Man glaubt es kaum, aber erst jetzt haben wir es geschafft das Museumsquartier in “offizieller Mission” zu besuchen. Für alle Nicht-Wiener: das Museumsquartier ist die kulturelle Schaltzentrale Wiens, das neben großen Museen wie dem MUMOK oder Leopold-Museum auch kleinere Institutionen wie zB AZW oder quartier21 beherbergt und im Laufe des Jahres viele tolle Veranstaltungen durchführt. Die Frühstücksmöglichkeiten im Museumsquartier sind ebenfalls umfangreich: die Kantine, das Daily oder das Café Leopold laden unter anderem zum Verweilen ein. Für unser “erstes Mal” haben wir uns aber für die Halle entschieden, da die Mischung aus gemütlicher Location, gutem Essen und freundlichem Service immer überzeugt.
Erstes großes Plus der Halle: Frühstück gibt es täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr – somit sind hier auch Langschläfer herzlich willkommen. Zweites großes Plus: die Zutaten sind Bio und die Eier stammen aus Freilandhaltung.
Reservieren kann man in der Halle online – im Normalfall wird man zurückgerufen und die Reservierung wird bestätigt.
Den Umfang & die preisliche Einordnung der Frühstückskarte könnte man als “medium” bezeichnen – günstig ist das Frühstück nicht, aber die Qualität stimmt! Von uns ausprobiert und als “empfehlenswert” klassifiziert: das “Hallen-Frühstück” (Gebratener Speck, Blattspinat, pochiertes Ei, Weissbrot, Mini-Pancake mit frischen Früchten und Ahornsirup) um € 7,80, das “Kunsthallen-Frühstück (Beinschinken, Salami, Brie, Gouda, Butter, Cottage Cheese mit Kresse, 1 Ei im Glas, Radieschen, Joghurt mit Granola und Beeren, Handsemmel und Schwarzbrot) um € 9,80 und das “Easy Breakfast” (Vollkornbrot, Schafmischkäse, Radieschen, Gurke, Knuspriger Quinoa, 1 Ei im Glas, Avocado Fru Fru mit Passionsfrucht, Carpe Diem Kombucha) um € 9,40. Neben weiteren Kombinationen gibt es auch verschiedene Eierspeisen, Pancakes, Joghurt etc. als “Extras”.
Das Service verdient eine lobenswerte Erwähnung: trotzdem die Halle meistens bummvoll ist, ist das Service überwiegend freundlich und relativ schnell. Getränke und Speisen werden gleichzeitig serviert, Tischänderungswünsche soweit möglich ohne Probleme erfüllt.
Das Lokal, das einen direkten Zugang zur Halle E (Lift) hat, ist in einen Raucher- (beim Eingang) und Nichtraucher-Bereich geteilt. Im Winter empfiehlt es sich für Raucher einen Tisch zu reservieren, der möglichst weit weg von der Eingangstür ist, da es zwar einen dicken Vorhang als Windfang gibt, aber es zieht trotzdem ordentlich. Im Sommer sollte man unbedingt draußen sitzen – bestenfalls im Bereich unten, von dem aus man einen wunderbaren Blick auf das Treiben im MQ und die bunten Enzis und Enzos hat. Freunde von chilliger Frühstücksmusik und einer umfangreichen Zeitungs- und Magazinauswahl werden in der Halle gut bedient. Für besonders Hungrige: auch Mittag- und Abendessen ist lecker!
Fazit: uneingeschränkt empfehlenswerter Klassiker der Wiener Café-Szene.
Gut zu wissen: Dauer, bis der 1. Caffé Latte serviert wurde: 11 Min. 35 Sekunden
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Zusatzinfos: Raucher- & Nichtraucherbereiche
Bargeldlos zahlen: Bankomat und Kreditkarte (Visa, Mastercard)
Öffnungszeiten: täglich von 10.00 bis 02.00 Uhr
Adresse/Kontakt: Museumsquartier 1, 1070 Wien | Tel. 01 / 523 7001
Web:
www.diehalle.at
Erreichbarkeit: U3 Volkstheater, U2 Museumsquartier |
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Alle Informationen wie Preise, Öffnungszeiten etc. sind ohne Gewähr. Änderungen durch die Lokale vorbehalten.
ich kann leider nicht gutes über das halle berichten. da ich vegetarierin bin, habe ich das kunsthallen frühstück ohne salami und beinschinken bestellt und den kellner stattdessen gebeten vlt etwas mehr käse drauf zu geben.
als es dann kam, waren salami und schinken drauf. ich hab höflich nachgefragt und die unglaublich freche antwort des kellners war: “du darfst ihn ja überlassen”
das geht ja mal gar nicht!!!
…. das Frühstück ist zwar nett drapiert, aber die Preise verstehen sich OHNE Kaffee – insgesamt finde ich es daher viel zu teuer.
Gehen sehr gerne im Sommer dorthin Brunchen, mein Favourite ist das Hallenfrühstück sowie die Omeletts (werden in der schönen kleinen Gusspfanne serviert) es kann dann schon sein dass wir mehrere Stunden dort hängen bleiben bei ein oder zwei oder drei ….. Gläschen Salbei-Limetten Prosecco
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Also mein erstes Mal ist schon sehr lange her, aber seither tu ich es immer wieder – und gerne. Was mir besonders gefällt sind die aufmerksamen Lokalmanager. Wenn sie ein bekanntes Gesicht sehen, dann bekommt man noch schneller und rascher einen Platz. Ich musste noch nie umdrehen und gehen. Wie auch immer die das anstellen. Geschicktes Organisationstalent…
Rundum empfehlenswert – Der Kunstdirektor.