeilaufen. Innen dominiert US-Style: eine Mischung aus Starbucks, Bagel Shop, Subway und McDonald’s. Von diesen Vergleichen sollte man sich jedoch nicht beirren lassen – denn: Das blueorange kann mehr.

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Sapa

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Das Sapa in der Lindengasse war mir bisher nur als Vietnamesisches Lokal mit tollen Frühlingsrollen bekannt. Aber – im Sapa gibts auch Frühstück! Obwohl es geteilte Meinungen gibt, ob der Umbau nun gelungen ist oder nicht – das Sapa ist nach wie vor ein beliebter Treffpunkt für Liebhaber der asiatischen Küche, stylischem Interieur und coolen DJ-Sounds. Und nachdem wir den Tipp bekommen haben, dass das Sapa nun auch unter die Frühstücksköche gegangen ist, haben wir das Angebot für euch natürlich gleich getestet.

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Dellago

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Hätte mich vor ein paar Monaten jemand gefragt, ob es am Yppenplatz noch ein neues Lokal braucht, ich hätte wahrscheinlich verneint. Nun gibt es aber das Dellago und ich habe eingesehen, dass der Yppenplatz zusätzliche Gastronomie verträgt. Besonders nett: geräumiger und cooler Innenraum (, der auch Kinderwägen verträgt), eine beschirmter Gastgarten ffür den Sommer, eine Eistheke (Bortolotti!), ein Bücherregal und einen neapolitanischen Koch, der für die Gaumenfreuden verantwortlich ist. Unser erster Besuch erfolgte im Juli 2011 – einen – nicht ganz so erfolgreichen Update-Besuch – gab es im Dezember 2011.

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Wellen.Spiel

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Leider haben wir einen Besuch im Wellen.Spiel im Sommer nicht mehr geschafft. Da sich die Terrasse, im Sommer chillige Outdoor-Lounge direkt am Wasser, der Jahreszeit entsprechend inzwischen in einen Eistraum mit Punschbar, Eislaufplatz und Eisstockbahn verwandelt hat, ist das Lokal in Krems auch in der kalten Jahreszeit einen Besuch wert – trotz längerer Anfahrtszeit! Das Café/Restaurant beherbergt auch noch einen Shop mit Wohnaccessoires und regionalen Produkten sowie eine Vinothek mit Weinen aus der Wachau/Kremstal und ist auf jeden Fall eine Bereicherung der Kremser Frühstückslandschaft. Kunst & Kultur kommen auch nicht zu kurz – das Wellen.Spiel liegt in unmittelbarer Nähe vom Karikaturmuseum und der Kunsthalle Krems.

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Hill Mumok

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Und wieder ist das Wiener Museumsquartier um einen kulinarischen Hotspot reicher: das Hill Mumok ist das neueste Baby der Hill Familie. Neben Patisserie, Catering, dem Restaurant im 19. Bezirk und den beiden Lokalen im Belvedere sind Andreas Sael und Aurelio Nitsche nun seit Kurzem auch im Mumok (Museum moderner Kunst) vertreten. Die Speisekarte enthält – passend zur Location – moderne, innovative Gerichte und seit September 2011 wird am Wochenende auch zum Brunch geladen. Samstag und Sonntag von 10.00 bis 14.00 Uhr (Reservierungen um 10.00 bzw. 12.00 Uhr möglich) ist das Buffet geöffnet und kann für € 19,50 pro Person unlimitiert gestürmt werden.

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Caffé Latte – Neubaugasse

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Das Caffé Latte gehört schon seit Jahren zu den Klassikern in der Wiener Frühstücksszene. Daher war es heute auch nicht unser erster Besuch – und wohl auch nicht der letzte. Die Location ist perfekt für ein stärkendes Frühstück vor einer Shoppingtour auf der Mariahilferstraße bzw. in den trendy Shops in der Umgebung oder für einen Kaffee zur Entspannung danach. Im Sommer ist der großzügige Garten ein sehr nettes Plätzchen für die erste Mahlzeit des Tages. Seit einiger Zeit gibt es auch eine 2. Filiale am Hernalser Gürtel im 17. Bezirk. Für alle, die nach dem Frühstück noch arbeiten oder im Internet surfen möchten, steht kostenloses WLAN zur Verfügung.

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Kantine im MQ

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Das Museumsquartier ist ein Mekka für Kunstliebhaber, Sonnenanbeter, Enzo-Fans und kulinarische Genießer. Nach der Halle und dem Café Leopold wurde nun die Kantine dem Frühstückerinnen-Check unterzogen. Das zwischen Buchhandlung Walther König und Electric Avenue gelegene Lokal ist Treffpunkt für ein buntes Publikum, immer gut besucht und ist vor allem im Sommer einer der Hotspots des MQ – im gemütlichen Schanigarten kann man das bunte Treiben bestaunen und sitzt dabei gut beschirmt und geschützt im Schatten. Freitags und samstags ab 22.00 Uhr wird auch musikalisch unterhalten – DJ Lineups bringen die Beats in die Bude. Das ließ natürlich auch auf ein tolles Frühstückserlebnis hoffen – da wurden wir dann leider enttäuscht.

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aus:klang

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Alternativen für AllergikerInnen? Vorab natürlich ein kurzer Check auf der Homepage: Kaffee mit Sojamilch und laktosefreie Milch – klingt vielversprechend. Regionale, saisonale Produkte! Noch besser. Also nichts wie hin ins Café aus:klang. Der erste Anblick überzeugt uns noch nicht wirklich, die Kleistgasse (eine Seitengasse des Rennwegs, Nähe Unteres Belvedere) wirkt irgendwie leer und trist. Ein Eindruck, den auch der Gastgarten, direkt neben der – zugegebenermaßen kaum befahrenen – Straße, widerspiegelt. Umso überraschender das Innere des Lokals: angenehm, gemütlich, harmonische Farben. Dank gut durchdachter Raumeinteilung stört es sogar kaum, dass einer der drei Bereiche des Lokals in ein Einkaufszentrum mündet.

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Frühstückkarte Wien