Himmelblau

Im Moment ist es ja schneeweiß in Wien, aber, wenn ich mir eine andere Farbe wünschen könnte, wär’s “Himmelblau” – und genau dorthin hat es mich letzte Woche zum Frühstücken verschlagen. Das verspielte Café mit einem Hauch Wohnzimmeratmosphäre liegt mitten am Kutschkermarkt und ist wie der Name schon sagt ein Traum in himmelblau & weiß. Auch sehr nett: im anschließenden Laden “Tischlein deck dich” kann man allerlei Wohnaccessoires kaufen. Für hungrige Kaffeehausbesucher gibt es Süßes und Snacks für zwischendurch – und Frühstück gibt es natürlich auch.
Neni

Kürzlich haben wir dem Neni einen zweiten Besuch abgestattet. Es hebt sich von seinen Mitbewerbern sicherlich durch die Kreativität in der Zubereitung der Speisen und durch seine architektonischen Eigenheiten ab. Das Neni besteht aus dem Hauptlokal inkl. 1. Stock, der Terrasse, dem Extrazimmer und dem Neni Street Food gleich daneben, das “Essen to go” anbietet. Auf der Frühstückskarte findet sich wenig Klassisches, dafür viel Innovatives und Leckeres. Die Chefin Hayma Molcho, die man übrigens oft persönlich im Lokal antrifft, trägt die Rezepte selbst auf Reisen zusammen und sorgt dafür, dass Traditionen aus verschiedenen Ländern in friedlicher Gemeinsamkeit nebeneinander existieren können!
La Salvia

Ein wunderbarer Samstag vormittag liegt hinter uns. Buntes Treiben am Brunnenmarkt, unzählige Frühstückerinnen und Frühstücker bevölkern den Yppenplatz und um 11.00 Uhr bekommt man kaum mehr einen Platz in den Gastgärten. Wir haben uns heute für das La Salvia entschieden, das schräg gegenüber von Dellago & Co. liegt. Das La Salvia ist kein typisches Frühstückslokal (genau genommen kommt das Wort gar nicht auf der Karte vor) – es ist nämlich Bar, Feinkostladen und Vinothek. Aber: die Köstlichkeiten aus Friaul-Julisch-Venetien, Slowenien und Istrien eigenen sich bestens für einen tollen Start in den Tag!
Café Einfahrt

Naschmarkt, Brunnenmarkt, Karmelitermarkt – die großen 3 sind im Sommer aus dem Wiener Frühstücksgeschehen nicht wegzudenken. Kürzlich waren wir wieder einmal am Karmelitermarkt und haben das Café Einfahrt unter die Lupe genommen. Ich glaube ja, dass dort die Zeit stehen geblieben ist. Das Café Einfahrt liegt wenig idyllisch neben der Garageneinfahrt am Rande des Karmelitermarktes und doch schafft es das Lokal (oder besser gesagt Chef August), dass man sich dort sowohl im Gastgarten als auch im Lokal schnell wohl fühlt. Es ist bisschen abgewohnt, die laminierte Speisekarte klebt ein wenig, aber irgendwie ist es trotzdem cool und das liegt nicht nur an der Frank-Zappa-Gedenk-Ecke.
Muskat
Der Sommer naht in großen Schritten und es wird Zeit, Lokale mit Sitzmöglichkeit im Sonnenschein aufzuspüren! Ein Glück also, dass uns unser heutiges Frühstück ins Muskat geführt hat. Umgeben vom Trubel des Yppenplatzes und netten Geschäften, wie zB dem Yppig, bietet das Muskat kleine, aber feine Speisen aus regionalem Angebot und eine übersichtliche Auswahl an aktuellen Büchern (ja, wirklich!). Es wird täglich frisch gekocht und bei den Zutaten achtet die Chefin Ursula Stahrmüller darauf, wo und unter welchen Bedingungen sie gewachsen sind und geerntet wurden. Dass die Frühstücks-Eier von Hühnern aus Bio-Freilandhaltung sind, muss nach diesem Intro fast nicht mehr extra erwähnt werden
Madiani

Der Karmelitermarkt ist öffentlich nicht wirklich optimal zu erreichen, aber trotzdem eine Reise wert! Der kleine Markt im 2. Bezirk ist im Gegensatz zum stylischen, hektischen Naschmarkt sehr entspannt und unaufdringlich. Unsere heutige Frühstückstour hat uns ins georgische Café und Restaurant Madiani geführt. Die Besitzerin Nana Ansari hat nach einem Grafikstudium ihre Liebe zur Kulinarik entdeckt und das Kochbuch “Die Georgische Tafel” veröffentlich. Danach war es nur noch ein kleiner Schritt bis zur Eröffnung eines Marktlokales im Karmeliterviertel. Wir hatten in weiser Voraussicht einen Tisch reserviert und konnten so das Frühstück draußen und bei spätsommerlichem Traumwetter genießen.





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