WIEN/// GRAZ/// LINZ

Himmelblau

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Im Moment ist es ja schneeweiß in Wien, aber, wenn ich mir eine andere Farbe wünschen könnte, wär’s “Himmelblau” – und genau dorthin hat es mich letzte Woche zum Frühstücken verschlagen. Das verspielte Café mit einem Hauch Wohnzimmeratmosphäre liegt mitten am Kutschkermarkt und ist wie der Name schon sagt ein Traum in himmelblau & weiß. Auch sehr nett: im anschließenden Laden “Tischlein deck dich” kann man allerlei Wohnaccessoires kaufen. Für hungrige Kaffeehausbesucher gibt es Süßes und Snacks für zwischendurch – und Frühstück gibt es natürlich auch.

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Neni

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Kürzlich haben wir dem Neni einen zweiten Besuch abgestattet. Es hebt sich von seinen Mitbewerbern sicherlich durch die Kreativität in der Zubereitung der Speisen und durch seine architektonischen Eigenheiten ab. Das Neni besteht aus dem Hauptlokal inkl. 1. Stock, der Terrasse, dem Extrazimmer und dem Neni Street Food gleich daneben, das “Essen to go” anbietet. Auf der Frühstückskarte findet sich wenig Klassisches, dafür viel Innovatives und Leckeres. Die Chefin Hayma Molcho, die man übrigens oft persönlich im Lokal antrifft, trägt die Rezepte selbst auf Reisen zusammen und sorgt dafür, dass Traditionen aus verschiedenen Ländern in friedlicher Gemeinsamkeit nebeneinander existieren können!

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Dellago

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Hätte mich vor ein paar Monaten jemand gefragt, ob es am Yppenplatz noch ein neues Lokal braucht, ich hätte wahrscheinlich verneint. Nun gibt es aber das Dellago und ich habe eingesehen, dass der Yppenplatz zusätzliche Gastronomie verträgt. Besonders nett: geräumiger und cooler Innenraum (, der auch Kinderwägen verträgt), eine beschirmter Gastgarten ffür den Sommer, eine Eistheke (Bortolotti!), ein Bücherregal und einen neapolitanischen Koch, der für die Gaumenfreuden verantwortlich ist. Unser erster Besuch erfolgte im Juli 2011 – einen – nicht ganz so erfolgreichen Update-Besuch – gab es im Dezember 2011.

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Café Amacord

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Das Amacord liegt direkt neben dem Wiener Naschmarkt an der Ecke zur Schleifmühlgasse und ist mittlerweile eine Institution. Wenn man das Lokal betritt, möchte man seine Zigaretten, das Schreibheft und den Füller auspacken und inspiriert am nächsten Roman arbeiten. Ein Wiener Kaffeehaus, das aber atmosphärisch doch mehr an ein Café in Paris erinnert. Das Lokal besteht aus zwei Räumen: dem Hauptraum mit der Bar und ein kleiner Nebenraum, in dem man an weiß gedeckten Tischen Platz nehmen kann. Das Amacord bietet natürlich nicht nur Frühstück, sondern auch Mittagessen und sehr feines Abendessen inkl. guter Weine an und ist damit zu jeder Tageszeit einen Besuch wert.

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La Salvia

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Ein wunderbarer Samstag vormittag liegt hinter uns. Buntes Treiben am Brunnenmarkt, unzählige Frühstückerinnen und Frühstücker bevölkern den Yppenplatz und um 11.00 Uhr bekommt man kaum mehr einen Platz in den Gastgärten. Wir haben uns heute für das La Salvia entschieden, das schräg gegenüber von Dellago & Co. liegt. Das La Salvia ist kein typisches Frühstückslokal (genau genommen kommt das Wort gar nicht auf der Karte vor) – es ist nämlich Bar, Feinkostladen und Vinothek. Aber: die Köstlichkeiten aus Friaul-Julisch-Venetien, Slowenien und Istrien eigenen sich bestens für einen tollen Start in den Tag!

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Café Einfahrt

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Naschmarkt, Brunnenmarkt, Karmelitermarkt – die großen 3 sind im Sommer aus dem Wiener Frühstücksgeschehen nicht wegzudenken. Kürzlich waren wir wieder einmal am Karmelitermarkt und haben das Café Einfahrt unter die Lupe genommen. Ich glaube ja, dass dort die Zeit stehen geblieben ist. Das Café Einfahrt liegt wenig idyllisch neben der Garageneinfahrt am Rande des Karmelitermarktes und doch schafft es das Lokal (oder besser gesagt Chef August), dass man sich dort sowohl im Gastgarten als auch im Lokal schnell wohl fühlt. Es ist bisschen abgewohnt, die laminierte Speisekarte klebt ein wenig, aber irgendwie ist es trotzdem cool und das liegt nicht nur an der Frank-Zappa-Gedenk-Ecke.

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Muskat

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Der Sommer naht in großen Schritten und es wird Zeit, Lokale mit Sitzmöglichkeit im Sonnenschein aufzuspüren! Ein Glück also, dass uns unser heutiges Frühstück ins Muskat geführt hat. Umgeben vom Trubel des Yppenplatzes und netten Geschäften, wie zB dem Yppig, bietet das Muskat kleine, aber feine Speisen aus regionalem Angebot und eine übersichtliche Auswahl an aktuellen Büchern (ja, wirklich!). Es wird täglich frisch gekocht und bei den Zutaten achtet die Chefin Ursula Stahrmüller darauf, wo und unter welchen Bedingungen sie gewachsen sind und geerntet wurden. Dass die Frühstücks-Eier von Hühnern aus Bio-Freilandhaltung sind, muss nach diesem Intro fast nicht mehr extra erwähnt werden icon smile Muskat

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Rochus

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Das Rochus am Rochusmarkt hält schon seit langer Zeit die Szenefahne im 3. Bezirk hoch. Lange Zeit war es dort das einzige Lokal, in das man als trendbewusster Mensch hingehen konnte – mittlerweile gibt es schon mehr Auswahl. Als älterer Bruder vom freiraum, gibt es viele Ähnlichkeiten, wie zB die offene Raumarchitektur oder auch die “Boxen” in denen das Frühstück (teilweise) und das Mittagessen serviert wird. Eine weitere Analogie zwischen den beiden Lokalen ist die Tatsache, dass beide fast zu jeder Tages- und Nachtzeit voll sind. Eine Reservierung ist also in jedem Fall empfehlenswert. Sehr sympathisch: Frühstück gibt es im Rochus den ganzen Tag über bis Küchenschluss um 24.00 Uhr bzw. abends dann eben nach Verfügbarkeit.

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Marktachterl

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Das Marktachterl liegt am Rande des aufstrebenden Karmelitermarktes, wurde 2009 renoviert und in “neuem altem Glanz” wiedereröffnet. Neben alten Bekannten, die sich hier neu niedergelassen haben (zB TEWA) oder kleinen Individualisten wie dem Madiani oder Zimmer 37 bietet es bodenständige Markt-Atmosphäre neu und sympathisch interpretiert. Bei der Inneneinrichtung wurde Wert darauf gelegt, die Grundstruktur der ehemals 3 Marktstände nicht zu verändern. In dem Lokal mit dem größten Gastgarten des Marktes gibt es dankenswerterweise auch ein sehr leckeres Frühstück, bei dem die Qualität stimmt. Einziger Makel: die Eier stammen aus Bodenhaltung.

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Madiani

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Der Karmelitermarkt ist öffentlich nicht wirklich optimal zu erreichen, aber trotzdem eine Reise wert! Der kleine Markt im 2. Bezirk ist im Gegensatz zum stylischen, hektischen Naschmarkt sehr entspannt und unaufdringlich. Unsere heutige Frühstückstour hat uns ins georgische Café und Restaurant Madiani geführt. Die Besitzerin Nana Ansari hat nach einem Grafikstudium ihre Liebe zur Kulinarik entdeckt und das Kochbuch “Die Georgische Tafel” veröffentlich. Danach war es nur noch ein kleiner Schritt bis zur Eröffnung eines Marktlokales im Karmeliterviertel. Wir hatten in weiser Voraussicht einen Tisch reserviert und konnten so das Frühstück draußen und bei spätsommerlichem Traumwetter genießen.

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