WIEN/// GRAZ/// LINZ/// SALZBURG

ON Market

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“Silent Cook” Simon Xie Hong bastelt weiter an seinem Wiener Gastro-Imperium und hat neben dem ON im 5. Bezirk und der wunderbaren China Bar in der Burggasse vor Kurzem ein drittes Lokal am Naschmarkt eröffnet: das ON Market. Man mag sich vielleicht fragen, ob man hier wirklich noch ein (Frühstücks-)Lokal braucht, aber in dem Fall ist die Antwort klar: Ja! Wo sonst am Naschmarkt bekommt man endlich wieder mal außergewöhnliches, qualitativ hochwertiges Frühstück serviert? Das Lokal zwischen Sopherl und Café Savoy wurde nach großem Umbau jetzt einmal mit 300 m2 Fläche eröffnet, im Herbst folgt dann noch die Bar im Untergeschoß.

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Café Do-An

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Auch wenn der Karmelitermarkt oder der Brunnenmarkt den Naschmarkt in Sachen Frühstücksangebot und vor allem Vielfalt schon lange überholt haben, ist das Flair dort nach wie vor unvergleichlich. Das erste Frühstück in der Sonne fand heuer im Café Do-An statt: die Frühstückskarte bietet keine Highlights, aber der Ausblick auf den samstäglichen Trubel und das Markttreiben, die chillige Musik sowie die ersten Sonnenstrahlen im Gesicht haben die erste Mahlzeit des Tages trotzdem zum Vergnügen gemacht.

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Einraum

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Der Sommer steht vor der Tür (endlich!), die Stadt erwacht langsam, aber sicher aus dem viel zu lange dauernden Winterschlaf und Wiens Märkte werden lebendig. Ein guter Zeitpunkt für uns den Yppenplatz am Ende des Brunnenmarkts wieder mal zu besuchen, um zu sehen was sich getan hat. Nicht wenig, wie wir festgestellt haben: das Dellago hat zugesperrt und wieder aufgesperrt, das Rasouli sieht frisch gestrichen aus und das An-Do ist voll wie immer. Und das Wichtigste: es gibt ein new kid on the block! Das ehemalige Muskat nennt sich jetzt Einraum und bietet Essen, das sich geschmacklich zwischen Österreich und Asien bewegt, wie die lieben Kek’s schon festgestellt haben. Und: Frühstück gibt es auch!

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Café Amacord

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Das Amacord liegt direkt neben dem Wiener Naschmarkt an der Ecke zur Schleifmühlgasse und ist mittlerweile eine Institution. Wenn man das Lokal betritt, möchte man seine Zigaretten, das Schreibheft und den Füller auspacken und inspiriert am nächsten Roman arbeiten. Ein Wiener Kaffeehaus, das aber atmosphärisch doch mehr an ein Café in Paris erinnert. Das Lokal besteht aus zwei Räumen: dem Hauptraum mit der Bar und ein kleiner Nebenraum, in dem man an weiß gedeckten Tischen Platz nehmen kann. Das Amacord bietet natürlich nicht nur Frühstück, sondern auch Mittagessen und sehr feines Abendessen inkl. guter Weine an und ist damit zu jeder Tageszeit einen Besuch wert.

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Schrittesser am Tormarkt

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In den letzten 2 Jahren hat sich der Naschmarkt kulinarisch nicht wirklich entwickelt. Lauter Lokale mit orientalischem oder asiatischem Angebot haben wenig Abwechslung in den Frühstücksalltag gebracht – Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel! Die morgendliche Hummus-Dominanz hat nun aber ein Ende: der Schrittesser am Tormarkt hat aufgesperrt und bietet wie schon im Hauptlokal in der Reichsratsstraße, Kärntner Speck- und Wurstsorten aus Familienproduktion, Butter und Käse vom Bauern oder auch Kärntner Nudel und ausgewählte Weine und Schnäpse an. Wer sich jetzt fragt, was der “Tormarkt” ist: der Naschmarkt war bis 1905 offiziell als “Kärntnertormarkt” bekannt.

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Himmelblau

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Im Moment ist es ja sehr grau in Wien, aber, wenn ich mir eine andere Farbe wünschen könnte, wär’s “Himmelblau” – und genau dorthin hat es mich letzte Woche zum Frühstücken verschlagen. Das verspielte Café mit einem Hauch Wohnzimmeratmosphäre liegt mitten am Kutschkermarkt und ist wie der Name schon sagt ein Traum in himmelblau & weiß. Auch sehr nett: im anschließenden Laden “Tischlein deck dich” kann man allerlei Wohnaccessoires kaufen. Für hungrige Kaffeehausbesucher gibt es Süßes und Snacks für zwischendurch – und Frühstück gibt es natürlich auch.

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Kutschker 44

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Das Kutschker 44 wurde uns wärmstens empfohlen und nach einem Blick auf die neue Frühstückskarte (seit Mitte September) habe ich mich wirklich auf den Besuch gefreut: die Location am Rande des Kutschkermarktes ließ auf marktfrische Zutaten hoffen, die Fotos vom Lokal / Speisen waren sehr vielversprechend und das Frühstücksangebot ließ mein Herz höher schlagen – endlich wieder mal eine innovative Alternative zum langweiligen Frühstückseinheitsbrei. Am Anfang schien der Besuch auch noch recht erfolgreich zu verlaufen, aber je länger das Frühstück (in dieses Mal großer Runde) gedauert hat, desto weniger erfreulich verlief das morgendliche Mahl.

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Rasouli

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Der im Sommer in ganz Ottakring beliebte und immer belebte Yppenplatz wirkt ab Oktober dann doch wieder ausgestorben – Frühstücken lässt sich’s aber auch in der kalten Jahreszeit ganz fabelhaft. Wir hatten Glück mit dem Wetter und konnten noch bei halbwegs warmen Temperaturen einen Tisch im Schanigarten des Rasouli besetzen. Innen ist es enger und es herrscht eher “Kantinenfeeling”. Zwar irgendwie gemütlich, aber große Holztische und Hocker sind nicht jedermanns Sache.

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Neni

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Das Neni besteht aus dem Hauptlokal inkl. 1. Stock, der Terrasse, dem Extrazimmer und dem Neni Street Food gleich daneben, das “Essen to go” anbietet. Die Chefin Haya Molcho, die man übrigens oft persönlich im Lokal antrifft, trägt die Rezepte selbst auf Reisen zusammen und sorgt dafür, dass Traditionen aus verschiedenen Ländern in friedlicher Gemeinsamkeit nebeneinander existieren können! Frühstück gibt es im Neni am Naschmarkt montags bis samstags von 08.00 bis 14.00 Uhr und mit etwas Glück erwischt man ein Plätzchen auf der schattigen Terrasse.

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Zimmer 37

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Wer Marktfrühstück liebt und dem allzu hektischen Treiben am Naschmarkt entfliehen möchte, dem können wir wieder mal den Karmelitermarkt ans Herz legen. Der Markt liegt zwar nicht direkt an einer U-Bahn, ist aber über einen kurzen Fußweg ganz gut erreichbar. Das Zimmer 37 – direkt gegenüber vom Madiani – ist mit dem Marktachterl und der Einfahrt nun schon das vierte Lokal am Karmelitermarkt in dem wir unser Frühstück genießen. Hier wird auf Genuss und Wohlbefinden auf Kenntnis der energetischen Wirkungen des Yin und Yang und der Fünf Elemente Wert gelegt. Erfreulich: Es werden hauptsächlich Bio-Produkte verwendet und auf Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker wird komplett verzichtet.

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Frühstückskarte Wien