WIEN/// GRAZ/// LINZ/// SALZBURG

Zweitbester

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Erstbester kann ja jeder sein, haben sich die Betreiber des Lokales wohl gedacht und den Raum, in dem sich früher eine Konditorei befand, renoviert und cool gestyled. Unser erster Besuch ist schon wieder länger her und seit Kurzem steht statt “Frühstück” nun “Brunch” auf der Menükarte – ein zweiter Besuch im Zweitbester war die logische Konsequenz. Den Besucher begrüßt ein einfacher Estrich-Boden, eine Theke aus Sichtbeton und einige Wandteppiche, die sich gut als Ergänzung zum kargen Interieur machen. Im Zweitbester gibt es aber trotzdem viel zu sehen: von Klo-Sessions (= Konzerte) über unterschiedliche Köche (Musiker, Großmütter etc.) und auch das Brunchangebot kann sich sehen lassen!

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Wellmann

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Der neue Hotspot in Wien ist die Theobaldgasse im 6. Bezirk. Neben den stylischen We Bandits, dem genussvollen Feinkoch und dem kleinen Stehcafé Acrap, hat letztes Jahr auch das Café Wellmann seine Pforten geöffnet. Still und leise – so kommt es mir zumindest vor. Ein Besuch dort zahlt sich aber auf jeden Fall aus, denn netterweise hat das Wellmann-Team nun auch einen Wochenendbrunch (Samstag und Sonntag) eingeführt. Das war für uns Anlass für gleich 2 Besuche innerhalb kurzer Zeit!

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Franz

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Ich gebe es offen und ehrlich zu: Ich bin ein Kaffee-Junkie. In der Früh komme ich erst nach drei Tassen richtig in die Gänge, kontinuierlicher Nachschub versteht sich von selbst. Aber – es kommt, wie es kommen muss: nehme ich die erste Mahlzeit nicht im trauten Heim zu mir, dann halten sich die Kosten für mein (festes) Frühstück zwar in Grenzen, die Getränke treiben den Preis für die erste Mahlzeit aber in ziemliche Höhen. Wie gut, dass mir eine Freundin vom „Franz“ erzählt hat. Das Beisl im vierten Wiener Gemeindebezirk bietet am Wochenende ein „All inclusive“ der etwas anderen Art: Erstens werden alle Speisen beim Personal bestellt und zweitens sind Heißgetränke inkludiert. Klingt hervorragend!

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Bizzo

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Hinweis: Vorübergehend wird sonntags kein Brunch angeboten! In der Zollergasse 4, der ehemaligen Herberge von Lena und Laurenz, hat vor einigen Monaten das Bizzo eröffnet. Am Fenster im Eingangsbereich lässt es sich auf 60er Jahre Möbel ausgezeichnet plaudern und die Aussicht genießen, im hinteren Teil an kleinen Tischen oder an der großen Tafel bequem speisen. Vorrangig werden im Bizzo Pasta, Salate und Sandwiches serviert – und das Beste daran: alles frisch gekocht, mit regionalen Zutaten und zu 100% bio! Nachdem das Mittagessen (köstliche vegetarische Lasagne) schon ein voller kulinarischer Erfolg war, konnte das Frühstück eigentlich nicht enttäuschen – ich kann es auch schon verraten: es war wunderbar icon smile Bizzo

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Café Schopenhauer

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Unser heutiges Frühstück führt uns nach Währing, genauer gesagt in die Staudgasse 1. Schon vor 100 Jahren soll hier ein Kaffeehaus gestanden haben, mit Zeitungen, Kartenspiel- und Caramboltischen. Ein Bild aus dem Jahr 1925 zeigt das Café Zoglmann, ein typisches Wiener Vorstadt-Café. Nach einigen Besitzerwechseln und Schließungen wurde das inzwischen in Café Schopenhauer – erst 2.0, dann 3.0 – umbenannte Kaffeehaus liebevoll renoviert und Anfang 2012 von Robert und Lisa Hackner sowie Barbara Jäger übernommen. Der Alt-Wiener Kaffeehauskultur fühlt sich das Traditionscafé unweit des Allgemeinen Krankenhauses aber weiterhin verpflichtet.

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Caffé Latte – Neubaugasse

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Das Caffé gehört seit Jahren zu den Klassikern der Wiener Frühstücksszene. Reichlich Auswahl, ein großzügiger Raucher- und Nichtraucherbereich, der schöne Gastgarten, gratis WLAN und die Top-Lage: Das Café in der Neubaugasse ist nahezu perfekt, um sich auf einen Einkaufsbummel in der nahen Mariahilferstraße oder den stylishen Läden der Umgebung einzustimmen. Der Vollständigkeit halber: Das Caffé Latte ist nicht nur ideal, um den Tag zu beginnen, sondern auch für die ein oder andere Stärkung dazwischen oder danach. Zusätzlich hofiert es seine Stammkunden mit Happy Hours, Prosecco Fridays und Geburtstagsgeschenken. Und das Konzept funktioniert, gibt es doch bereits eine Filiale am Hernalser Gürtel im 17.

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Latte Grande

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Das Latte Grande liegt direkt am Döblinger Gürtel, gegenüber der Stadtbahnbögen. Das Café besticht durch seine charakteristische Fensterfront, kombiniert mit klassischen Architekturelementen und im Sommer gibt’s direkt vorm Lokal auch einen kleinen Gastgarten, um die raren Sonnenstrahlen zu genießen. Beim Interieur im Innenraum trifft Lifestyle auf Klassik. Das Latte Grande ist, am großen Andrang der SonntagsfrühstückerInnen erkennbar, längst kein Geheimtipp mehr und wahrlich eine Brunch- und Frühstücksoase!

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Café Mascherl

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Das Mascherl gilt seit jeher als liebevolles Detail in der Wiener Kleidungstradition. So verwundert es nicht, dass auch das Café Mascherl sozusagen das kulinarische Zuckerl der Josefsstadt ist. Die junge Wirtin Sabine Rehhorn führt den Betrieb seit Dezember 2011 mit Engagement und Liebe zum Detail. Das mittelgroße Lokal hat sie im Stil eines Alt-Wiener Kaffeehauses eingerichtet und setzt auch bei den verwendeten Produkten auf bewährte Qualität und geschmackvolle Präsentation.

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Amerling Beisl

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Den Spittelberg kann man auch außerhalb der Christkindlmarktzeit aufsuchen – ja, wirklich;-) Hier sorgt das, nach dem österreichischen Maler Friedrich von Amerling benannte, Kultur- und Kommunikationszentrum Amerlinghaus von jeher für einen Austausch zwischen den Kulturen und Künsten. Das grüne Herz dieses Kulturjuwels, das neben zahlreichen anderen Institutionen auch den österreichischen Verlag „Edition Exil“ beherbergt, bildet das Amerling Beisl. Die Speisekarte ist, wie der Rest des Hauses, ein Ort der Begegnung der Kulturen. Ein weiterer Grund, nicht nur für den winterlichen Glühwein an diesen Ort zu pilgern, ist der von wildem Wein überwucherte, einmalige Gastgarten des Amerling Beisl.

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Café Pierre

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Frühstück mit französischem Flair? Im Café Pierre ist das authentisch möglich. Das nette französische Bistro, das sich direkt gegenüber dem Haus des Meeres befindet, bietet neben vielen Frühstücksvarianten auch süße Kleinigkeiten zum Café au Lait an und ist dabei auch noch wirklich gemütlich. Auch die hölzerne Terrasse lädt im Sommer zum Verweilen ein. Und wer sich ein bisschen französischen Genuss nach Hause mitnehmen möchte, kann im Shop des Lokals Gewürze, Marmeladen, Schokoladen und Getränke aus Frankreich einkaufen.

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Frühstückskarte Wien