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location Berlin

House of Small Wonder

Ich bin immer wieder überrascht, wie viele kleine Oasen Berlin bietet und wo sie sich überall finden. Orte, die so eine friedliche Ruhe ausstrahlen, dass man für kurze Zeit die Geschwindigkeit vergisst, in der sich alles rundherum bewegt. Das House of Small Wonder ist so ein Ort. Allein beim Betreten des Hauses spürt man das ganz besondere Flair. Über eine Wendeltreppe gelangt man ins Restaurant und ein bisschen fühlt es sich an, als ob man einen kurzen Trip in eine andere Welt macht.

Wir haben Glück, gerade ist ein Tisch für zwei frei geworden. Eines sollte man vorab wissen: im House of Small Wonder kann man nicht reservieren – und die Location ist momentan superbeliebt. Deshalb muss man ein wenig Wartezeit miteinberechnen – oder man hat eben Glück und wird vom sehr freundlichen Servicemitarbeiter zum Tisch geführt.

Das Konzept des Lokals ist „All-Day-Brunch“, die Betreiber setzen dabei auf regionale Bio-Produkte, die frisch zubereitet und wann immer möglich mit japanischen Gewürzen verfeinert werden. Das House of Small Wonder in Berlin gibt es erst seit Ende 2014, den älteren Bruder in Williamsburg Brooklyn gibt es bereits seit 2010.

Warum House of Small Wonder? Das erklären die Betreiber am besten selbst: „Because everyday life is not about the big wonders, its about the small wonders that make things just a little more pleasant.“

Die Speisekarte ist klein und übersichtlich, bietet aber ganz besondere Highlights: vom hausgemachten Granola mit Früchten und griechischem Yoghurt (€ 7) über Croissant French Toast mit Fruchtsalat, Ahornsirup und Schlagobers (€ 8) bis zum japanischen Frühstück mit Reisbällchen, die mit Misosuppe und eingelegten Gurken serviert werden (€ 6,50) – klassisches Frühstück sucht man auf der Karte vergeblich.

Auch bei den Getränken ist der Asia-Spirit des Lokals zu spüren. Den Cappuccino gibt es entweder auf die klassische Art (€ 3) oder als Matcha Cappuccino (€ 4). Darüber hinaus kann man aus vielen verschiedenen Teesorten wählen, Minz Limonade (€ 4) oder frisch gepressten O-Saft (€ 4) trinken.

Wir entscheiden uns für die Sandwich-Platte, die mit warmer Maissuppe, mediterranem oder gemischten Salat und zwei Sandwiches nach Wahl serviert wird (€ 9). Wir haben das Feigen-Brie-Sandwich gewählt und ein mit Rührei gefülltes Croissant. Die Maissuppe schmeckt ganz frisch und intensiv und auch der Salat lässt darauf schließen, dass hier mit hochwertigen Produkten gekocht wird.

Die Service-Mitarbeiterinnen sind unfassbar nett und freundlich und bleiben ständig präsent, ohne aufdringlich zu sein. Das Ambiente lädt zum Wohlfühlen und länger Verweilen ein, das ganze Lokal ist im shabby-chic-Look gehalten, alte Fenster mit buntem Glas wurden an die Wände gehängt, daneben finden sich alte Spiegel und wunderschöne alte Deko-Vogelkäfige.

Fazit

Das House of Small Wonder wird eine meiner Lieblingslocations, die Frühstücksauswahl ist sehr special, das Ambiente so beruhigend. Hierher will man immer wieder zurückkommen.

Quick Facts

coffee

Dauer, bis der 1. Cappuccino serviert wurde: 5 Minuten 10 Sekunden

info

Keine Reservierungen. Für Familien mit ganz kleinen Kindern nur bedingt tauglich, da der Kinderwagen erst über die große Wendeltreppe gehoben werden muss, um ins Restaurant zu kommen.

Bewertung

Preis/Leistung: vollvollvollvollvollleer
Service: vollvollvollvollvollvoll
Qualität: vollvollvollvollvollvoll
Auswahl: vollvollvollvollleerleer
Ambiente: vollvollvollvollvollvoll

Infos

Bargeldlos zahlen: Nur Bargeld und weil der nächste Bankomat erst in der Friedrichstraße ist, sollte man hier lieber gerüstet sein.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr, Samstag und Sonntag von 10.00 bis 16.00 Uhr
Erreichbarkeit: U6 Oranienburger Tor, M1 Monbijouplatz

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